Vanessa, Februar - April 2016 (K17)

Mein dreimonatiges Praktikum bei Stelle K17 war eine sehr prägende Erfahrung für mich. Ich möchte später in der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Projektplanung und -durchführung arbeiten und konnte durch meine Projekte im Waisenhaus einige Erfahrungen sammeln. Das beste daran war, dass ich Eigeninitiative und Kreativität im Praktikum einsetzen konnte, eigene Projektideen entwickeln und umsetzen konnte und dadurch die Lebensqualität der Kinder verbessern konnte. Wer nicht so lange Praktikum machen möchte oder generell noch unsicher hinsichtlich eigener Projekte ist, kann auch im Haushalt mithelfen und lustige Aktivitäten mit den Kindern machen! Meine Projektideen habe ich auch erst während des Aufenthalts entwickelt und ich habe nebenbei ebenfalls im Haushalt geholfen, mich mit den Kindern beschäftigt und in der nahe gelegenen Schule die Baby-Class/erste Klasse unterrichtet. Es war mein erster Auslandsaufenthalt und ich kann sagen, dass sich besonders diese Einrichtung gut für einen ersten Aufenthalt eignet. Die Kulturunterschiede sind nicht so groß, da so ziemlich alle gut Englisch verstehen, die Volunteer-Etage mit Kühlschrank, Herd und europäischen Toiletten ausgestattet ist und das Waisenhaus auch Wlan hat. Ein Tipp zum Schluss: Es ist sehr wichtig, dass man einen offenen Umgang mit Menschen hat und auf die Menschen vor Ort zugeht und nicht wartet, dass die Menschen kommen und Erwartungen aussprechen. Man kann prinzipiell arbeiten, wie man möchte und kann dadurch eigene Interessen gut mit einbeziehen, sollte dabei aber nicht vergessen, dass man dort ist, um zu helfen und nicht um Urlaub zu machen.

Anna, März - Mai 2016 (GH1)

Ich war 3 Monate bei Father Dente in Ghana.
Es war die wohl aufregendste Zeit in meinem Leben. Daher ist es etwas schwer für mich, meine Zeit dort in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Ich könnte wahrscheinlich ein ganzes Buch mit Geschichten füllen.

Ich habe dort an einer Grundschule unterrichtet, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.Anfangs war ich ziemlich aufgeregt, da ich noch nie unterrichtet habe und ich es inder Schule und auch während dem Studium immer gehasst habe, wenn ich etwas vortragen musste. Meine Angst ist aber nach den ersten Tagen verflogen und ich hatte wirklich Freude daran, den Kindern etwas beizubringen.
Schule in Ghana kann man allerdings nicht mit den Schulen in Deutschland vergleichen. Keine „richtigen“ Klassenzimmer und kaum Unterrichtsmaterialen, das hat mich am Anfang etwas geschockt, wenn man im Hinterkopf hat was die Kinder bei uns alles haben. Aber ich habe nirgendwo sonst so lebensfrohe und aufgeweckte Kinder und Menschen getroffen wie in Ghana.
Ich habe dort Freunde fürs Leben gefunden und wurde so herzlich aufgenommen. Es war anfangs oft schwer für mich, die Menschen dort zu verstehen. Aber da Father Dente selbst einige Jahre in Deutschland gelebt hat, konnte er mir sehr viel „aus deutscher Sicht“ erklären. Er hat sich sehr viel Zeit für mich genommen und ich habe noch nie so einen beeindruckenden Menschen kennengelernt.
Ich glaube der Kulturschock war schlimmer, als ich wieder zurück nach Deutschland kam. Die Menschen dort sind so gastfreundlich und egal wo ich hinkam fiel der Satz„You´re Welcome“.
Und obwohl ich in Deutschland so gut wie nie in die Kirche gehe, bin ich dort gerne in die Gottesdienste. Ich habe in der Kirche zwar nichts verstanden, aber es wird viel gesungen und getanzt und so ich habe mich immer wohl gefühlt.
Man muss sich wirklich auf das Leben dort einlassen und es war auch nicht immer einfach, aber ich kann jedem nur empfehlen dort hinzufliegen. Ich habe so viel von der Zeit dort mitgenommen und es war sicherlich nicht mein einziger Besuch in Ghana.

Jana & Sarah, März - April 2016 (K25)

Halli hallo ihr Lieben,

hach uns geht es einfach traumhaft gut hier! Wir haben uns richtig eingelebt und sind an dem Punkt, dass wir nicht mehr weg wollen :(

Die Kids habe ich so unglaublich in mein Herz geschlossen, die Menschen sind alle einfach unglaublich nett und ja, wir leben unser leben :)

Jetzt gerade sind wir auf Safari im Tsavo National Park! So amazing! Am Wochenende machen wir dann nochmal einen Trip nach Nairobi und Mittwoch gehts dann für mich auch schon weiter!

Danke danke, aber im Moment haben wir keine Anliegen, es sei denn ihr könnt die Zeit zurück drehen ^^

Vanessa, März 2015 (BR1)

Gemeinsam mit einer Bekannten reiste ich im März 2015 für 4 Wochen nach Florianopolis um für eine kirchliche NGO ein Mundhygieneprojekt mit sozial benachteiligten Kindern durchzuführen. Es war eine wundervolle Erfahrung die ich niemals missen möchte.

Wir wurden vom Flughafen abgeholt und zu unserer Host-Mummy gefahren, die in unserem Alter gewesen ist. Dort hatte ich, gemeinsam mit meiner Bekannten, ein separates Zimmer.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus – es gibt ein ausgezeichnetes Busnetz in Florianopolis - zur „Zentrale“ der NGO. Dort haben wir verschiedene Mitarbeiter getroffen, die in den unterschiedlichen Schulen arbeiteten und unser Projekt vorbereitet. Wir haben aus Styropor einen großen Mund mit Zähnen, Handpuppen und Plakate gebastelt auf denen dargestellt wurde was gut und was schlecht für die Zähne ist. Bei der Vorbereitung wurden wir von den Mitarbeitern unterstützt, was sehr gut war, denn wir hatten erst ein paar Monate vor Beginn unserer Reise angefangen portugiesisch zu lernen. In den kommenden drei Wochen besuchten wir jede Woche eine andere Schule, in einem anderen Gebiet und stellten unser „Programm“ vor. Unser „Programm“ bestand darin mit den Kindern über Gesundheit im Mund und das richtige Zähneputzen zu reden und dies plastisch an unserem Styropor-Mund zu zeigen. Außerdem haben wir aus alten Plastikflaschen Zähne gebastelt und gemeinsam Zähne geputzt. Wir hatten Zahnbürsten und Kinderzahnputz-Creme mitgebracht und die Kinder haben sich sehr darüber gefreut.

Die Kinder waren sehr aufgeschlossen und neugierig, wir haben gemeinsam Fußball gespielt und wurden in zwei Schulen gebeten etwas Englisch  zu lehren. Unsere Arbeit hat uns in allen drei Schulen viel Spaß gemacht und die drei Tage, die wir pro Woche arbeiteten, gingen sehr schnell vorbei. In der übrigen Zeit erkundeten wir die wundervollen Strände und Wälder von Florianopolis und  hatten eine wundervolle gemeinsame Zeit mit unserer Host-Mummy und ihren Feunden.

Brigitta, November 2015 - Mai 2016 (GA1)

A lot of greetings from the “smiling coast“ of the Gambia.

Hier ist alles in bester Ordnung.

Ich bin jeden Tag immer wieder aufs Neue beeindruckt von dem afrikanischen Leben, dem bunten Treiben und der Offenherzigkeit der Menschen hier.

Ich empfinde wirklich einen inneren Frieden und eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass ich hier sein kann.

Es sieht jetzt so aus, dass ich ausschließlich im Kinderheim in der Nachmittagsbetreuung der Kinder tätig sein werde. Habe Mittwoch und Donnerstag in der Schule hospitiert, wo die Kinder vormittags unterrichtet werden. Von der Schulleitung wurde mir mitgeteilt, dass ich dort auch weiter willkommen wäre. Am Donnerstagnachmittag musste ich aber dann plötzlich und unerwartet eine Entscheidung fällen. Und zwar hat sich eine Praktikantin aus Holland für die Stelle interessiert und sollte jetzt ins Kinderheim vermittelt werden. Da ich “meine Bewährungsprobe“ wohl bestanden habe, bin ich von der Managerin des Heims gefragt worden, ob ich es mir vorstellen könne, die gesamten 6 Monate dort zu verbringen, so dass die Bewerberin aus Holland erst Ende Juni dann dort anfangen kann, zu hospitieren, wenn meine Zeit dann vorbei ist . Da es mir dort sehr gut gefällt, habe ich “vom Bauch heraus“ direkt zugesagt.

Somit ergibt sich dann die Mithilfe in der Schule, als auch das Hospitieren in einem anderen Kindergarten, den Claudia hier für mich noch ausfindig gemacht hat. Ich finde ihr Engagement sehr gut und finde es bemerkenswert, dass sie das so alles macht, ohne finanzielle Mitbeteiligung.

Ich danke euch nochmal für alles.

Viele sonnige und liebe Grüße aus Gambia

Hannah, September-Oktober 2015 (K27)

Hallo Klemens. Ich bin gut zu Hause angekommen mit mehr Kulturschock als in Afrika! Es war die wohl schönste und aufregenste Zeit in meinem Leben. Danke für alles!
Lg Hannah

Beat, Oktober 2015 (K28)

Am 10. Oktober begann ich meine Reise ins Ungewisse mit einem gewissen Gefühl der Unsicherheit. Aber alles funktionierte ohne Probleme. Ich wurde in Nairobi abgeholt und bei Peter im gleichen Mehrfamilienhaus einquartiert. Die Mahlzeiten habe ich immer mit der Familie eingenommen, sodass ich einen tiefen Einblick ins Familienleben erhielt. Für mich war das ein super Erlebnis und viel interessanter als in einem anonymen Hotelzimmer. Durch die Besuche der Familienmitglieder hatte ich auch Gelegenheit viel mit anderen Leuten zu sprechen. Die Zeit verlief wie im Flug. Mit Peter zusammen besuchten wir die verschiedenen Projekte die am Laufen sind. Es ist schon ganz erstaunlich was da mit wenig Mitteln geleistet wurde und wird. Im Mediacenter haben wir dann gefunden, dass ich  mich hier verwirklichen kann. Ich habe den Studenten in einigen Lektionen etwas über Computer und den Unterhalt derselben beibringen können. Neben der Arbeit hatte ich auch immer wieder Gelegenheit an irgendwelchen Anlässen (private Feiern, öffentliche Events,...) teilzunehmen. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass ich 2 grossartige Wochen mit Peter und seiner Familie verbringen durfte. Ich bin immer noch voll von Eindrücken aus einem Land das vielleicht arm an Geld ist aber doch reich an Menschlichkeit.

Junis, April 2015 (S2)

Abschließend hat mir mein Praktikum auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht. Die Zeit im Krankenhaus war wirklich sehr interessant, ich konnte überall zuschauen und Hand anlegen und war immer willkommen. Das Personal dort war immer sehr freundlich und auch interessiert. Zwar gab es auch mal den ein oder anderen Tag der vielleicht etwas langweilig war, und manchmal habe ich mir etwas Sorgen um meine Gesundheit gemacht, da Hygiene dort natürlich nicht die selbe Rolle spielt wie bei uns spielt. Aber das waren nur Kleinigkeiten und letztendlich ist ja auch nichts passiert.

 

Ansonsten habe ich mich, wie ich zwischendurch schon berichtet habe, in der Familie sehr wohlgefühlt. Die Wohnumstände waren sehr gut und man hat sich immer sehr gut um mich gekümmert. (...)

 

Auch die Lage nah am Meer ist schön und Cambérène auf jeden Fall ein Viertel in dem man sich sehr sicher fühlt. Und es ist natürlich nett und interessant, dass man wirklich der einzige Weiße ist, und es alles andere als touristisch ist.

Christina & Dominik, Februar 2015 (T1)

Mit Ethiopian Airline begann unsere (Christina und Dominik) Reise zum Kilimanjaro Airport. Von diesem kleinen Flughafen wurden wir wie vereinbart von Father B. abgeholt. Mit einem großen Geländewagen ging es für uns direkt aufs Land, wo wir herzlichst begrüßt wurden. Den ersten Abend genossen wir gleich auf einer Feier der Kirchengemeinde, bei dieser ausgiebig gefeiert wurde. Auch der nächste Tag wurde kein Ruhetag, auf der Bischofsfeier wurde Essen und Trinken zur Verfügung gestellt und unsere afrikanischen Gastgeber waren sichtlich in Feierlaune. Am ersten Montag zogen wir dann ins Kinderheim, wo wir die nächsten zwei Wochen verbrachten. Die Unterkunft bei den Schwestern war äußerst sauber und das Essen abwechslungsreich und gut. Zu unseren Aufgaben im Kinderheim zählten (gruppenabhängig) Windel wechseln, Füttern, Spielen, Spazierengehen, Anziehen etc. Obwohl die Zeit im Kinderheim sehr anstrengend war genossen wir jede Sekunde und saugten die neuen Erfahrungen nur so auf. Das Kinderheim liegt nur 45 Gehminuten vom Stadtzentrum Moshi entfernt, wo sich Internetcafés etc befinden. Die Fahrt zurück zum Kinderheim kostete mit einem Motoradtaxi 50 Cent bis 1 Euro. Nach unserem Aufenthalt im Kinderheim ging es für uns auf Safari, vorher verglichen wir zahlreiche Angebote in den Büros in Moshi (150 Dollar pro Tag sind ein guter Preis bei Gruppensafari mit Camping). 4 Tage Safari waren für uns völlig ausreichend und wirklich eindrucksvoll. Diese Erfahrung würden wir allen, in dieses Gebiet Reisenden, empfehlen. Durch den Tarangiri, Serengeti und Ngorongoro Nationalpark lag der Fokus jeden Tag auf anderen seltenen Tieren. Oben genannte Nationalparks sind unbedingt zu empfehlen. 4 Tage später begann dann, für die restlichen 2 Wochen unser Aufenthalt in der Priesterschule St. James an dieser unterrichtete ich (Christina) angehende Priester (12 - 19 Jahre) Economics und Englisch. Eine herausfordernde, sowie lehrreiche Zeit zugleich. Die Wohnmöglichkeit war circa 30 Gehminuten von St. James entfernt und befand sich in dem Haus der Priester von Mandala. Moshi ist ungefähr 1 bis 1,5 Autostunden von Mandaka\St. James entfernt, kann aber meistens mit Mitfahrgelegenheiten, notfalls mit Minibustaxi, erreicht werden. Dominik nahm sich in dieser Zeit eine Woche, um den Kilimandscharo zu besteigen. Die Besteigung wurde bereits von Österreich  aus gebucht. Nach der erfolgreichen Besteigung verbrachte Dominik die restliche Zeit mit mir gemeinsam im Unterricht. Father Bahati stand uns stets mit Rat und  Tat zur Seite. Da er der Direktor der Priesterschule ist, konnte man ihn jeden Tag sprechen und etwaige Fragen klären. Jedes Wochenende unternahm er auch Ausflüge mit uns. Wasserfälle, Kikuletwa Hot Springs, Kaffeeplantage etc.

Alles in einem kann man unsere Reise nach Tansania  als sehr abwechslungsreich und aufregend beschreiben, der Mix aus Reise und Mithilfe war ideal, um das Land besser kennen zu lernen.

Alexandra, Januar - März 2015 (K25)

Ich war drei Monate mit zwei weiteren Praktikanten in Kenia, Mombasa, Likoni bei der Organisation (Stelle K25). Die Unterkunft und die Anleitung waren top! Ich war rundum zufrieden!

 

Im ersten Monat haben wir ein Kinderheim, zu dem auch eine Schule gehört, auf Vordermann gebracht. Das heißt wir haben von außen und innen gestrichen und neue Tafeln organisiert.

 

Im zweiten Monat haben wir in einem anderen Waisenhaus ausgeholfen. Da die Kinder tagsüber alle in der Schule waren, erledigten wir dann zusammen mit dem Personal Hausarbeiten wie bspw. Wäschewaschen, Essen vorbereiten, Zimmer putzen und aufräumen, Betten beziehen, Kleiderschränke aussortieren, den Hof reinigen, Geschirr spülen. An Wochenenden unternahmen wir dann mit den Kindern unterschiedliche Freizeitaktivitäten wie z.B. gemeinsam an den Strand gehen.

 

Im dritten Monat hatten wir die Ehre an einer Schule Deutschunterricht zu geben.

 

Im Großen und Ganzen bin ich mit meinem Praktikum mehr als zufrieden und würde es jeder Zeit wieder tun!

Die Stelle K25 kann ich nur weiterempfehlen!!!! Super Leute, super Essen, super Unterkunft, super Arbeit und vor allem super viel Spaß!

Andre, August 2014 - Februar 2015 (K7)

Das einzige was ich sagen kann: Es war es absolut wert! Die Kultur und Menschen hier sind grossartig und ich komme super mit allem und jedem klar. Klar ist auch, dass man sich etwas integrieren muss wenn man wirklich eine schöne Zeit haben will. Das ist vielleicht auch das Problem von manchen, dass sie das nicht verstehen. Aber mir macht hier alles super viel Spass.

Pia, September 2014 - Februar 2015 (K24)

Ich war für ein halbes Jahr in Ukunda, direkt am Indischen Ozean. Untergebracht war ich bei einer Gastfamilie und hatte ein kleines Zimmer mit Dusche und Toilette. Frühstück und Abendessen gab es dort, Mittagessen im Jojoanca Star Kindergarten and Academy, wo ich von Montag bis Freitag arbeitete. Ich wurde sehr gut aufgenommen und konnte bei vielen kenianischen Traditionen dabei sein. 

P., meine Gastmama, suchte aus in welchen Kindergarten ich gehe, da es verschiedene Einrichtungen in Ukunda gibt. Ich arbeitete also in einem Kindergarten mit "reichen" Eltern. Zu erst in KG1 und dann in der Baby Class und durfte so gut wie alles mitmachen und hatte viele Freiheiten. 

In den Ferien durfte ich dann mit zu zwei Familien auf dem Land und war dort jeweils die erste Weiße im Dorf. Es war unglaublich toll an so verschiedene Lebensweisen teilzuhaben und die unterschiedlichen Regionen Kenias auf diese Weise kennenzulernen.

Auch wenn es nicht immer leicht ist und die kenianische Mentalität es einem nicht immer einfach macht sich dazugehörig zu fühlen, war es eine unfassbar erlebnisreiche und spannende Zeit. 

Liebe Grüße

Pia

Kimberley, November-Dezember 2014 (K10)

Die Brothers haben mich direkt sehr herzlich empfangen und die Kinder waren total neugierig und haben sich über „Besuch“ gefreut. Auch die Nachbarn (es gibt nicht viele) waren sehr offen und gastfreundlich, sodass man sich sehr schnell wohl fühlt. Die Stelle liegt sehr ländlich, in Endarasha gibt es zwar Geschäfte, allerdings mit sehr wenig Auswahl (Wasser kann schon ein Problem sein). Grundsätzlich sollte man eher nach Mweiga fahren und dafür Zeit einplanen J, da nicht besonders viele Matatus fahren und die Fahrt auch ca 1 Stunde dauert.
Die Natur in der Gegend vom Kinderheim ist sehr schön und grün. Man kann an vielen Stellen unheimlich weit sehen und vorallem der Blick auf den Mount Kenya ist etwas besonderes.  Absolut einmalig ist wahrscheinlich, dass man fast neben dem Aberdare Nationalpark wohnt und nur über die Straße zum Zaun gehen muss, um mit etwas Glück sogar Elefanten zusehen.
Das Zimmer liegt im Haus der Brothers, die Kinder sind in einem anderen Gebäude untergebracht, aber trotzdem halten sie sich auch im Haus auf, wo das Zimmer liegt. Da man das Zimmer nur mit einem Vorhängeschloss abschließen kann, empfehle ich jedem, eines mitzubringen. In dem Haus ist oft viel los und so hat man ein besseres Gefühl.
Da ich in den Ferien bei der Stelle war, hat kein Unterricht statt gefunden und somit habe ich hauptsächlich mit den Kindern gespielt. Es gibt eigene Tiere (Kühe, Hasen und Hühner), um die man sich kümmern kann und beim Kochen und Abwaschen ist man auch immer eine willkomene Unterstützung.

Mirko, August 2014 - Oktober 2014 (K40)

Nach Salawa war ich noch zwei Wochen in Kipsaraman, und am Ende mit meiner Freundin noch einmal eine knappe Woche. Kipsaraman liegt auf den Tugen Bergen, es regnet häufiger, es gibt mehr Christen und insgesamt ist mehr los. Es gibt eine Primary und eine Secondary Schule. Fr Kamau wohnt in einem relativ großen Haus, das theoretisch drei Gästezimmer hat. Selten funktioniert der Wasserhahn. meistens die Toilettenspülung und nie die Dusche. Im Haushalt gibt es noch einen Koch (Peter), die Katechistin (Gladys), einen Jungen für alles (Manyar), und einer der die Tiere beaufsichtigt (Wilson). Es ist sehr familiär und ich/wir haben uns sehr wohl bzw wie zuhause gefühlt. Wir bleiben auch nach unserer Abreise in Kontakt, wenn jemand dorthin gehen sollte, wäre es schön, wenn er sich vorher bei mir melden würde. Ich hatte beiden Schulen einen Leder-Fußball mitgebracht, meine Freundin hat dann noch Seifenblasen, Luftballons und einen Stift für jeden Schüler mitgebracht. Darüber freuen sich die Kinder sehr. Einige von Ihnen haben noch nie einen Weißen gesehen! Die Stelle kann ich jedem empfehlen.  An der Primary Schule habe ich die Pausenbetreuung übernommen, und meistens mit  den Kindern das Fußballspielen organisiert. Später mit meiner Freundin haben wir auch vermehrt andere Spiele gemacht. Gleichzeitig habe ich in der Secondary Schule einige Stunden einfach besucht, oft musste ich aber Teile selber unterrichten. In Geschichte habe ich dann einige Stunden ganz übernommen (Weltkriege, Industrialisierung). Die Priester freuen sich über andere Einflüsse und sind stolz, wenn sie einen Weißen als Lehrer haben. Dann spricht das ganze Dorf drüber und sie stehen besser da, als die staatlichen Schulen.   Ich danke euch für eure Unterstützung, und wie gesagt, auch wenn alles anders lief als gedacht - das ist eben Afrika. Alle waren hilfsbereit und ich hatte eine tolle Zeit."

Rebecca, Juni - Juli 2014 (K6)

Ich heiße Rebecca Rinkl und durfte durch die Organisation Mylabadi zwei Monate in einem Slum in Afrika verbringen. In meinen zwei Monaten hatte ich die Möglichkeit in Kibera an einer Schule mit Kindern zu arbeiten. Auch nach der Schule arbeitete ich im Rescue Center mit dort lebenden Waisen oder Kinder die Zuhause geschlagen und misshandelt wurden. 

Ich hatte die Gelegenheit bei Mama L., der Koordinatoren des Projektes, für zwei Monate unterzukommen. Ich vermisse alle sehr und freue mich auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen. Während meiner zeit dort hat sich Mylabadi bestens um mich gekümmert: ich wurde informiert über mögliche Gefahren in der Nähe meines Aufenthalts aber auch würde mir immer wieder Hilfe bei möglichen Problemen angeboten.

Alles in allem bin und war ich Sehr zufrieden bei der Zusammenarbeit mit Mylabadi.

 

Liebe Grüße, Rebecca

David, Mai - Juli 2014 (K8)

Ich war von Mai bis Juli 2014 im Kinderheim in Limuru. Dies ist ein christliches Waisenhaus fuer etwa 30 Jungen, von denen jedoch die Hälfte auf ein Internat geht und nur in den Ferien anzutreffen ist.Meine Taetigkeiten im Heim waren das Unterrichten und Spielen mit den Jungs, sowie die Mithilfe im Haushalt. Es sollte einem aber klar sein, dass Einheimische diese Aufgaben weitaus besser erledigen koennten als ein Fremder, der nicht einmal Swahili beherrscht. Es geht vielmehr darum, den Kindern das Gefühl zu vermitteln, dass sich jemand aus einem so fernen Land um sie kuemmert und ihre Sorgen versteht.Außerdem handelt es sich um keinen Job, zu dem man morgens hingeht und mit dem man abends fertig ist. Ich war 24 Stunden unter Strom und musste ständig aufpassen, dass keine Sachen verschwinden oder meine eigene Kleidung angefackelt wird. Da ich im Schlafsaal der Rasselbande untergebracht war, habe ich noch bis abends mit den Jungen herumgetobt und bin morgens um 5:30 Uhr wieder mit ihnen aufgestanden.Trotzdem hatte ich sehr viel Freizeit, vor allem morgens während der Schulzeit. Dann gab es nicht viel zu tun, außer der Hausmutter zu helfen, Gemüse zu schneiden.Ich habe diese Zeit sinnvoll genutzt, indem ich mich der örtlichen Laufgruppe um Nairobimarathon-Sieger Kenneth Mungara angeschlossen habe. Zum Abschluss meines Aufenthaltes war die Gruppe schliesslich zu Besuch im Heim. Wir haben aus der Vereinskasse dringend benötigte Grundnahrungsmittel finanziert und einige Läufer haben Vorträge zur Einstellung im Leben gehalten.Später hat mir ein Junge gesagt, es wären die besten Besucher gewesen, die jemals da waren. Wir hätten zwar keine Kekse oder Limonade mitgebracht, ihnen mit den mutmachenden Worten aber wirklich geholfen. Falls ihr einen Aufenthalt in Limuru plant, habt keine Scheu mich zu kontaktieren, ich helfe gerne weiter!

Janine, März 2014 (BR1)

Im März '14 habe ich ein Praktikum in einer Kindertagesstätte für Kinder zw. 6 - 16 in Florianopolis machen dürfen.

Wem die Arbeit mit Kindern Spaß macht, hat hier viel Raum zur Selbstinitiative für Spiele und Projekte, soweit man ein paar Portugiesisch-Kenntnisse hat, da man sich hier kaum bis gar nicht mit Englisch verständigen kann. Die Halbinsel ist ein Traum von Landschaft, viele Strände, bewaldete Berge, kleine Städtchen...

Meine Unterkunft befand sich auf dem Festland (Sao Jose) bei einer ganz lieben, hippen Gastmutti.

Jeden Morgen um 7 bin ich mit dem Bus Richtung Insel gestartet. Der Busverkehr ist allerdings etwas schwierig zu Anfang, da nicht so einfach organisiert wie in Deutschland (versch. Gesellschaften, keine genauen Zeitpläne, ungenaue Haltestellen...), aber machbar. Nach einer Stunde in der Tagesstätte in der Favela angekommen, hat man bis Mittag Zeit, um mit den Kindern zu spielen, zu lernen und zu lehren. Nach dem Mittag kommt die nächste Gruppe, die man bis 17Uhr zusammen mit ein, zwei Lehrerinnen betreut. Mittagessen nimmt man sich mit und kann es in der kleinen Küche erwärmen und sich nach dem Essen notwendigerweise etwas entspannen bis die nächste Gruppe kommt. Das Wunderbare an der Arbeit ist, dass man sie gar nicht als solche bezeichnen kann... die Kinder reißen sich förmlich, um mehr von dir zu erfahren. Allerdings kann der Lautstärkepegel auch sehr hoch sein und etwas Durchsetzungsvermögen kann nicht schaden.

Die Wochenenden habe ich genutzt, um die Insel zu erkunden. Es gibt nur einfach zu viel Sehenswertes zu finden, dass ich nur eine Auswahl besuchen konnte...jedoch dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Einzig die unerwarteten Regenfälle könnten den Tag unangenehm machen, wenn man gerade unterwegs ist. Alles in allem, viele schöne, wertvolle Momente, die die lange Reise und die Vorbereitung absolut wert war.

Regina, Februar - März 2014 (K43)

Von Mitte Februar bis Mitte März 2014 durfte ich ein Praktikum ... in der HIV/AIDS Self Help Group machen. Als besonders reizvoll empfand ich die Möglichkeit, nahezu jeden Tag etwas Neues ausprobieren zu können, sodass fast kein Tag einem anderen ähnelte. Die Brothers arbeiten nämlich nicht nur mit HIV positiven Menschen, sondern sie haben auch Projekte für Straßenkinder, Orphans und Sex workers aus dem Slum von Mweiga.

 Zudem sind die Brothers auch noch mit verschiedenen Schulen in der Umgebung vernetzt, sodass die Brothers meine Besuche dorthin auch jederzeit unterstützten. Zumindest mir war es möglich, in jedem dieser Bereiche hineinzuschnuppern, wobei jedes Gebiet wiederum vielfältige Tätigkeiten umfasst. Schwerpunktmäßig arbeitete ich jedoch mit den HIV positiven Menschen zusammen und konnte hier nicht nur bei mobilen HIV-Testungen auf der Straße dabei sein, sondern auch bei den folgenden Beratungsstunden im Falle eines positiven Ergebnisses sowie bei Hausbesuchen oder bei  einer Spieltherapie von HIV-positiven Kindern.

Außerdem verfügen die Brothers über eine große Farm mit vielen Feldern, Plantagen und Tieren, wo man sich zur Abwechslung auch einmal in die organische Landwirtschaft einarbeiten lassen konnte. Die Wochenenden kann man nutzen, um das Land zu erkunden und es stört auch wirklich niemanden, wenn man etwas überzieht und 4-tägige Ausflüge unternimmt. Zumindest für Mount Kenya, Massai Mara oder Mombasa - alles sehr empfehlenswert - ist das eigentlich auch das Minimum an einzuplanender Zeit.

 Alles in allem empfand ich meinen Aufenthalt als besonders interessant und lehrreich. Man taucht einfach in eine ganz andere Welt ein und schon allein die Fahrt vom Flughafen zur Stelle wird ein unvergessliches Erlebnis. Die vielen Eindrücke, die man gewinnen muss, Erfahrungen, die man machen muss und die vielen kulturellen Eigenarten, die man kennen lernen kann, waren für mich schlicht zu umfangreich, um in den 5 Wochen auch nur einen Hauch von Langeweile zu verspüren.

 

Ein Praktikum hier ist daher absolut empfehlenswert!

Laura, Februar - März 2014 (K7)

Afrika ist eine andere Welt. Alles ist anders: die Kultur, die Sitten, der Verkehr, das Essen, der Lebensstil. Dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man nach Kenia kommt!

Wir waren zu zweit bei Stelle K7, in Kiembeni. Die Kirche und die Schule sind eher wohlhabend und gut organisiert. Es gibt ausreichend Lehrkräfte und relativ kleine Klassen (30-40 Kinder). 

Alle dort sind sehr freundlich und offen. Allerdings bedarf es einer gewissen Selbstständigkeit und Eigeninitiative, um dort selbst aktiv werden zu können. Um das, was du dort machen willst oder was du unterrichten willst, musst du dich selbst kümmern, was dir aber auch gewisse Freiheiten lässt. Da wir allerdings nur 4 Wochen bei der Stelle waren, können wir nichts über längere Aufenthalte und Arbeiten bei dieser Schule sagen. Bei uns hat aber alles einwandfrei geklappt.    

Auch das Leben in der Gastfamilie war ein Abenteuer. Mal keinen Strom, mal kein Wasser, Schlafen unterm Moskitonetz und überall Insektendas war am Anfang schon eine Umstellung, aber man gewöhnt sich relativ schnell an die neuen Gegebenheiten. Auch der Trubel, die hupenden Matatus, der singende Muezzin und viele andere Geräusche lassen die ersten Nächte in Bamburi endlos erscheinenalso meine Empfehlung: Ohrenstöpsel mitnehmen.    

Das Wetter dort war schon der Hammer: strahlender Sonnenschein, 38-40 Grad und zur Abkühlung nur eine kühle Meeresbrise. Was dabei leider ein bisschen schade war, ist die Tatsache, dass Hot Pants und Miniröcke dort nicht gern gesehen werden - also am besten Hosen/ Röcke bis zu den Knien oder lange, luftige Hosen einpacken, in langer Jeans hältst du es keine 5 Minuten aus. 

Ein Besuch am Strand ist auch ein absolutes ,Muss'! Ein toller weißer Sandstrand und türkisblaues Meer laden zum Entspannen ein. Aufpassen muss man allerdings mit den Beach Boys, die einem "mzungu" ganz schnell was verkaufen und die weißen Frauen am liebsten gleich heiraten wollen. Zusätzlich würde ich noch Ausflüge auf die Wasini Islands zum Schnorcheln und Delfine gucken, in den Haller Park, einem zooähnlichen Naturpark, und eine Safari empfehlen. Wir waren 3 Tage auf Safari im Tsavo East Nationalpark und im Amboseli Nationalpark und das war echt ein Traum!

Daniel, Juli 2013 (K4)

Ich wollte mich wieder zurück melden aus Deutschland und mich ganz herzlich bedanken für dieses tolle Praktikum. Ich habe viele wundervolle Erfahrungen gesammelt, tolle Menschen kennengelernt und viel über mich erfahren. Ich hatte das Glück in einer der tollsten Gastfamilien zu sein, in der ich je war. Vielen Dank. Außerdem möchte ich mich für die tolle Betreuung bedanken. Ich habe mich zu jederzeit wohlgefühlt und hatte das Gefühl nie alleine zusein. Ich bin Mittwoch Nacht wieder in Deutschland gelandet. 

Ich würde sehr gerne Klemens Köhler weiterempfehlen.

Svenja, März - August 2013 (K13)

Wenn irgendjemand zu L. möchte könnt ihr ihr oder ihm natürlich meine Emailadresse geben, ich werde sie jedem herzlichst weiterempfehlen. Ich hatte eine klasse Zeit bei ihr und ich bin tierisch dankbar dafür, dass ich sie kennengelernt habe. Sie ist wirklich eine ganz tolle starke Frau. Wir haben uns sehr gut verstanden, sie hat mir immer geholfen, wenn ich ein Problem hatte und auch sonst hat sie sich ganz toll um mich gekümmert.

Ich habe in Nairobi auch ausserhalb des Praktikums und Liz Freundeskreis sehr nette Menschen kennen gelernt und ich habe das Gefühl die Kenianische Gesellschaft gut kennengelernt zu haben.

Liebe Grüsse Svenja

Anna-Maria, März - Mai 2013 (T1)

Vier Monate Ostafrika! Das war mein Plan nach dem FSJ im März. Mit meinem Dad bin ich dann erst in Tansania rumgereist und dann zur Stelle T1 in Moshi/ Tansania gegangen. Weil ich nicht katholisch bin, wars erst mal richtig gewöhnungsbedürftig in der Gemeinde dort. Nach und nach hab ich mich aber mit den drei Mädels angefreundet, die dort im Parish für den Haushalt zuständig sind. "You know, problem is language!", das bekam ich immer wieder zu hören und das stimmt auch! In der Secondary School, zu der ich dann jeden Morgen gegangen bin, wird zwar Englisch unterrichtet, aber auf einem Niveau wie bei uns etwa in der Grundschule. Mit ein paar Brocken Suaheli kam ich dann aber doch durch :) Meine Aufgaben waren also, morgens in der Schule bei Computer- und Englischunterricht "assistieren", was auch schon wieder übertrieben klingt ;). Mittags oder abends half ich beim Kochen der tansanischen Mahlzeiten (Achtung: sehr lecker...) und die Zeit dazwischen ließ sich immer spontan mit irgendetwas füllen, das gerade erledigt werden musste oder auch nur mit chillen. Oft wird man auch von den Priestern zu irgenwelchen Freunden von Freunden von Freunden,... gefahren - man kommt also rum! Jeden Samstag kommen auch jüngere Kinder zur Kirche hoch, um mit den Sisters zu lernen. Und das Schöne: mit denen kann man spielen, auch ganz ohne Sprache. Die Schaukel im Garten ist jetzt auch wieder richtig einladend geworden dank unserer individuell gestylten Holzschaukel :).   Nach diesem einen Monat bin ich mit dem Bus nach Mombasa/ Kenia gefahren. Das ging wunderbar, einfach, unkompliziert (um gleich alle Bedenken von Eltern und Co. auszuschalten!). Den Unterschied zwischen Tansania und Kenia hat man dann schon an der Grenze gemerkt; es wurde zunehmend zivilisierter und "reicher" (natürlich nur verhältnismäßig). Von BIG MOMBASA aus gings per Taxi in ca. 30 min. zur Stelle K2. Bei Sonnenuntergang (18.30 Uhr) hießen mich die 13 Kids vom Kinderheim willkommen und so ging es nach dem Abendessen auch gleich los mit Klatschspielen und Märchen erzählen. In dem Monat dort waren die Volunteer-Aufgaben für mich: Kids unterhalten, mit ihnen für die Schule lernen, Hausarbeit, Gute-Nacht-Geschichten erzählen, etc. 1 Strandtag für alle Kinds war auch drin. Ich kann diese Stelle nur empfehlen!! und die freie Zeit kann man ganz einfach auch an DEM Traumstrand von Kenia verbringen, ungefähr 30 min entfernt. Die Kinder sind supersüß, jedes auf seine eigene Art und das Volunteerhaus ist perfekt für die eigene Freizeitgestaltung! Im Juni bin ich wieder mit dem Bus nach Moshi gefahren und die restliche Zeit an der Küste rumgereist, bis es dann "Kwa heri Afrika" und "Karibu Ujerumani" hieß... 

Thimo, Februar - April 2013 (K43)

Ich habe kürzlich den Bachelor in Ökotrophologie absolviert und wollte als Übergang dieses Praktikum wahrnehmen. Ich war neun Wochen von Februar bis April 2013 bei Stelle K43 in Mweiga tätig. In der Anfangszeit wurden Einweisungen für die Wahlhelfer für die damals anstehende Präsidentschaftswahl vorbereitet, dafür kamen jeden Tag etwa 100 bis 300 Personen, die geschult und verköstigt werden mussten. In dieser Zeit habe ich meist Geschirr gespült und bei anderen Arbeiten unterstützt wie z.B. den Brüdern beim Zeltaufbau und der Bestückung mit Stühlen geholfen. Auch solche Arbeiten haben Spaß gemacht, da man die Leute dabei näher kennen lernte. In Kenia hatte ich eine gewisse Eingewöhnungsphase gebraucht, da die Lebensweise doch eine andere ist, wie auch das Essen. Oft gab es Kartoffeln und Reis auch miteinander vermischt. Nach ca. zwei Wochen wurde ich mit der Arbeit im VCT vertraut gemacht. Ein paar Mal konnte ich aber auch eine fünf bis zehnminütige Ernährungsberatung, die, wie auch die HIV-Aufklärung und -tests, in verschiedenen Kirchen stattfanden, durchführen. Da zur selben Zeit noch eine andere Praktikantin vor Ort war und nicht sehr viel Arbeit im VCT für zwei Personen anfällt, bin ich nach etwa einer Woche zur Landwirtschaft gewechselt. In der Landwirtschaft arbeitete ich anfangs ca. drei Stunden, später auch vier bis fünf am Tag. Nach der Arbeit war ich völlig ausgepowert, auch wegen der Mittagssonne. Die Arbeit machte Spaß, war aber natürlich anstrengend, da alles Handarbeit ist und keine Maschinen zur Verfügung stehen. Hauptsächlich pflanzte und erntete ich Bohnen, Mais und Süßkartoffeln. Grundsätzlich sind die Kenianer sehr kontaktfreudig und man lernt dadurch sehr schnell Leute kennen. Sie waren stets sehr nett und auch rücksichtsvoll. Zu einigen habe ich heute noch Kontakt. Natürlich kann man auch zahlreiche Ausflüge unternehmen wie beispielsweise nach Nakuru oder in den, um die Ecke liegenden "Aberdare Nationalpark". Insgesamt war mein Aufenthalt sehr schön, voller neuer Erfahrungen und absolut zu empfehlen.

Raphaela, Carmen und Laura, Januar - März 2013 (K20)

Wir (3 deutsche Studentinnen der Sozialen Arbeit) waren von Januar bis März 2013 in Kenia, Mombasa. Wir waren im Stadteil Likoni, im Haus der Rektorin der Grundschule untergebracht.

Vormittags und an zwei Nachmittagen in der Woche haben wir an dieser Schule gearbeitet. Dabei haben wir die Klassenlehrer beim Unterrichten unterstützt. Der Unterricht wird generell auf englisch abgehalten, aber in den kleineren Klassen wird alles auf Kiswahili wiederholt, da die Kinder erst in der Schule englisch lernen. Zum Teil haben wir selbst unterrichtet. Die Kinder sind sehr lebhaft, aber lieb. Von den Lehrern vor Ort werden sie im Unterricht geschlagen. Das fiel uns oftmals schwer mitanzusehen, ist da aber leider die gänige Art der Kindererziehung und nur sehr schwer aus den Köpfen der Menschen zu bekommen. Die Lehrer an der Schule sind sehr offene und freundliche Menschen, die uns gut aufgenommen haben und uns für unsere Unterstützung dankbar waren.

Zu Beginn des Praktikums waren die Lebensbedingungen im Armenviertel Likoni, in dem wir untergebracht waren ein Kulturschock für uns. Aber wir haben uns sehr schnell daran gewöhnt, nicht zuletzt wegen der freundlichen Menschen. Unsere Unterkunft war für die dortigen Verhältnisse sehr komfortabel, obwohl es vorkommen kann, dass man kein Strom und/oder Wasser hat. Unsere Wäsche haben wir jede Woche mit der Hand gewaschen. Gekocht haben wir immer gemeinsam mit "unserer Gastmutter".

"Unsere Gastmutter" ist sehr nett und kümmert sich um alles. Sie ist aber leider sehr beschäfftigt und hatte wenig Zeit etwas mit uns zu unternehmen. Trotzdem hat sie sich immer bemüht, dass wir von ihren Freunden begleitet wurden und uns die Gegend gezeigt haben.

In unserer Freizeit haben wir sehr viel in der Umgebung unternommen. Es gibt viele schöne Strände in der nahen Umgebung und auch direkt in Likoni. Das Stadzentrum, insbesondere die Altstadt von Mombasa ist mit ihrem arabisch-orientalischen Flair sehr sehenswert. Bei unserer Ausflügen wurden wir meist von unseren einheimischen Freunden begleitet.

Insgesamt haben wir unseren Aufenthalt sehr genossen und können diese Praktikumsstelle nur weiterempfehlen. (Note: 1-2)

 

Liebe Grüße, Carmen, Laura und Raphaela

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