Berichte

Hier findet ihr zusammengefasst einige Berichte unserer Praktikantinnen und Praktikanten.

Wenn ihr euch speziell für eine Stelle interessiert, findet ihr detaillierte Berichte über eure Wunschstelle bei der entsprechenden Stelle auf unserer Homepage.

 

Viel Spaß beim Lesen :)


Lena, Leonie, Hanna & Anni, März 2019 (K12)

Wir startetet im März unser dreiwöchiges Praktikum an der Stelle K12 in Kenia. Dort arbeiteten wir mit Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen und unterrichteten sie in unterschiedlichen Fächern. Die Kinder gehen hier nicht nur zur Schule, sondern leben auch in den gegenüberliegenden Dorms oder teilweise auch im zugehörigen Waisenhaus, dem sogenannten Kilulu.

Zu Beginn unseres Praktikums entschieden wir uns immer zu zweit eine Klasse mit circa 20-30 Schülerinnen und Schülern mit einer geistigen Behinderung zu übernehmen und diese für die kommenden 3 Wochen zu unterrichten. Dabei stießen wir direkt am ersten Tag auf ein Problem, da die Kinder kein Englisch sprechen und wir kein Kisuaheli. Zum Glück konnten die Lehrkräfte übersetzen und wir lernten natürlich auch ein paar Basics in Kisuaheli, um mit den Kindern sprechen und beispielsweise auch nationale Lieder mit ihnen singen zu können.

Insgesamt hat uns das Praktikum und die Arbeit mit den Kindern in Mtwapa sehr viel Spaß gemacht und wir sehen diese Erfahrung definitiv als eine Bereicherung an, die wir wirklich jedem weiterempfehlen können! 

Milena, Januar - März 2019 (K24)

Ich war in meinem Praktikum sehr frei und konnte es selbst gestalten, was mir gut gefiel. Ich habe gearbeitet und konnte gleichzeitig das Land, die Menschen und ihre Kultur erkunden.

Besonders gut hat mir eben die Freiheit in der Gestaltung des Praktikums gefallen. Ich habe mich mit der Gastmutter, Prisca, sehr gut verstanden und konnte alle super mit ihr ausmachen und organisieren, sich mal frei zu nehmen um zu reisen oder einfach den Strand in Diani zu genießen. Es war für sie gar kein Problem. Bzw. war es für sie eher eine Selbstverständlichkeit auch das Land zu erkunden und nicht nur zu arbeiten. Diese Freiheit gefiel mir echt sehr gut.

Stefanie, Januar - März 2019 (IN1)

Hallo, 

ich bin gut zu Hause angekommen. Ich hatte eine super gute Zeit auf Bali und würde auch jedem weiterempfehlen hin zu gehen. Die Menschen sind super herzlich und offen. 

Liebe Grüße,

Stefanie

Lisa, März - April 2019 (K27)

Mein Name ist Lisa und ich habe im April 2019 ein fünfwöchiges Praktikum in dieser Stelle absolviert.

Meine Aufgaben waren es, im Büro der Klinik mitzuhelfen und Patienten aufzunehmen - keine sehr anspruchsvolle Arbeit aber trotzdem eine Erfahrung wert. Die Arbeit hat mir Spaß gemacht und die Kollegen waren total nett und hilfsbereit.

In dieser Stelle leben drei Sisters, mit denen ich mir auch das Haus teilte.

Sie sind sehr aufmerksam und besonders die Älteste hat sich immer um mich gekümmert.

Man wird sehr gut umsorgt und verliert schon fast seine Selbstständigkeit, weil man nichts selber machen muss.

Die Sister, mit der ich über Whatsapp Kontakt aufgenommen habe, reagiert zwar nicht immer gleich und ich war anfangs auch skeptisch, ob sie mich überhaupt versteht, aber es hat sich dann herausgestellt, dass sie einfach nur mit Whatsapp überfordert war.

Die Sisters sind immer mit einem Taxi unterwegs, was auf Dauer sehr teuer werden kann, weil meist einfach angenommen wird, dass der Gast bezahlt. Man darf sich aber freundlich wehren und zum Beispiel cost-sharing vorschlagen.

In meiner Zeit hier habe ich auch die Karwoche und das Osterfest erlebt.

Es war spannend für mich die Unterschiede zu sehen und überhaupt dabei sei zu dürfen.

Generell beten die Sisters ziemlich oft, wobei man entweder mitbeten kann oder sich in dieser Zeit respektvoll zurückzieht und sich leise verhält.

Alles in allem hat mir die Zeit dort sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen.

Tina & Katharina, Januar - März 2019 (K24)

Katharina und ich waren für 7 Wochen bei Prisca. Gemeinsam mit Milena, einer weiteren Praktikantin aus Österreich, haben wir in einer Wohnung im EG gewohnt. Wir hatten ein Zimmer zu zweit, welcher kuschelig klein war, aber trotzdem ausreichend. Milena hat ein Zimmer alleine gehabt. Die Betten sind mit Mosquitonetzen und Bettwäsche, etc. Ausgestattet. Wir hatten ein eigenes Bad, einen eigenen Kühlschrank und überall Ventilatoren. Ab dem zweiten Monat hatten wir auch WLAN, welches für die Wohnung 2000 Schillinge/17 Euro gekostet hat. 

Da wir nachts angekommen sind, fiel die Begrüßung erstmal kurz aus - die Abende danach waren dafür um so länger und lustiger! Prisca hat uns beim Einstieg in die afrikanische Lebensweise unterstützt und war auch ziemlich interessiert an uns. Bei der Absprache bezüglich der Wahl des Kindergartens und der Arbeitszeiten war sie sehr flexibel und betonte immer wieder, dass wir freiwillig hier sind und das machen sollen, was wir möchten. 

Der Kindergarten war super! Die Lehrerinnen waren sehr freundlich und haben uns mit offenen Armen empfangen. Sie waren total neugierig und haben uns direkt mit in den Alltag eingebunden. Da der Kindergarten ursprünglich nur Übergangsweise für uns gedacht war (da wir täglich mit dem Tuktuk fahren mussten), wechselten wir in der zweiten Woche in einen näheren Kindergarten. Leider mussten wir dort die Erfahrung machen, dass Kinder „geschlagen“ wurden (Klaps auf den po, Lineal auf die Hand). Als wir das Prisca erzählten und den Wunsch äußerten wieder zurück in den ersten Kindergarten zu wollen, war sie sehr verständnisvoll und sicherte uns zu das Thema in dem Kindergarten anzusprechen. 

Zu unserem täglichen Alltag gehört der Strand - super geil!! Natürlich wird man oft von Menschen angesprochen, jedoch gewöhnt man sich daran und lernt die Leute im Laufe der Zeit kennen. Erstaunlich ist, dass sie sich Ewigkeiten deinen Namen merken :-D An den Wochenenden hatten wir Zeit Ausflüge zu unternehmen (Schnorcheln, Safari, …). 

 

Das Praktikum hat uns alles in allem super gefallen und wir würden es jedem sofort empfehlen! Das Land ist super schön und die Leute mehr als hilfsbereit. 

 

Danke für die tollen Erfahrungen! 

Wanda & Catherina, Januar – März 2019 (K17)

Die drei Monate bei Stelle K17 vergingen wie im Flug und wir können auf eine unvergessliche und erlebnisreiche Zeit in Kenia zurückblicken.

Zu Beginn wurden wir herzlich von den Kindern und Mitarbeitenden des Waisenhauses begrüßt, jedoch fiel die Einführung sehr kurz aus. Eine weitere Freiwillige, die bereits einige Tage vorher anreiste, konnte uns aber alles zeigen, wodurch wir uns schnell zu Hause fühlten. Gemeinsam mit den anderen Freiwilligen teilten wir uns ein Stockwerk, welches dem europäischen Standard entsprach. Wir hatten eine eigene kleine Küche, ein Bad mit separater Toilette, ein Balkon, einen großen Essbereich, sowie ein Zimmer, welches wir uns zu dritt teilten.

Drei Mal pro Woche gingen wir morgens für drei Stunden zur Mrima Primary School, wo wir die Lehrer bei der Vorbereitung des Unterrichtes sowie der Lehrmaterialien unterstützten und auch die Möglichkeit hatten selbst zu unterrichten. Ebenfalls gab es die Option administrative Aufgaben am PC zu erledigen. ...

Nachmittags hatten wir dann grundsätzlich frei, allerdings haben wir die Zeit auch oft genutzt um mit den kleinen Jungs an den nahegelegenen Shelly Beach zu gehen. Die Abende verbrachten wir meist gemeinsam mit allen Kindern. Nach dem gemeinsamen Abendessen hörten wir oft Musik, spielten Verstecken, lasen Geschichten vor und halfen den älteren Kindern bei den Hausaufgaben.

Nach Absprache mit Jessy konnten wir problemlos einige Tage frei nehmen, wodurch wir in den drei Monaten die Möglichkeit hatten viel von Kenia zu sehen. Wir besuchten beispielsweise wunderschöne Strände, erkundeten die Städte Mombasa und Nairobi oder gingen schnorcheln auf Wasini Island.  Gemeinsam mit weiteren Freiwilligen unternahmen wir außerdem eine Safari in den Masai Mara und Tsavo Nationalpark, was wirklich eine tolle und atemberaubende Erfahrung war!

Wir können ein Praktikum bei Stelle K17 allen empfehlen, die offen für Neues sind, viele Ideen haben und Lust haben eine ganz andere Lebensweise und Kultur kennenzulernen!

Asante Sana

Wanda & Catherina 

Christina, Dezember 2018 - März 2019 (K17)

Meine Zeit in Kenia war definitiv mit die schönste meines Lebens!

Im Rahmen meines Studiums habe ich drei Monate lang im Waisenhaus gelebt und an der primary school unterrichtet.

Ich habe noch nie so herzliche, gastfreundliche und offene Menschen kennengelernt, wie in Kenia. 

Noch vor meinem Auslandsaufenthalt hatte ich ein Vorbereitungsseminar mit Alexandra, was mir wirklich unglaublich geholfen hat, mich auf mein Praktikum einzustimmen. Nach dem Seminar hatte ich nun noch mehr Lust auf Afrika :)

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Insgesamt hat Kenia wirklich unglaublich viel zu bieten. Wir haben eine viertägige Safari im Tsavo West, Tsavo East und Amboseli gemacht. Außerdem waren wir für eine Woche auf Sansibar. An Wochenenden machten wir viele Ausflüge u.a. nach Watamu, zum Diani Beach, zu den Shimba Hills, nach Nairobi, von dort aus zum Hells Gate und zum Lake Nakuru und und und.. Wir hatten das Glück unglaublich tolle Menschen kennenzulernen, die Big Five in reallife zu sehen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Die Zeit in Kenia hat mich geprägt, unzwar auf eine sehr positive Art und Weise.

Für alle die sich unsicher sind, ob sie diesen Schritt gehen sollen oder nicht: Macht es! Ich habe mich, obwohl mir mein Umfeld davon abgeraten hat, mich dafür entschieden und habe mich in Likoni bzw. in ganz Kenia immer sicher gefühlt. Gesundheitliche Probleme hatte ich während meiner Zeit dort keine - ich habe allerdings auch eine Malaria Prophylaxe gemacht.

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Durch MyLabadi hatte ich immer(!) einen Ansprechpartner, egal worum es ging.

Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bei Klemens bedanken, der das ganze überhaupt möglich gemacht hat, indem er vorher lange Telefongespräche mit mir geführt hat, um mir meine "Angst" vor dieser tollen Erfahrung zu nehmen und mich zu diesem Praktikum zu motivieren.

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Wie man sehr wahrscheinlich herauslesen kann, kann ich die Stelle also wärmstens weiterempfehlen! Wer Fragen zur Stelle oder sonstige Fragen hat oder Tipps braucht, der kann mir gerne schreiben (Kontaktdaten sind bei dem MyLabadi Mitarbeitern hinterlegt).

Grundsätzlich kann ich nur empfehlen vorher Spenden zu sammeln, da man dort so oder so mehr Geld ausgibt, als man plant (beispielsweise um eben einen Weg zu pflastern oder um Schulbücher für die Kinder zu kaufen.) Ich würde am besten Jessy vorher fragen, was sie an Spenden braucht! Beispielsweise hatte sie mich um Unterwäsche für die Kinder und um Honig gebeten, was ich teilweise einfach in meinem Umfeld gesammelt habe.

 

Auf den Rest wird euch MyLabadi perfekt vorbereiten :)

 

Ich wünsche meinen "Nachfolgern" eine wunderschöne Zeit!<3

Leyla, Januar - März 2019 (K25)

Hallo Ihr Lieben,

 

Mein Praktikum und meine Zeit in Kenia waren wirklich einzigartig. 

 

An der Stelle K25 habe ich mich sehr wohl gefühlt. Swaleh, Felix und die "Kinder" (welche schon alle eher Jugendliche oder junge Erwachsene sind) kümmern sich sehr herzlich um einen und man muss sich nie alleine fühlen. Das Essen liegt eindeutig über dem kenianischen Standard und es fehlt dort wirklich an nichts. Auch die Unterkunft ist super. Mit den Jungs wurde es wirklich nie langweilig und wir hatten sehr viel Spaß. Es war eine super Erfahrung mit ihnen zusammen zu leben, auch wenn der kenianische "Way of life" anfangs sehr gewöhnunsgbedürftig ist :D. 

 

Bei der Arbeit ist man komplett selbstständig. Felix und Swaleh haben mir verschiedene Projekte gezeigt und am Ende habe ich für mich entschieden wo ich arbeiten möchte und was ich dort machen will. So habe ich 3 Monate an einer Community School gearbeitet, Kinder wieder zur Schule gebracht und mit deren Eltern gearbeitet. Hier beruht also alles auf Eigeninitiative, genug Arbeit gibt es dort auf jeden Fall, wenn man wirklich etwas nachhaltig fördern möchte :)! So kann ich die Stelle K25 in jeder Hinsicht weiter empfehlen.

 

Ich hatte eine wirklich unvergessliche Zeit in Likoni. Ich habe tolle Menschen kennen gelernt, hatte die Chance einen teil der Schönheit Kenias zu entdecken und nachhaltig Projekte zu fördern. Ich kann wirklich jeden ermutigen diese Chance auch zu ergreifen, wenn er diese hat!! 

 

Asante sana, danke für alles!

 

Leyla

Katrin, Januar - Februar 2019 (K26)

Auf der ersten Seite der Mylabadi Homepage steht das Zitat "Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben" von Kurt Tucholsky, dieser Spruch spiegelt auch meine Einstellung wider.

 

Ich bin schon viel gereist, doch meistens waren es kurze Aufenthalte. Ich sehnte mich danach nicht nur die typische Touristin zu sein, sondern wirklich in ein anderes Land und in eine andere Kultur einzutauchen, was mir mit diesem Praktikum bestens gelungen ist.

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Ich habe es sehr genossen für die Kids einfach da zu sein. Zusätzlich waren zu der Zeit fünf Hundewelpen und eine Babykatze im Heim, welche ich sofort ins Herz geschlossen und täglich versorgt habe.

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Während meiner aufregenden Zeit dort konnte ich viele neue Eindrücke gewinnen, auch gefühlsmäßig war von Freude, Spaß, Liebe, Traurigkeit alles dabei, wobei die positiven Gefühle deutlich überwiegten. 

Große Freude bereitete mir auch, dass ich dank meiner Freunde und Familie die Kinder in ihrem Alltag etwas finanziell unterstützen konnte. Es konnten somit neue Schuluniformen, Lebensmittel und sonstiges besorgt werden. Die Rahmenbedingungen dort sind auf einen sehr niedrigen Standard, trotzdem verkörpern die Menschen dort pure Lebensfreude und Dankbarkeit. Ich konnte einiges von den Kindern und vor allem auch von Paul und Mama Sussy lernen - ich hoffe mit meinem Aufenthalt auch Spuren hinterlassen zu haben. :)

 

Meine Reise nach Kenia war besser als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich kann dieses Land, die Menschen dort, die Natur und diese Stelle wirklich sehr empfehlen.

 

An Mylabadi hat mir besonders gefallen, dass die Vorbereitungen sehr unkompliziert verlaufen sind. Mir wurde bei dieser Stelle sehr viel Freiraum gegeben und ich konnte selbstständig agieren, was für mich genau das Richtige war.

 

Diese Reise war ein unvergessliches Abenteuer, welches ich stets im Herzen behalten werde. 

Laura, August - Dezember 2018 (K29)

...

Im Großen und Ganzen hatte ich eine gute Zeit in Kenia. Meine schlechteste Erfahrung machte ich in Bezug auf Geld. Die meisten Kenianer verbinden die weiße Hautfarbe mit Reichtum und so wurde ich des Öfteren als Geldspender angesehen, was ziemlich zermürbend war. Dem Neffen von Agnes, mit dem ich mich relativ gut verstand, lieh ich Geld für Studiengebühren, welches ich bis heute nicht wiederbekommen habe. Ärgerlich, aber hoffentlich gut investiert. Meine besten Erfahrungen machte ich in Bezug auf meine Arbeit im Gefängnis und in Zusammenarbeit mit dem Psychologen. Ich habe das Gefühl, ein bisschen etwas bewirkt haben zu können und wenn es nur ein „über etwas nachdenken“ ist. Mein Projekt im Gefängnis war zum Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch. Dazu hatte ich Agnes und George (35 Jahre alt), beides rehabilitierte Abhängige, eingeladen, um mit den Jungen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Insbesondere George hat dies sehr geholfen und beide haben sich dazu entschlossen das Projekt nun

weiterzuführen, was mich sehr gefreut hat.

Tuqba & Gülcan, Dezember 2018 (K24)

Unterkunft:

Das Zimmer war etwas zu klein für uns beide. Ansonsten können wir nur Positives über Prisca , Verpflegung und Unterkunft berichten. Wir möchten uns nochmals für die liebevolle, mütterliche Betreuung von Prisca bedanken.

 

Praktikumsstelle:

Da die Kinder einen fixen Tagesablauf im Kinderheim hatten, war es schwierig, uns in den Tagesplan zu involvieren. Wir müssten z.B. warten wenn die Kinder frühstückten, danach war Duschzeit und wir müssten wieder warten usw.  

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Insgesamt können wir sagen, dass wir Kinder und Jugendliche mit tollen Persönlichkeiten kennengelernt haben. Und das Praktikum (auch wenn es so kurz war) eine Bereicherung für uns beide ist. Wir konnten uns ein Bild über die Lebensverhältnisse im Kinderheim und in Kenia machen, sodass wir uns beim nächsten Mal besser darauf vorbereiten können.

 

 Vielen lieben Dank für alles!

Herzliche Grüße!

Nicola, November - Dezember 2018 (K25)

Die Beschreibungen der Tätigkeiten und Aktivitäten entsprechen der Realität im vollen Umfang.

 

Besonders gut hat mir die Gastfamilie gefallen. Swaleh, Felix und die Kinder, die dort leben, sind super lieb und alle sehr hilfsbereit. Es ist total angenehm, mit ihnen die Tage als auch die Abende zu verbringen. Swaleh hilft einem bei der Planung mit allen Aktivitäten und hat super Kontakte, um günstige Angebote zu bekommen.

Weiterhin ist die Verpflegung als besonders positiv hervorzuheben. Swaleh kocht alles frisch. Normalerweise gab es mindestens drei leckere Mahlzeiten am Tag. Er geht auf alle Wünsche ein, freut sich aber auch, wenn europäische Gerichte zum Ausprobieren von den Freiwilligen zubereitet werden.

 

Die Umgebung ist aufgrund der Nähe zum Strand und zur Stadt Mombasa insgesamt ebenfalls sehr schön. Nur der Müll auf den Straßen stört im Gesamteindruck etwas. Hierfür kann die Stelle jedoch nichts, da diese stets sauber gehalten wird.

 

Da die Stelle wirklich wunderschön ist, fallen mir keine wirklichen Verbesserungsvorschläge ein.

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Insgesamt bin ich sehr froh über alle Erfahrungen, die ich während des Praktikums in Kenia machen konnte.

Die meisten Leute sind wirklich super freundlich und hilfsbereit. Mit der Zeit hat man dann gelernt, welchen Menschen man vertrauen kann und welchen nicht. Es ist überwältigend zu sehen, dass die Leute trotz der geringen finanziellen Mittel super fröhlich sind und das Teilen und Helfen lieben und stets von sich aus anbieten. Von dieser Einstellung zum Leben konnte ich sehr viel lernen und ich würde allen diese Erfahrung ebenfalls erleben.

Das Land an sich ist unglaublich. Es gibt wunderschöne Strände und atemberaubende Aussichten. Das Wetter hat sich ebenfalls als sehr angenehm gezeigt. Ursprünglich habe ich es deutlich heißer erwartet.

Durch das Praktikum habe ich gelernt, Sachen anders wertzuschätzen und somit mit deutlich weniger zufrieden zu sein. Ich bin wirklich froh, dass ich den Schritt zur Reise gewagt habe.

 

Dankeschön!

Franziska, August - Dezember 2018 (K28)

Im August 2018 bin ich für mein Studium der sozialen Arbeit vier Monate nach Kenia gegangen. Meine Zeit in Kenia verlief nicht immer einfach. Ich denke, wenn man sich für einen Auslandaufenthalt entscheidet, sollte einem klar sein, dass nicht immer alles nur gut sein wird. Neben Schwierigkeiten (z.B. Anzukommen oder Missverständnisse) und Krankheiten (die Krankenhäuser in Nairobi haben aber gute Standards) habe ich tolle Dinge und Menschen kennen gelernt. So sind das Praktikum und die Zeit in Kenia eine wichtige Erfahrung für mich geworden und ich würde es auf jeden Fall wieder machen.

Mein Tipp wäre, dass man sich vorher klarmachen sollte, ob man in einer Gastfamilie leben und sich ein Schlafzimmer teilen kann. Jede Familie lebt in ihrem eigenen Rhythmus und man muss sich erstmal darauf einstellen. Das fiel mir am Anfang gar nicht so leicht wie erwartet. Peters Familie ist sehr jung und modern, was ich für einen großen Vorteil im Vergleich zu anderen Gastfamilien halte. Seine Frau Monica hatte immer Tipps für Aktivitäten in Nairobi und kann auch eine Safari für dich organisieren. Seine Familie nimmt schon sehr lange regelmäßig Praktikanten auf. Deshalb ist die Situation für sie nichts Neues mehr. Ich halte 3-4 Monate für einen guten Zeitraum sich auf Kenia richtig einzuleben.

In meinem Praktikum bei Stelle K28 habe ich „Life Skill Lessons“ in einem Rehabilitationscenter für drogenabhängige Straßenjungen gehalten. Meine Kollegen haben mich dabei beraten und unterstützt. In Absprache mit ihnen konnte ich mich ausprobieren und meine Erfahrungen mit einbringen. Zwischendurch bin ich noch bei einer anderen Organisation gewesen und habe dort die Arbeit der Organisation kennen lernen dürfen.

Da ich in engen Kontakt mit anderen Praktikanten von Mylabadi stand, konnte ich mir auch mal ihre Projekte anschauen und so einen umfangreichen Einblick in die Soziale Arbeit in Kenia bekommen. Das kann ich auch jedem empfehlen.

An Ausflügen und Reisen habe ich viel erlebt. Ich habe mir anderen Praktikanten eine Safari in der Massai Mara, einen Wochenendtrip nach Naivascha und auf Zanzibar und in Diani Beach Urlaub gemacht.

Lena, September - Dezember 2018 (GH1)

Ich war für 2 Monate bei Father Dente in Sunyani, bevor ich weitergereist bin. Es war eine für mich sehr spannende und interessante Zeit. Dente hat mir einen tollen Einblick in die ghanaische Kultur gegeben und ich durfte ihn beinahe überall hin begleiten, sei es zur Krankenkommunion, zu den Gottesdiensten oder zu Beerdigungen. Ich habe dort in einer staatlichen Schule gearbeitet, vor allem im nursery und im Kindergarten. Es war teilweise nicht so ganz ohne, wenn dann doch mal in einem Klassenzimmer an die 70 Kinder sitzen bzw. sitzen sollten. Aber gerade deswegen wird es nie langweilig, eher ist es immer amüsant gewesen mit den Kleinen. Ghana ist ein superschönes Land, in das sich eine Reise auf jeden Fall lohnt. Die Menschen, die Mentalität, das Essen und die Kultur ist eine Erfahrung wert und ich habe sehr sehr viel daraus mitnehmen können. Das war sicherlich nicht mein letzter Besuch in Ghana.

Ulrike, November 2018 (S1)

Eines meiner Lebensziele war es, einmal in meinem Leben Armut zu erleben. So habe ich mich entschieden, nach Senegal zu reisen. Es war für mich eine sehr beeindruckende und lehrreiche Zeit. Ich bin um einer wertvollen Lebenserfahrung reicher. Die ersten Tage waren für mich sehr schlimm. Ich erlitt einen richtigen Kulturschock. Interessant war für mich, wie schnell der Mensch sich aber an den neuen Lebensbedingungen anpasst. Gut, man hat auch keine andere Möglichkeit. Die Leute waren alle sehr nett und haben sich bemüht. Das Kinderlachen hat mein Herz zum Strahlen gebracht. Afrika hat mir gezeigt, dass man zum Glücklichsein nur ganz Wenig benötigt. Mein Appell an meine Mitmenschen: seid ihr mal unzufrieden, macht eine Reise nach Afrika. Euer Gemütszustand wird es euch danken.

Ich bin froh, diese Reise gemacht zu haben. Habe mich als Mensch sehr geändert und setzt nun meine Fokus auf wichtigere Dinge im Leben als auf Materielles.

Ulrike

Verena, Oktober - November 2018 (K17)

Ich habe nur zwei Wochen im Waisenhaus verbracht. Trotz dieser kurzen Zeit habe ich sehr viel erlebt und gelernt. Ich bin sehr froh diese Reise in eine andere Welt gemacht zu haben, obwohl ich nur wenig Zeit hatte. Als ich im Waisenhaus ankam wurde ich vom Leiter des Waisenhauses und Mama Jessy herzlich willkommen geheißen. Auch die zwei anderen Voluntärinnen aus Deutschland haben mich herzlich aufgenommen. Da es schon sehr spät war, lernte ich die Kinder erst am nächsten Tag kennen. In den ersten beiden Tagen hat es sehr viel geregnet, deswegen haben wir mit den Kindern in den Zimmern Spiele gespielt oder TV geschaut. Die beiden Mädels aus Deutschland haben mir alles gezeigt und mir geholfen mich schnell in den Alltag im Waisenhaus einzufinden. Da die Kinder während meiner Zeit im Waisenhaus Ferien hatten, sind wir oft auch unter der Woche zum Strand gegangen. Da die Kinder während den Ferien immer TV schauen durften, waren gute Argumente und Ideen nötig, um die Kinder zum Spielen zu überreden. Da es im Waisenheim sehr oft dasselbe Essen gibt, freuen sich die Kinder sehr über Abwechslung am Speiseplan. Diese Freude hat uns veranlasst, zweimal für die Kinder zu kochen. Dafür waren wir den ganzen Tag beschäftigt, da wir zuerst in die Stadt mussten, um die Lebensmittel zu besorgen. Da ich nicht nur ein großes Herz für Kinder habe, sondern auch für Tiere, habe ich die drei Hunde besonders ins Herz geschlossen. Leider werden diese zum Teil nicht gut behandelt. So haben wir die Hunde gewaschen und ich habe für Tobi ein Lederhalsband plus Leine gekauft weil er an einer viel zu engen Eisenkette hing und am Hals schon offene Stellen davon hatte. Leider habe ich erfahren, dass nach meiner Abreise das Lederhalsband wieder gegen die Kette eingetauscht wurde, was mir sehr Leid tut für den lieben Tobi. Eines der Mädchen aus Deutschland hat mit Spendengeldern die sie in Deutschland gesammelt hatte eine Gitarre und ein Keyboard für die Kids gekauft und hat versucht ihnen das Musizieren beizubringen. Das gemeinsame singen und musizieren war sehr schön und die Kinder haben sich auch unheimlich darüber gefreut. Alles in allem hatte ich eine sehr schöne Zeit im Waisenheim und habe tolle Bekanntschaften und Erfahrungen machen dürfen, darüber bin ich dankbar.   

Lena, Mai - Juli 2018 (K17)

JAMBO liebes Mylabadi-Team, mittlerweile bin ich schon seit knapp 2 Monaten von meinem Abenteuer „viereinhalb Monate Afrika“ zurück. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht, nicht nur hier in Deutschland, sondern auch während meiner Zeit im Kinderheim in Likoni (K17). ... Ich hatte eine unvergessliche und aufregende Zeit, die ich besonders den lieben, herzensoffenen Kindern und Aunties zu verdanken haben! Ich wurde ganz herzlich empfangen und von neugierigen Blicken und Fragen der Kinder durchlöchert. In den ersten Tagen nutzte ich die Zeit, alles langsam kennenzulernen, die Kinder und deren Tagesablauf und natürlich auch den der Aunties. ... Nach knapp 3 Monaten musste ich Abschied nehmen und ein neues Kapitel fing an: 7 Wochen reisen – Kenia, Tansania und Sansibar. Bei Fragen könnt ihr gerne auf mich zu kommen. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Moment, dass ich die afrikanische Kultur kennenlernen und leben durfte, so tolle und liebeswerte Menschen kennengelernt habe, die für mich eine Familie waren. Gerne denke ich an mein Abenteuer Afrika zurück und ich bin mir sicher, dass es nicht die letzte Reise dorthin war. Und zum Schluss noch ein riesen DANKESCHÖN an EUER Team! Es gab mir immer Sicherheit zu wissen, dass ich auf euch zurückkommen kann, wenn was gewesen wäre und danke für die super Empfehlungen von Unterkünften meiner anschließenden Reise!

P.S. Ich kann die Stelle K17 sehr empfehlen! Ihr könnt euch auf eine aufregende und unvergessliche Zeit freuen! 

Pia & Laura, August - Dezember 2018 (K36)

Hier läuft alles super, es gefällt uns total gut und macht super viel Spaß. Wir sind schon gespannt was nächste woche neues auf uns zu kommt wenn die schule wieder beginnt.

Es gefällt uns immer noch total gut, eigentlich ist unsere stelle sogar ein traum. Wir sind super glücklich hier und genießen jeden Tag.

Julia, Juli 2018 (K18)

Guten Morgen,

nachdem ich mich nun in meinem Alltag in Deutschland wieder zurückgefunden habe, kann ich sagen, dass mein Praktikum in Afrika eine unglaublich schöne und lehrreiche Erfahrung war, die ich auf jeden Fall nicht missen möchte! Dieses Erlebnis hat erheblich dazu beigetragen, mein eigenes Leben zu überdenken und Prioritäten im Leben neu zu sortieren. 

Egal für welche Stelle man sich entscheidet, man sollte sich bewusst sein, dass man die Entscheidung trifft in eine völlig andere Welt einzutauchen, eine Welt, die keinen Stress und keine Hektik kennt, die sehr laut und stark in Bewegung ist. Deutsche Korrektheit und Peniblität sollte man Zuhause lassen und sich bewusst machen, dass man sich in einem Land befindet, welches weit unter unserem Lebensstandard lebt!

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Zusammenfassend ist zur Stelle zu sagen, dass hier das Hauptaugenmerk auf dem Besuch der Schule liegt. In den 4 Wochen war ich Beisitzerin im Kindergarten, was bei uns mit der 1. Klasse gleichzusetzen ist. eine selbstständige Unterrichtsführung ist hierbei sehr schwer, da die Verständigung auf Englisch nicht möglich ist.

Aufgaben im Haushalt sind nicht zu erledigen, da man dort als Gast angesehen wird. Nach 3-maligen Nachfragen, ob ich im Haushalt helfen könnte, gab ich es auf. Anti möchte kein Hilfe. Ansonsten ist das Gelände sehr schön, auch die Gegebenheit, dass die Schule direkt auf dem Gelände integriert ist, ist sehr angenehm. 

Zusammenfassend sollte man sich bei dieser Stelle bewusst sein, dass der Besuch der Schule im Vordergrund steht, keine Haushaltstätigkeiten zu erledigen sind und man die Kids mit nichts zur Verfügung stehendem beschäftigen muss. Man ist sehr auf sich allein gestellt, bei Problemen oder Anliegen erhält man jedoch Unterstützung. Die Nähe zur Stadt ist auch sehr angenehm. 

 

liebe Grüße Julia

Aurora, August 2018 (K52)

My name is Aurora and I volunteered at the Brook Special School for three weeks with my fiancé Robin. We are both very happy for the experience despide the challenges that we had to face at the beginning. The environment and the way of living is completely different from Europe but thanks to the support of Timothy, the director of the school, we could overcome this cultural shock and start appreciating a lot the experience until the end. We were very happy also for our hosting families who made us feeling welcome right from the very first day.

We really enjoyed especially volunteering at the school: the kids are extremely nice and you can really learn from them what it means to overcome your personal limitations and to give your best. We were also impressed from the way that Timothy takes care of them: he really loves them and cares for their future and that’s why he teaches them to take care of themselves and also of others. Thanks to his educational work you can meet very polite kids and you can assist to adorable situations where some kids take care of others by teaching them the basic things like for example helping the autistic children to wash their hands, to brush their teeth, to toilet, ecc… It wasn’t always easy but challenges to overcome are always part of an experience like this and you can really grow and learn a lot even through them. Timothy is a very special and reliable person by which you can also learn a lot. His main goal for each child is to give him/her dignity and re-integrate him/her in the society. That’s why I felt that our main job as volunteers was to understand the abilities within each child and develop them through creative activities. The moment of activities was always the most special part of the day cause it helps you to get closer to the children and discover their potentials. Step by step we could build very special bonds with them that I will never forget!

I really recommend this experience to everyone and if you have any questions to ask feel free to ask to Klemens my contact number or my email! I am really grateful for this experience and I really hope that I can go back to Kenya soon!!!! J  

Maria, Mai 2018 (K2)

Ich habe die Zeit vom 27.April bis 30.Mai im bei Stelle K2 in Kombani verbracht.

Bei meiner Ankunft am Flughafen in Mombasa hat mich Banzi (Heim-Vater) abgeholt und sehr herzlich empfangen. Anschließend ging es mit dem Taxi und der Fähre Richtung Kombani.

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Mein Fazit von der Reise ist dass es ein unvergessliches Erlebnis für mich war. Ich möchte diese Zeit nicht missen müssen und würde es jederzeit wieder genauso machen!

Ich weiß nicht genau was, aber es macht etwas mit einem - im positiven Sinne! :)

Ich finde es auch sehr schön, nach dieser besonderen Zeit immer noch mit Bibi und Banzi in Kontakt zu sein!

Lena, Februar - März 2018 (K17)

Ich hab 6 Wochen bei Stelle K17 verbracht und dort so viele schöne Dinge erleben dürfen.

Vorerst muss ich sagen, dass Jessy, die "Mama" des Heims, eine wirklich tolle ind liebe Frau ist. Sie hilft dir wo sie kann und ermöglicht dir auch deine Freizeit so zu gestalten wie du willst. Für sie ist es überhaupt keine Problem, wenn man Kurztrips, die über mehrere Tage andauern, unternimmt.

Doch die Kinder dort haben meine Zeit erst so unvergesslich gemacht. Vom ersten Tag an wurde ich aufgenommen und jeder einzelne hat dazu viel beigetragen. Alle von ihnen sind so dankbar über die Zeit die man mit ihnen verbringt.

Zu meinen Tagesablauf, mein Tag hat um ca. 08:00 begonnen. Denn von 09:00-12:00 arbeitete ich in der primary school, in die auch einige Kinder von der orphanage gehen. Anschließend fuhr ich nach Hause und bekam dort essen. Bis 17:00 hatte ich dann Freizeit, denn um diese Zeit kamen die Kinder nsch Hause. Zuerst die Kleinen und später auch die älteren. Der Abend wurde dann genutzt un erstmal gemeinsam zu spielen. Teilweise sind wir auch Obst kaufen gefahren, was immer ein großes Highlight war. Um 19:00 gab es ca. Abendessen. Danach half ich ihnen mit der Hausübung. Um 22:00 gingen die jüngeren Kinder schlafen, dann erledigte ich noch lit den letzten die Hausaufgabe und um 23:00 ging es dann meistens für mich ins Bett.

Die Wochenende waren sehr besonders, weil das Heim nicht weit vom Strand entfernt war gingen wir Samstag und Sonntags fast immer schwimmen und unternahmen andere Ausflüge, in das naheliegende Schwimmbad zum Beispiel.

Alles in allem war die Zeit die ich in Kenia hat viel zu kurz, doch ich habe jede Sekunde mit den Kindern genossen.

Lena, Januar - Februar 2018 (K2)

Nachdem mir ein Stellenwechsel ermöglicht wurde, ging ich für 6 Wochen zur Stelle K2, ein Kinderheim + Schule...

Es ist ein familiäres, kleines Umfeld in Kombani und liegt zwischen Ukunda und Likoni. Das bedeutet, dass die wunderschönsten Ausflugsziele und Abenteuer in unmittelbarerer Nähe liegen , was ich auch sehr oft genutzt habe.

Abgeholt wurde ich am 28. Dezember von Banzi an der Likoni Ferry. Er brachte mich zum neuen volunteer house welches zwar noch sehr renovierungsbedürftig ist, aber sollte man Probleme mit Wasser, Strom etc. Haben, kann man sich bei Banzi melden und er gibt sein Bestes damit alles wieder funktioniert.

Die ersten 3 Wochen hatte ich kein fließend Wasser, aber das war gar kein Problem da die Kids mit mir die Wassertanks (vom 5min zu Fuß entfernten Heim mit Brunnen) transportieren. Dabei hatten wir immer lustige Diskussionen und ich lernte das Dorf besser kennen.

Die Heimleitung Bibi und Banzi sind sehr offen und freundlich, helfen bei allen Problemen und mit ihnen kann man über alles reden. Die Kids dazu sind neugierig und Superlieb, wir hatten eine tolle Zeit zusammen obwohl es am Anfang noch ein wenig Verständigungsbarrikaden gab, da sie frisch aus den Ferien kamen und das Swahili gewöhnt waren.

Der Schulalltag ging Anfang Januar wieder los und damit auch das ständige englisch sprechen. Ich assistiere größtenteils in der Babyclass, es war niedlich zu sehen wie so junge Kinder in das Schulleben eingeführt werden und miteinander umgehen. Dazu gab ich Deutschunterricht in den Klassen 1-5 jeden Tag, eine tolle Erfahrung um all den 70 Kindern näher zu kommen.

Besonders vermissen werde ich unsere Strandausflüge sonntags zum Kombani Beach, denn sobald wir nach einer Stunde Fußmarsch dort ankamen , spielten die Kids ausgelassen am Strand und im Wasser und dieser Anblick machte mich jedesmal wunschlos glücklich.

Cora, September - Dezember 2017 (K26)

Im September 2017 bin ich zusammen mit einer Freundin, Lena, nach Kenia für 3 Monate geflogen, wobei Lena 2 Monate länger in Kenia geblieben ist. Dort angekommen, wurden wir von Paul, dem Manager des Heims abgeholt. Die Unterkunft war ziemlich „luxuriös“, vor allem weit über dem kenianischen Standard. Die Familie hat sich gut um uns gekümmert, besonders was das Essen angeht, denn davon bekamen wir immer mehr als genug. Nancy, die Haushälterin, hat nicht nur für uns gekocht, sondern auch jede Woche unser Zimmer geputzt und immer darauf geachtet, dass wir genügend Tee, Zucker etc. im Aufenthaltsraum haben. Man hat sich also eher wie in einem Hotel gefühlt.

...

Die Kinder hatten erst ab Ende Oktober Ferien, das heißt bis dahin haben wir sie im Heim nicht gesehen. Meistens arbeiteten wir von 10-15 Uhr, aber die Zeit variierte oft. Wenn man später oder eher aufhören/anfangen möchte, hat keiner ein Problem damit. Da die Wände im Heim durch das Klima öfter Streicharbeiten bedarf, sammelten wir Spenden von Freunden und Familie und kauften einige Töpfe Farbe. So hatten wir auch immer etwas zu tun, als die Kinder noch keine Ferien hatten. 3 Kinder gingen noch nicht in die Schule, mit denen haben wir uns ansonsten beschäftigt. Als die Kinder dann Ferien hatten, haben wir ihnen gesungen, getanzt, gemalt, Stuhltanz gemacht etc., nebenbei haben wir trotzdem noch viel gestrichen. Da die Kinder sich aber auch öfter allein beschäftigten, hatten wir manchmal nicht so viel zu tun. ... Trotzdem haben wir das Heim, sowie die Kinder ins Herz geschlossen und es war schön dort.

Am Wochenende gingen wir meistens zum Strand, der ca. 30 min Fußweg entfernt war. Ansonsten machten wir auch manchmal Ausflüge zu Orten, die in der Nähe waren, z.B. Hell’s Kitchen, Gede Ruins oder Mombasa. Wir machten auch eine Safari in Tsavo East. Dadurch, dass wir am Wochenende immer etwas unternommen haben, vergingen die Wochen ziemlich schnell. Ich denke, dass es eine gute Entscheidung war für 3 Monate dort zu bleiben, weil man sonst nicht ganz so gut das Leben dort kennen lernt.

Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung im Leben, die einem nicht mehr genommen werden kann und man sollte diese Chance nutzen solange man kann. 

Francesca, August - November 2017 (K28)

Ein augenöffnendes Praktikum, das mein Leben um einiges bereichert hat. Tolle Betreuung, tolle Kollegen, tolle Jungs. Es war sehr herausfordernd und hat mich viel Kraft gekostet, aber es hat mich stärker gemacht für mein weiteres Leben!Peter hat für mich ein sehr gutes Projekt vor Ort ausgesucht, dass neue Seiten an mir eröffnet hat. Ich habe Feuer für die soziale Arbeit gefangen und viel über mich selbst gelernt. Das war wirklich das Allerbeste!

Jetzt habe ich eine neue Familie in Kenia. Ich konnte Straßenjungs für 12 Wochen lang kennen lernen, ihnen zur Seite stehen und wie eine Mutter für sie sein. Ich habe nun so viele Freunde in Nairobi und aus aller Welt.  Die Familie ist super. Hatte immer jemanden zur Seite! Beste Zeit meines bisherigen Lebens! Kenia ist ein Zuhause für mich!

Birgit, Oktober- November 2017 (K44)

Die Familie von Gideon ist sooo lieb. Sie haben mich wie eine Tochter aufgenommen und sich ganz gut um mich gekümmert. Gideon und seine Frau Beatrice haben 3 Kinder. Im Haushalt leben Gideon und seine Frau, der jüngste Sohn und die Schwester von Gideon, die den Haushalt schmeißt mit ihrer Tochter. Es wurde jeden Tag gemeinsam gekocht, das Essen war so lecker.

 

Im Medical Center sind auch alle Angestellten super nett und kümmern sich total um einen. Ich durfte alles machen was die Krankenschwestern hier machen und ich mir zugetraut habe. Die Tätigkeiten sind ähnlich wie in unseren Krankenhäusern. Ich hab intravenöse, intramuskuläre und subkutane Injektionen verabreichen dürfen, verschiedenste Verbandswechsel durchführen und hab Medikamente dispensiert. Es war eine sehr positive und Erfahrungsreiche Zeit für mich. Ich werde die Familie bestimmt wieder mal besuchen kommen.

Luise, Juli - August 2017 (K28)

Asante sana kwa kila kitu Kenya – Danke für alles Kenya

Sich von einem Lebensabschnitt zu verabschieden, der so nie wiederkommen wird, ist nicht einfach. Aber es ist auch ein Zeichen dafür, dass man eine gute Zeit hatte – und die hatte ich in jedem Fall.

...

Alles in allem kann ich über diese 2 Monate sagen, dass ich eine tolle Zeit in einer tollen Familie und einem guten Projekt hatte. Ich habe sehr viel über das Land, die Leute, die Lebensweise und Herausforderungen Kenias gelernt und viele Facetten gesehen. Ich habe beeindruckende Leute kennengelernt - allen voran Peter, der so viel tut um etwas seiner Gemeinschaft zurückzugeben. Ich habe Kenia nicht nur sehr gut kennen sondern auch lieben gelernt.   

Josephine, September 2017 (T1)

Ich befand mich für ca. 2 Wochen in Moshi, Tansania bei der Stelle T1

Father Bahati holte mich vom Kilimanjaro Airport ab und brachte mich zu dem Jungeninternat in der Nähe des Stadtzentrums, Moshi in Tansania. 

Dort wohnte ich in einem Einzelzimmer mit eigenem Bad, bei den Nonnen. Ich konnte mich dort frei bewegen und habe das ganze Gelände (Schule, Kirche, Räume und 

Tiere sowie Gärten) besichtigt. Abends haben wir oft mit den Lehrern und anderen Priestern zusammen gesessen und gemeinsam das Abendessen eingenommen. Als ich dort ankam, befanden sich die Jungen in den Prüfungen, sodass Unterrichten nicht möglich war. Jedoch wollte ich ohnehin zum Kinderheim in Moshi. Nach 2 Tagen fuhr mich Father Bahati zu Sister Yasinta in das Kinderheim Upendo. Dieses Kinderheim hat ca. 50 Kinder im Alter von 2 Wochen bis hin zu 8 Jahren. Es gibt Aufgabenbereiche im Babyroom mit den kleinen Babys, dann die Baby toddler, für die ich zuständig war und die "großen" Kinder ab 3 Jahren bis 8 Jahre. Zu meiner Zeit hatten die Kinder gerade schulfrei und die Schule sowie der Kindergarten hatten geschlossen und somit waren alle Kinder im Kinderheim den ganzen Tag vor Ort. Es ist eine anstrengende Aufgabe die Kinder rund um die Uhr zu betreuen,jedoch auch eine wertvolle und schöne Zeit. Die Kinder gewöhnen sich recht schnell an einen und sind bereits daran gewöhnt immer wieder neue Freiwillige zu treffen.

Sister Yasinta ist die Ansprechpartnerin dort vor Ort und ist verantwortlich für das Kinderheim. Es ist kein Problem Freizeitaktivitäten wahrzunehmen, man sollte es ihr nur mitteilen. Gern hilft sie dir auch bei der Organisation. Die Arbeitszeiten im Kinderheim sind ca. von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und dann von 15:00 bis 18:00 Uhr. Meistens gibt es noch weitere Freiwillige im Haus oder die Nonnen sowie Mamas mit denen man den Abend verbringen kann. Das Essen wird dort frisch zubereitet und ist sehr zu empfehlen. Ich kann diese Zeit im  Children´s home nur empfehlen. Die Nonnen sind ganz begeistert wenn neue Freiwillige sie besuchen und sie im Alltag unterstützen. Jede helfende Hand wird sehr gern gesehen und auch geschätzt. 

Liana, August - September 2017 (K43)

Im August war ich vier Wochen in Mweiga bei den Brothers …. Dort habe ich zwei Wochen im VCT center der Brothers und zwei im … Hospital in Nyeri (nächste größere Stadt) gearbeitet.

Im VCT center habe ich der Ärztin beim Wiegen und Messen der Patienten und bei der Medikamentenausgabe assistiert. Leider ist im VCT center nicht sehr viel los. Von Montag bis Mittwoch kamen meistens ungefähr 15 Personen pro Tag, donnerstags und freitags meist nur circa 5 bis 10.

Im Hospital habe ich in der chirurgischen Abteilung mitgearbeitet. Ich hatte auch die Möglichkeit, bei Operationen und beim Versorgen der Patienten dabei zu sein. Obwohl die Arbeit dort echt interessant war, ist es auch schwer, die Verletzungen der Menschen dort zu sehen. Man sieht Dinge, die bei uns gar nicht vorstellbar wären.

Am Wochenende haben ich und eine andere Voluntärin Ausflüge unternommen. Die Brothers waren sehr hilfsbereit und bemühten sich wirklich, unsere Zeit schön zu gestalten.

Mweiga ist leider sehr ländlich gelegen, was es schwierig macht, etwas am Nachmittag zu unternehmen. Daher hatten wir leider oft Langeweile.

Alles in allem hat mir mein Praktikum wirklich gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen. 

Verena, Juli 2017 (K40)

Ein Monat Auszeit von der Arbeitswelt nehmen und vier Wochen Urlaub im Sommer zusammenlegen um das Abenteuer Afrika zu starten: Gesagt- getan!

Am Weg zum Flughafen wurde mir dann schon ein bisschen mulmig und ich habe mich gefragt auf was ich mich da bloß eingelassen habe ganz alleine für ein Monat nach Afrika zu reisen.

Dort einmal angekommen und von Father Peter abgeholt fühlt es sich nach kurzer Zeit so an als würde ich ihn schon ewig kennen und mich wie zuhause fühlen.

In der kleinen Town habe ich im Pfarrheim direkt mit den Fathers gelebt- was man sich natürlich so schwer vorstellen kann aber eine sehr nette Wohngemeinschaft war!

Es wurde abends immer gemeinsam gegessen, TV geschaut und viel geplaudert.

In der Schule gleich nebenan habe ich in der Nursery Section gearbeitet, also sozusagen im Kindergarten. Das „System“ hat mich zu Beginn schon etwas überrascht, da es sehr anders als in meinem Kindergarten in Österreich ist! Aber nach ein paar Tagen konnte ich mich gut anpassen, habe den Lehrerinnen bei ihrer Arbeit assistiert und viele Kreative und Musikalische Sachen mit den Kindern erarbeitet.

Father Peter hat sich wirklich bemüht mir so viele Sachen in meiner kurzen Zeit dort zu zeigen und wir haben einige Ausflüge gemacht!

 

Ich kann die Stelle nur jedem Praktikanten empfehlen, sie ist vielleicht nicht an der Küste mit dem traumhaften Meer, dafür lernst du dort einen Teil Afrikas kennen den kaum ein Tourist besucht!  

Meine Reise nach Kenia war mit Sicherheit einer der erlebnisreichsten und lehrreichsten Monate meines Lebens!

Danke für die tolle Möglichkeit! 

Micaela, Juli - August 2017 (K24)

Ich hatte richtig Lust nach Afrika zu reisen. Aber als der Termin immer näher rückte, hatte ich so meine Bedenken. Als ich mich impfen musste oder die Koffer packte, mein Visum beantragen musste. Das alles war schon sehr komisch. Aber als ich in Mombasa ankam und mit der Fähre zu mein Zuhause fuhr war mir klar dass ist alles anders als bei uns. Ich fand es super andere Kulturen, Traditionen, Menschen usw kennenzulernen. Ich war auch bei der Gastmutter Prisca untergebracht. Sie war genial. Falls wir mal eine Frage hatten konnten wir Sie immer anrufen wenn wir irgendwo unterwegs waren. Wir hatten viel Spass, vor allem mit den anderen Mädchen, die auch vor Ort waren.

Ich arbeitete in einem Kinderheim. Dort erlebten wir viel Armut. Aber wir spielten mit den Kindern Fussball, machten unglaublich viel Aktivitäten mit ihnen. Wir gingen mit den Kids

sogar zum Strand. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass viele Kinder noch nie das Meer gesehen haben? Diese Erfahrung machen zu können, kann man sich nicht vorstellen.

Auch privat habe ich sehr viel unternommen. Die Einheimischen sind richtig nett und zuvorkommend. Ich habe an einer Safari teilgenommen, war regelmässig am Strand chillen und es gibt auch nette bars in denen man abhängen kann.

Alles in einem: es war eine super Erfahrung, die mir keiner nehmen wird. Ich hätte auch gerne

verlängert. Auf jeden Fall werde ich wieder dort hinfliegen um zu sehen wie es meinen Kindern und Freunden dort geht.

Alina, August 2017 (K24)

Hallo, hier ein kleiner Bericht von meinem vierwöchigen Praktikum im August 2017 bei der Stelle K24...

Mein Keniaaufenthalt war ein wunderbares  Erlebnis! 

Während der Planung habe ich mir viele Gedanken gemacht und mich selber verunsichert... 

jetzt, wo ich wieder zurück bin und auch währenddessen habe ich gemerkt das das nicht nötig ist ... Die Menschen sind unglaublich gastfreundlich und nett.. die Umgebung ist super und die Arbeit im Waisenheim mit den Kindern hat unglaublich Spaß gebracht.. auch die anderen Mädchen die mit mir dort waren waren super nett ...

Die Unterkunft bei der Gastmutter Prisca war angemessen und reicht völlig aus .. Auch Prisca ist sehr nett und das Essen schmeckt auch super.

Ich habe so viel erlebt, einheimische kennengelernt, mit den Kindern gespielt und gebastelt, einen Ausflug zum Strand geplant usw..

Negatives habe ich eigentlich garnicht erlebt ..

Die Stadt ist im Gegensatz zu Deutschland laut und man muss sich an die Umgebung gewöhnen.. aber das geht sehr schnell. Auch mit den Beachboys weiß man nach einiger Zeit umzugehen .

Alles in allem ein supertolles Erlebnis.

Ich bin traurig wieder in Deutschland zu sein.

Daniela und Julia, Juli-August 2017 (K25)

Hallo!

Uns geht es super und wir sind gesund und mit einem weinenden und einem lachenden Auge wieder daheim angekommen .. 

Unsere Zeit in Likoni war perfekt und es hat eigentlich alles gepasst!

Wir haben neben der Zeit mit den Kindern (vormittags in der Nachbarschaft mit den Kleineren, zirka im Babyclass Alter, weil sie nirgends zur Schule gingen, Unterricht gemacht, in dem wir sie mit dem ABC, Zahlen, basteln, spielen, singen, rechnen, malen, der englischen Sprache .. vertraut gemacht haben; nachmittags waren wir im Waisenhaus und haben mit den dortigen Kids schöne Stunden verbracht) auch noch so viel von Kenia und den Kenianern kennen gelernt. 

Swaleh und das Team planen das von uns begonnen Projekt in der Nachbarschaft fortzuführen und unter anderem mit Spendengeldern die wir gesammelt haben, ein wirkliches Klassenzimmer einzurichten. Das freut uns richtig!!

Unsre Unterkunft war super und das enge Zusammenleben und Arbeiten mit den Boys und auch Mädels war ein riesengroßer Pluspunkt am gesamten Aufenthalt, kenianisches Essen, viele, viele Geschichten zu den Unterschiedlichsten Themen, ... wirklich nur positive Dinge.

Wir haben uns die ganze Zeit über sicher gefühlt. 

Das Praktikum war die ideale Art Kenia und seine Leute kennen zu lernen - ohne die vielen Infos von Swaleh & Co hätten wir die ganzen Eindrücke wahrscheinlich nicht so gut aufnehmen und verarbeiten können .. es ist einfach ganz vieles, ganz anders als in Europa.

Liebe Grüße, Daniela und Julia

Theresia, Juli 2017 (K27)

Jambo!

 

Bin wieder gut zurück in Österreich nach einem sehr spannenden Monat in Kenia.

Die Zeit dort ist echt schnell vergangen, man erlebt jeden Tag so viel und bekommt neue Eindrücke von einem Leben das sich sehr von unserem hier in Europa unterscheidet. Es gibt Dinge auf die muss man sich einlassen und akzeptieren, beispielsweise wenn es mal zwei Tage kein fließendes Wasser gibt. Wenn man sich darauf einstellt, ist aber alles halb so schlimm. 

Die Kinder sind unglaublich herzig, so zutraulich und lieb, dass man sich gleich wohl und herzlich Willkommen fühlt. Sie sind auch unglaublich brav, für sie ist es selbstverständlich dass alle zusammenhelfen und anpacken. 

Gewohnt habe ich in einem Zimmer im Kinderheim, das mit Moskitonetz, Dusche und WC ausgestattet war. Wäsche gewaschen wird mit der Hand, ich habe mir von den Kids zeigen lassen wie sie das machen, dann hat es auch ganz gut geklappt. Außerdem haben sie sich gefreut dass sie mir etwas beibringen konnten. Das Essen ist einfach aber wirklich gut gekocht, und es gibt reichlich - hungrig bleibt man also bestimmt nicht :) 

Über Spielzeug freuen sich die Kinder sehr, allerdings musste ich alle mitgebrachten Sachen abgeben und jedesmal extra fragen wenn ich zum Beispiel einen Ball oder Luftballons für die Kids haben wollte. Grundsätzlich habe ich mit den Kindern gespielt, gemalt, und vor allem den ganz Kleinen beim Essen geholfen, sie gewaschen und gepflegt. Ansonsten habe ich hauptsächlich in der Küche geholfen, also Gemüse schneiden, Kartoffel putzen, Spinat waschen, beim Abwasch helfen,...

Das Kinderheim liegt in einem kleinen Dorf - Msabaha - mit dem Matatu ist man allerdings in ca 20 Minuten in Malindi, eine etwas größere Stadt mit Märkten, Supermarkt und allem was man sonst noch braucht. Und auch der Strand ist nicht allzu weit vom Kinderheim entfernt. 

Es war wirklich eine aufregende Erfahrung und eine wunderschöne Zeit!!  

 

Danke und schöne Grüße,

Theresia

 

 

Johanna, Juni - Juli 2017 (K19)

Ich bin seit gestern morgen in Kilifi und es gefällt mir echt gut... Ich kann die Stelle nur empfehlen!

Besonders für Leute die nach dem Großstadtdschungel von Nairobi und Mombasa mal ein bisschen Lust auf Natur und Ruhe haben. Hier braucht man auf jeden Fall auch viel eigene Ideen und Motivation, aber die Kinder, Mattoh und die Umgebung machen einem das meiner Meinung nach echt leicht.

 

Ich würde mich echt freuen, wenn ihr das Projekt in Zukunft weiter empfehlt, denn ich finde es hat echt viel Potential :)

Liebe Grüße, Johanna

Alina, Februar - April 2017 (K43)

...

Alles in allem:

 

Eine super, super Zeit. Ich kann jedem, der offen für eine neue Kultur ist, nur wärmstens empfehlen, hier ein Praktikum zu machen! Es ist nicht nur eine unglaublich bereichernde Erfahrung, sondern macht auch einfach so viel Spaß!

 

Natascha, Februar - April 2017 (K18 und K28)

Liebes MyLabadi-Team,

 

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden war und auf jeden Fall sehr dankbar dafür bin, dass ich diese unglaubliche Erfahrungen machen durfte.

 

Sowohl bei der Vorbereitung, als auch bei der Durchführung fühlte ich mich unterstützt und beraten.

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal dafür bedanken, dass ich spontan meine Stelle wechseln konnte, während ich mich schon in Afrika befand. Das war für mich eine angenehme Bereicherung, die mir noch einmal sehr viele schöne und interessante Eindrücke erbracht hat.

 

Positiv war auch die Kontaktherstellung der Freiwilligen untereinander. Es war gut Anschluss zu finden, gerade wenn man alleine an einer Stelle untergebracht war. Dadurch ergaben sich viele Möglichkeiten, gemeinsam Ausflüge zu unternehmen und sich auszutauschen.

 

Nun möchte ich noch etwas genauer auf meine Stellen eingehen. Zuerst war ich 7 Wochen bei K18, ein Kinderheim in Likoni. Meine Gastmutter war nett und schien mir modern/ erfahren im Umgang mit Freiwilligen. Bei Problemen konnte ich zu ihr gehen und auch sonst hatte sie meistens ein offenes Ohr für mich.

 

Das Essen und die Unterkunft waren für mich zufriedenstellend. Die Menschen, mit denen ich in Kontakt kam waren alle nett und der Alltag verlief problemfrei.

 

Die freie Freizeitgestaltung hat mir auch zugesagt.

 

Bei meiner zweiten Stelle in Nairobi K28 war ich auch zufrieden. Peter und seine Familie waren sehr nett und das Essen war lecker.

 

Ich war in einem spannenden Projekt eingeteilt, wodurch ich einen interessanten Eindruck von den Slums bekommen habe.

 

Auch das Zusammenleben mit meiner Mitbewohnerin war absolut problemfrei. Wir waren frei in der Freizeitgestaltung und konnten uns bei Problemen an Peter und seine Frau wenden.

Zum Schluss möchte ich mich noch einmal offiziell für alles bedanken und hoffe auf eine weitere gute Zukunft für MyLabadi!

 

Schöne Grüße,

Natascha

Charlotte, März - April 2017 (K30)

Hallo,

tut mir leid ich hatte erst Geburtstag und bin mitten im Umzugsstress!

ich versuche es bis in 2 wochen fertigzustellen aber momentan ist bei mir Land unter!

schön wäre es noch wenn wir telefonieren könnten?!

Was ich bis jetzt sagen ist, dass ich mit euch absolut zufrieden bin!

ich bin schon einmal mit einer Organisation ins Ausland geflogen deshalb habe ich einen direkten vergleich.

Aber ich finde wie Ihr das macht wirklich klasse, och habe mich sehr gut beraten gefühlt und gut aufgehoben!

 

LG Charlotte

Lisa-Marie, Februar - April 2017 (K14)

Alles im Allem war mein Praktikum sehr schön und interessant. Ich habe tolle Leute kennen gelernt, war auf Safari, habe viele neue Erfahrungen gemacht, viel vom Land entdeckt und viele neue lebenspraktische Dinge gelernt.

Die Mitarbeiterinnen und die Chefin waren stets freundlich und hilfsbereicht. Ich fühlte mich sofort wohl. Ich hatte eine eigene Wohnung mit fliesend Wasser, Küche, Bad und sauberem Trinkwasser. Am Wochenende hatte ich immer Zeit zur freien Verfügung und die Arbeitszeit während der Woche war auch angemessen. Die Arbeit mit den Kindern hat total viel Spaß gemacht und ich durfte überall mal helfen bzw. rein schnuppern. Ich war auch 6 Tage in Malindi am Strand und habe dort in dem Waisenhaus gearbeitet. Alle waren froh, dass ich da war und haben mich sofort mit offenen Armen emfangen. Ich habe am Wochenende viele Ausflüge gemacht und somit Kenia erlebt. Es war ein wunderschönes Abendteuer !

Immer wieder würde ich dort hin :)

Amra, Januar - Februar 2017 (K30)

Ich weiss gar nicht wo anfangen. Ich beginne mal von vorne..

Melisa und ich haben uns sehr gut in der Familie eingelebt. Sie sind wirklich sehr nett, obwohl sie auch sehr konservativ sind, haben wir uns super mit ihnen verstanden. Auch in der Organisation sind wir recht gut klar gekommen. Ich habe viele Schulmaterialien mitgenommen, um auch mit den Kinder zu malen oder die Zahlen zu üben. Leider sind uns nach einer Woche dieses Materialien schon ausgegangen und es war sehr schwierig, sich in den Unterricht einzubringen. Die Kinder hatten sehr oft mühe überhaupt zu zeichnen, da sie sonst nie einen Stift in die Hand nehmen. Wir haben auch gemerkt, dass der Unterricht in Kenia total anders durchgeführt wird, als wie in der Schweiz. Es ist wirklich ein drastischer Unterschied zu unserem Verständnis von Kindern und Bildung. Die Kinder sind von 3 bis 7 Jahre alt und oft können die Kleinen schon bis 20 zählen. Dies ist ja bei uns nicht so..

Manchmal hatte die Organisation kein Geld um den Kindern das Mittagessen zu bezahlen, dann haben wir geholfen. Wir sind aber sehr dankbar dafür, dass wir mit der Stelle zusammenarbeiten durften. Maurice und seine Freunde haben uns die schöne Natur Kenias gezeigt. Sie sind so super und auch sehr hilfsbereit und wirklich tolle Persönlichkeiten. Uns ging es dort super, auch weil wir so viel erleben durften.

Wir waren in Mombasa, an einer Hochzeit und in vielen Tierpärken und auch oft in Clubs und Bars. Es war eine tolle Zeit und ich würde die Stelle wirklich jedem empfehlen.

Hanna, Oktober-November 2016 (K27)

2 Monate in Afrika

Am 1. Oktober begann ich meine Reise nach Kenia (Malindi), um dort mein Praktikum in einem Kinderheim zu absolvieren. Obwohl ich mich von Anfang an auf die Zeit freute, war ich (vor allem die letzte Woche vor Abreise) extrem aufgeregt und gespannt was mich erwarten würde. Am Flughafen Mombasa angekommen, wurde ich in Empfang genommen und mit dem Auto zu meiner Stelle gefahren, wo ich die nächsten 2 Monate auch wohnen sollte. Durch die herzliche Begrüßung der Kinder und der Tanten die dort arbeiten, fiel mir das Ankommen extrem leicht und die wenigen Bedenken die ich hatte, waren mit einem Mal verschwunden. Zu meinen Tätigkeiten zählte es vorwiegend, mich um eine 8 - köpfige Gruppe (2-4 jähriger) Kinder zu kümmern. Das hieß ihnen beim Waschen/Anziehen zu helfen, sie beim Essen beaufsichtigen, ihnen erste englische Wörter zu lernen und natürlich Spiel, Spaß und Action :) Zusätzlich half ich dann noch bei anfallenden Aufgaben im Haushalt: Geschirr spülen, Gemüse schneiden, Haare flechten, oder gab den älteren Kindern Nachhilfe. Meine Freizeit verbrachte ich meist an den umliegenden Stränden oder in den Städten Malindi und Watamu mit den unzähligen Märkten und kleinen Cafés. Auch mein persönliches Highlight, eine Safari in den Tsavo Nationalpark und Amboseli Nationalpark, prägen meine durchwegs positiven Erinnerungen an meine Zeit in Afrika. Ich hoffe, dass ich bald wieder die Gelegenheit habe eine solche Reise zu erleben und all die Leute wieder zu sehen, die ich im Laufe der letzten Monate kennen lernen durfte. Danke an Mylabadi, dass ihr mir diese Zeit ermöglicht habt! Liebes Mylabadi - Team!

Melissa, August-Dezember 2016 (K24)

Hallo liebes Maylabadi Team,

 

ich bin gesund und glücklich wieder in Deutschland gelandet. Leider gab es einige Probleme mit meinem Rückflug wegen des Pilotenstreiks aber das betraf ja viele an dem Tag. Ich bin sehr traurig dass meine Zeit in Kenia schon vorbei ist. Es war wirklich die beste Zeit meines Lebens und ich bin dankbar über alle Erfahrungen die ich machen durfte. Mit meiner Stelle war ich total zufrieden und auch mit den anderen Praktikantinnen sind tiefe Freundschaften entstanden. ... Wir sind alle richtig gute Freundinnen geworden und der Abschied von ihnen viel mehr als schwer. Vielen Dank dass ihr mir das Praktikum ermöglicht habt. ...

 

Liebe Grüße

Melissa

Nikolas, August-Oktober 2016 (K45)

Nach der Ankunft am Flughafen Mombasa (der Flug ging über Addis Abeba) wurde ich direkt von der betreuenden Fachkraft abgeholt. Am Flughafen befindet sich unmittelbar ein Bankautomat, so dass für das erste ‚Brot-Geld‘ gesorgt ist. Wir fuhren dann mit einem Taxi zu der Unterkunft in Likoni (siehe Bilder). Likoni machte auf mich im Vergleich zu den davor durchfahrenen Bezirken den glücklichsten Eindruck. Nach dem Beziehen meines Zimmers ging es auch schon mit Lehrern und Schülern nach Nairobi um an einem national anerkannten Gesangswettbewerb teilzunehmen. Nach unserer Rückkehr fanden sich weitere Praktikanten(innen) ein mit denen die Unterkunft geteilt wurde.

Ich fing an bei der Organisation zu arbeiten. Dabei handelt es sich um eine Wohltätigkeitsorganisation mit Fokus auf das Lösen sozialer und umweltbedingter Probleme.

Neben dem Säubern von Stränden hatte auch das Beseitigen von Müll eine große Bedeutung, weiterhin wurde mir die Gelegenheit gegeben einen Blick in das Pflanzen und Verwalten von Mangrovenbäumen zu gewinnen.

Kosten fielen insgesamt mit Flug und Wohnen einschließlich Lebenserhaltung etc. in Höhe von ca. 2000€ für 7 Wochen an.

Ich kann jedem Interessierten ein Praktikum in Afrika nur empfehlen, da die Erfahrung und das Erleben des zwischenmenschlichen Umgangs innerhalb einer eng verbunden Gemeinschaft aus Einheimischen die eigene Perspektive auf viele Dinge der Westlichen Welt stark verändern kann.

Bei weiteren Fragen bezüglich des Praktikums bei der Stelle K45 stehe ich gerne zur Verfügung.

Viel Glück beim Planen und Erleben eures Praktikums.

 

Nikolas Tölle 

 

Charline, August - Oktober 2016 (K2)


Ich weiß gar nicht wo ich beginnen soll.. Kenia ist ein wundervolles Land mit super freundlichen Menschen! Egal wo man ist, man wird immer familiär empfangen und behandelt. 
Mein erster Monat war eine riesen Umstellung für mich.  Ich hab mich kaum getraut englisch zu reden oder das Dorf zu verlassen. Der Heimleiter und die Heimmutti waren von anfang an sehr nrtt zu mir. Ich konnte mit beiden auch immer über meine Probleme reden. Auch die Kinder waren sehr offen und es hat mir viel Freude bereitet sie zu unterrichten,  mit ihnen zu spielen oder spazieren zu gehen. Nach einem Monat kam dann noch eine Praktikantin in meine Stelle und zusammen haben wir uns dann immer mit anderen Mädels getroffen die in anderen Stellen waren. Alle zusammen hatten wir eine unvergessliche Zeit und haben viel vom Land gesehen. Ich bin sehr froh, dass ich diesen Schritt gewagt habe und würde es jedem empfehlen!!! 

 

Johanna & Katharina, August 2016 (K24)

Im August waren meine Schwester und ich zusammen in einem Kinderheim in der Nähe von Mombasa in Diani Beach. Die Umgebung war perfekt, wir waren eine kurze Tuktuk-Fahrt vom Meer entfernt und konnten den unglaublichen Strand genießen. Aber Vorsicht mit den Affen, die hätten uns fast unsere Kekse geklaut…  An die Beach Boys gewöhnt man sich auch relativ schnell und merkt bald, wie man am besten damit umgeht. Unsere Unterkunft war einfach aber für afrikanische Verhältnisse sehr gut und unsere Gastmutter war sehr fürsorglich. Die Praktikumsstelle war sehr interessant. Dreimal am Tag wird gebetet, es ist aber nicht verpflichtend mit zu beten, denn das Beten dauert manchmal auch bis zu zwei Stunden. Allgemein sind in diesem Bereich sehr viele christliche Gläubige, wie auch unsere Gastmutter und ein Gottesdienst mitzuerleben ist auf jeden Fall auch eine Erfahrung. Die Kinder sind an Freiwillige schon sehr gewöhnt und sind sehr lieb und offen und haben Spaß an allen möglichen Spielen, die man vorschlägt. Unsere Aufgaben waren, neben dem Spielen mit den Kindern, die Wäsche zusammenlegen, was sich bei 60 Kindern schon anhäuft und das Geschirr spülen. Wir waren zur Ferienzeit da, ansonsten hätten wir noch bei Hausaufgaben helfen können. Einen Strandausflug haben wir auch gemacht, worüber sich die Kinder sehr gefreut haben. Es gibt immer Projekte, die das Kinderheim gerade am Laufen hat, das waren bei uns das Bauen eines weiteren Freiwilligenhauses sowie ein Hühnergehege. Mithelfen kann aber nur wer auch gleichzeitig die Materialkosten bezahlen kann, ansonsten hat das Kinderheim dafür kein Geld übrig. Insgesamt sind uns die Kinder und Mitarbeiter sehr ans Herz gewachsen und wir wären gerne noch länger dort geblieben, umso schwieriger war dann der Abschied.

Die Afrikaner sind meistens sehr freundlich, grüßen dich und plaudern sehr gerne eine bisschen mit dir. Auch sind sie nie in Eile. „Pole pole“ ist das Motto, was so viel wie „langsam, langsam“ bedeutet, also immer mit der Ruhe. Deshalb nehmen sie Zeiten auch nicht so genau. 

Zwischendurch oder an Wochenenden bleibt immer Zeit etwas auf Entdeckungstour zu gehen und eine Runde schnorcheln zu gehen oder Buschbabys zu füttern.

Im Anschluss unserer Praktikumszeit waren wir noch auf Safari und haben unglaubliche Erinnerungen gesammelt und tolle Einblicke in das afrikanische Leben bekommen. Zu den Big Five fehlt uns nur noch das Nashorn. Also wir werden mit Sicherheit noch einmal zurückkehren um zu sehen, was aus den Kindern geworden ist und natürlich um das letzte Big Five noch zu entdecken!

Annika, Juli - September 2016 (K12)

Für einen knappen Monat konnte ich in Mtwapa, in der Nähe von Mombasa in Kenia meinen Praktikumsaufenthalt genießen.

Zu Beginn habe ich mir etwas Sorgen gemacht, da ich noch nie so weit alleine gereist bin. Erst recht nicht bis nach Afrika. Als ich jedoch den Flug überstanden hatte und in Mombasa am Flughafen abgeholt worden bin, stellte sich heraus, dass alles rückblickend viel einfacher war, als erwartet. 

Die Gastfamilie hat mich sofort willkommen geheißen. Sie haben für mich gekocht und ich hatte ein eigenes Zimmer. Ich habe mich schnell wohl gefühlt in der Wohnung, in der es immer fließend Wasser und fast immer Strom gab. Es war absolut nicht schwer mit ihnen Freundschaft zu schließen. Und so ist es auch außerhalb der Gastfamilie: Die Einheimischen sind freundlich, heißen einen vielfach willkommen und man findet schnell Anschluss. Wenn ich zum Beispiel aus dem Haus gegangen bin, kamen beinahe immer ca. 5 Kinder, die mich alle mit einem aufgeweckten "Jambo!" begrüßten.

 

Die meiste Zeit habe ich in Mtwapa verbracht. Hier gibt es viele bildschöne Strände mit fast weißem Sand. Die Strände sind in der Regel sauber, auf den Feldern und Wiesen liegt jedoch recht viel Müll herum.

Es hat dort viele exotische Tiere und Pflanzen (allerdings keine gefährlichen, die frei herumlaufen), aber auch Hühner, Ziegen und Kühe.

Ich war oft beim Baden im Meer, in Tierparks oder auch beim Einkaufen auf den Märkten.

Abends konnte ich in Clubs zum Tanzen gehen und einmal haben mich Freunde zu einem Live-Konzert mitgenommen.

 ...

Es ist gut möglich auch alleine nach Afrika zu reisen und die vielen kleinen Hürden, die man vor der Reise erwartet, stellen sich als kleine, leichte Schritte heraus im Vergleich zum unglaublich schönen Afrikaerlebnis.

 

Abschließend kann ich diese Stelle und Mylabadi allgemein sehr gut weiterempfehlen, denn ich hatte dort ein paar der schönsten Wochen meines Lebens.

Nichanthi, August 2016 (K32)

Mein Praktikum habe ich in Ruiru bei Stelle K32 absolviert. Einen knappen Monat lang arbeitete ich im Kinderheim und habe nebenbei an den Wochenenden Ausflüge gemacht. Beim Aufenthalt in Kenia habe ich viel gelernt. ...  Die meisten Bewohner in Ruiru sind arm und versuchen sich irgendwie durchzuschlagen. Das Kinderheim wurde von einem Amerikaner namens Scott aufgebaut, der nun das Kinderheim an einige Kenianer übergeben hat, weiter zu führen. Den Kindern wird das Essen, die Schuluniform und -gebühren sowie Medikamente vom Kinderheim bezahlt. Ich habe während meinem Aufenthalt mit den Kindern verschiedene Spiele ausprobiert, gekocht und unterschiedliche Themen, wie zum Beispiel Selbstvertrauen, besprochen. Sie waren immer sehr interessiert und haben aufmerksam zugehört. Auch waren sie immer herzlich und offen mir gegenüber. Meine Gastfamilie hat mich ebenfalls sehr herzlich aufgenommen. Manchmal habe ich zu Hause beim Kochen mitgeholfen und bin mit der Familie in die Kirche mitgegangen. Besonders gefallen haben mir die Ausflüge zum Hellsgate Nationalpark und die Safari nach Maasai Mara. Es war eine einzigartiges Erlebnis, all diese Tiere von der Nähe zu sehen.

Insgesamt war es eine sehr lehrreiche Zeit. Nicht nur die Kinder, sondern auch ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Diese Stelle ist wirklich jedem zu empfehlen, der sehr kreativ und spielerisch ist, da die Kinder vom Spielen nie genug kriegen.

 

Asante sana an Mylabadi, dass sie mir dies ermöglicht haben.

Theresa, August - September 2016 (K27)

Mein Praktikum in Kenia!

Die Zeit im ... Kinderheim war wohl mit sicherheit eine der Besten meines Lebens. 

Immer wenn ich in Erinnerungen an die Kids schwelge werde ich ganz nastolgisch. 

Vermissen tue ich sie schon sehr. Die Sind nämlich ganz anders wie die Kids bei uns. Erstens total hilfsbereit und zuvorkommend, und total dankbar wenn man ihnen nur ein Fünkchen Aufmerksamkeit schenkt, und ihnen z.B. beim "Rad-schlagen" zuschaut. DIe Kinder dort unten arbeiten wirklich hart, dort ist es ganz normal, dass jeder mitanpacken muss, sogar die ganz kleinen schon. Dementsprechend wird auch viel gegessen. Das Essen das die Kids bekommen ist größtenteils vegan und besteht hauptsächlich aus Bohnen/linsen, Spinat (anderer Spinat wie bei uns) und Ugali (Pampe aus Mais). Wir praktikanten haben Abends eigentlich fast immer was anderes wie die Kids zum essen bekommen und fast jeden Abend Fleisch. Wir sind dort drüber wirklich gut verköstigt worden und jeder von uns hatte sein eigenes Zimmer. In meinem passte das Moskitonetz einwand frei, in dem meiner Freundin befanden sich allerdings ein Haufen Löcher. 

Unser Manager, der jetzt leider nicht mehr dort Arbeitet hat uns wirklich bei jedem Problem weitergeholfen und sich für uns ziemlich den Arsch aufgerissen. 

Zwar regnete es jeden Tag, davor nur sehr kurz aber intensiv und innerhalb weniger Minuten schien daraufhin wieder die Sonne. 

Es war wirklich schön zu sehen wie sehr die Kids sich für kleine Dinge begeistern konnten und wie schnell man ihnen eigentlich ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. 

Würde mich sehr darüber freuen von zukünftigen Praktikantinnen kontaktiert zu werden, hilf gern wo ich kann und wenn ich durch diese vil in Kontakt zu "meinen" Kindern stehen kann, die kleinen Engalen fehlen mir nämlich ziemlich. 

Liebste Grüße sendet Theresa 

Sarah, Mai - Juli 2016 (K17)

Hallo,

ich habe drei Monate bei Stelle K17 gelebt und dabei wunderschöne Erfahrungen gemacht.

Für mich war es meine erste Reise alleine und ich glaube, dass es mich in meiner Persönlichkeit sehr gestärkt und geprägt hat.

Anfangs hatte ich das Glück, dass weitere Praktikanten bereits einige Zeit hier waren und mir alles gezeigt und mich super unterstützt und inspiriert haben. 

Ich habe während meines Aufenthaltes einige Projekte gestaltet, diverse Spielgeräte für die Kinder gebaut, den Arbeitern viel im Haushalt und beim Kochen geholfen und war einige Male mit in der Schule. Außerdem konnte ich Spendengelder sammeln und das Kinderheim finanziell bei einem Wasserprojekt, sowie mit dem Kauf von neuen Schuhen für die Schule unterstützen. Am meisten habe ich die gemeinsamen Ausflüge zum Strand, am Wochenende, genossen.  

Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass ich direkt im Waisenhaus gelebt habe, und somit das tägliche Leben, die Kultur und die Lebensweise direkt miterleben konnte. Die Unterkunft ist super eingerichtet, es ist sogar Wlan, eine europäische Toilette und eine Küchennische vorhanden. 

Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen, da ich alle sehr ins Herz geschlossen habe und sie für mich wie eine zweite Familie geworden sind. 

Ich habe dann noch zwei Wochen mit Reisen verbracht, bevor ich mich wieder auf den Heimweg gemacht habe und hierbei auch fantastische Erfahrungen gemacht.

Ich hoffe ich kann das Kinderheim eines Tages wieder besuchen und kann diese Stelle nur weiter empfehlen.

Liebe Grüße und vielen Dank an alle, die mir diese unvergessliche Zeit ermöglicht haben!

Vanessa & Sandra, Juli-August 2016 (K25)

Hallo,
uns geht es gut :) Wir sind problemlos nach Deutschland zurückgekehrt. Es war eine sehr, sehr schöne Zeit...
Hier mein persönliches zusammenfassendes Feedback zum Aufenthalt:
 
Zeit bei der Stelle
Die Zeit bei den verschiedenen Stellen (Schule, zwei Kinderheime) war sehr interessant und schön. In der Schule haben wir verschiedene Malvorlagen mit den Kindern von Klasse 1 bis 7 ausgemalt. In einem Kinderheim mit 33 Kindern sehr unterschiedlichen Alters haben wir ein Zahnputz Projekt durchgeführt und im anderen Kinderheim für kleinere Kinder in der Küche geholfen, Wäsche gefaltet, mit den Kindern gespielt und getobt. Es war eine sehr schöne Zeit in der wir tolle Erfahrungen gemacht haben, wir wurden immer sehr herzlich von den Erwachsenen und Kindern aufgenommen.
 
Unterkunft
Unsere Gastgeber waren sehr aufgeschlossen, humorvoll, herzlich und vertrauenswürdig. Wir wurden bei unseren Wegen immer begleitet und unterstützt. Die Verköstigung war sehr gut und lag meiner Auffassung zufolge über dem kenianischen Standard. Dusche, Strom, Betten, europäische Toilette ... alles tipptopp
 
Land und Leben
Kenia hat wundervolle Landschaften zu bieten und der Umgang miteinander ist sehr herzlich und respektvoll. Dennoch sticht man durch sein Muzungu Dasein manchmal stark hervor und fremde Kinder und Erwachsene wollen die Hand schütteln oder gemeinsame Erinnerungsfotos machen. Etwas anstrengender ist das Muzungu Dasein allerdings insbesondere dort wo Menschen etwas verkaufen wollen. Aber mit etwas Swaheli und einem freundlichen Umgang ist auch das kein Problem.
 

 

Abschließende Bewertung: Unbedingt empfehlenswert!!!

Nicole, Juni-Juli 2016 (GA1)

Ich kam über den Landweg von Senegal  nach Gambia.  Pa holte mich in Gambia  bei der Petrol Station Galp ab. Pa und Claudia haben ein superschönes Haus mit ganz vielen Bäumen, Pflanzen und Tieren.  Alles ist sehr liebevoll gestaltet.  In den zwei Monaten war ich mit Pa gemeinsam im Haus, Claudia war zu der Zeit in Europa. Pa kochte ausgezeichnet und hatte immer ein offenes Ohr für mich. Er unterstützte mich bei all meinen Vorhaben und wir hatten viele interessante Gespräche. Ich fühlte mich sehr wohl. Ich arbeitete in einer Nursery School in Ebo Town.  Durch die weite Entfernung von Bijilo nach Ebo Town konnte ich die Umgebung  ausgezeichnet kennenlernen und mich gut orientieren. In der  Schule unterstützte ich die Lehrer beim Unterrichten und organisierte  Schulmaterial für die Kinder. Vor allem kümmerte ich mich um die Kinder,  die im Unterricht nur schwer folgen konnten.  Die Klassen haben meist 40 Kinder und es sind drei Klassen Nursery 1, 2, 3. Mit den Kollegen verstand ich mich sehr gut und wir konnten uns gut austauschen.  In meiner Freizeit widmete ich dem Weben und dem Reisen. Ich war oft im Tanji Village Museum und webte. Dort lernte ich die Mitarbeiter vom Museum kennen. Ich  fühlte mich als würde auch ich zum Museum gehören, da die mir die Mitarbeiter mit großem Interesse für meine Webarbeit begegneten. Die Menschen in Gambia sind ausgesprochen freundlich.  Es passierte mir immer wieder, dass die Leute für mich in dem öffentlichen Verkehrsmittel bezahlten.  Auch in der Nachbarschaft waren die Menschen supernett, freundlich und interessiert.  Auch kulturell hat Gambia so viel zu bieten, bildende Künstler, Musiker ,… Eine Woche bin ich nach Ziguinchor in den Südsenegal und nach Guinea Bissau gereist.  In Ziguinchor konnte ich bei Verwandten von Pa wohnen, die mich  herzlich empfingen. In Bissao hatte ich einen Kontakt von einer  Kollegin in der Schule. Die Familie war auch unglaublich freundlich. Es war Regenzeit und auf der Reise so schön zu sehen, wie sich landschaftlich alles verändert hat und ergrünte.

 

Ich hatte in Gambia so viele gute und interessante Gespräche, die Menschen nehmen sich noch Zeit für ein Gespräch und ich vermisse die offene und interessierte Art der Mensch. Mir fehlt das lebhafte Treiben, das Lachen und die Freundlichkeit der Menschen!

Alexander, Mai-August 2016 (K25)

Mambo,

ich habe drei Monate in der Stelle K 25 gelebt und ich wäre gerne noch was länger hier geblieben aber jeder Abschied ist schwer.

Man lebt hier mit drei jungen Kenianern zusammen, die aber dafür schon viel Erfahrungen mit Volontären haben. Ich habe mich schnell an die Jungs gewöhnt und Sie auch an mich. Das schöne an dieser Stelle ist, dass man sehr frei ist und nicht an etwas gebunden ist. Man kann in einer Schule unterrichten, im Waisenhaus arbeiten oder unterschiedlichste Projekte errichten. Es ist wirklich sehr vielfältig. Ich zum Beispiel habe in einer Schule unterrichtet. Am Anfang habe ich Deutsch unterrichtet, da sich das aber nicht richtig lohnt für 3 Monate habe ich dann angefangen über Globalisierung, Erderwärmung, und Recycling zu unterrichten. Es hat große Freude bereitet den Kindern etwas vermitteln zu können, sie waren alle sehr interessiert und es war ein sehr einfaches Unterrichten. Zusätzlich habe ich auch mit den Jungs von meiner Stelle mit Spendengeldern, die ich gesammelt habe, ein Wasserprojekt direkt in der Nähe der Stelle errichtet. Es war wirklich harte Arbeit aber die Jungs haben sich mit mir in das Projekt rein gekniet und nach vielen Diskussionen mit Arbeitern,Firmen und andere Menschen hat es geklappt. Das Projekt ist ein voller Erfolg und Swaleh berichtet mir immer noch wie das Projekt läuft. Die Stelle K 25 wurde ein Zuhause für mich und die Jungs fast wie eine Familie. Man erlebt hier vieles gemeinsam und teilt viele wundervolle Erfahrungen. 

 

Ich kann diese Stelle wirklich jedem Empfehlen. Ich finde es ist eine super Erfahrung mit jungen Kenianern zusammen zu leben. Man bekommt so, viel mehr vom kenianischen Leben mit und einen besseren Eindruck über die nächste Generation die kommen wird. Außerdem empfehle ich diese Stelle jeden der Fußball begeistert ist. Ich habe hier 3 Monate lang in einem kenianischen Fußballteam gespielt und später sogar in der Bezirksauswahl. Es war eine unglaublich Erfahrungen ! 

Ich möchte hier nochmal dem Team Mylabadi danken und natürlich der Stelle K 25 für diese besondere Zeit, die Sie mir ermöglicht haben. 

Asante sana

Nicole, Mai 2016 (S2)

Wie alles begann: Demba, mein Gastbruder holte mich vom Flughafen ab und ich hatte Glück, da Demba auch gut Englisch spricht. Mit dem Rest der Familie konnte ich mit ein klein wenig Französisch und mit Händen und Füßen kommunizieren, da mein Französisch  ganz schlecht ist. Wir haben uns eigentlich bei wichtigen Dingen immer verständigen können.  Die Kinder brachten mir ein bisschen Wolof bei. Das Essen war hervorragend. Meine Familie achtete immer, dass ich auch genug zu essen bekomme.  Nachdem ich mich sehr selbstständig bewegte, hatte meine Familie anfangs Angst, dass ich in Dakar City verloren gehe.  Nachdem gerade Biennale in Dakar war und fast jeden Tag Ausstellungen und Konzerte stattfanden lernte ich sofort Einheimische kennen. Sie halfen mir bei der  Orientierung in der City.  Ich fand sehr schnell Freunde und konnte mich gut selbstständig in Dakar und in Cambérène bewegen.  Meine Gastmutter war dann auch beruhigt und ich konnte mir immer alles mit Demba ausmachen.  Ich fuhr ganz viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Stadt und hatte dabei großen Spaß.  Dakar ist eine superspannende  und große Stadt, ein riesiges Angebot an Kultur, Street Art und unglaublich viele nette Menschen.  Zwei Freundinnen die mich besuchten wurden in der Familie herzlichst aufgenommen und konnten  ein paar Tage bei mir bleiben. Es wurde ein Matratze organisiert und  schon hatten die beiden einen Schlafplatz.  Die Gastfreundschaft in Wolof Teranga ist unglaublich schön, man fühlt sich immer willkommen.  Arbeitstechnisch war ich in einer Schule für Kinder mit geistiger Behinderung in Grand Yoff Dakar. Dort war ich in einer Klasse mit dreißig  Kindern mit geistiger Behinderung. In der Klasse versuchte ich  mit einer zweiten Volontärin aus Kanada durch kreative Ansätze wie großflächiges Malen, Schneiden und Kleben, sowie das Arbeiten mit Knetmasse Impulse zu geben. Die Kinder wurden an der Schule auf sehr strenge, angst-und gewaltvolle  Art und Weise unterrichtet. Für mich war es schwierig zu sehen unter welchen pädagogischen Ansichten unterrichtet wurde und wie stark segregiert wurde. Ich versuchte auf diplomatischem Weg meine pädagogischen Ansichten zu erklären und zu vermitteln.  Mein Monat in Dakar war sehr ereignisreich und schön, eine supernette Familie,  tolle Kinder in der Schule, eine äußerst kulturelle Stadt (alle 2 Jahre im Mai Biennale!) und gute Freunde. Ich vermisse Dakar, die Menschen und die Zeit die ich dort verbringen durfte!

 

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