Merle, März - April 2017

„Kombaaaaani, Kombaniiiii!“ Das Matatu hält am Straßenrand und ich steige aus. Wo bin ich hier gelandet? Mitten im nirgendwo? Nein, ich bin angekommen in einem kleinen Ort an der kenianischen Küste. Zwischen Mombasa und Diani direkt am indischen Ozean gelegen befindet sich der Ort Kombani. Grasende Kühe, spielende Kinder, aus Lehm gebaute Häuser, Bananen-, Papaya und Mangobäume soweit das Auge reicht….so in etwa kann man die Ankunft in Kombani beschreiben.

Im März und April 2017 habe ich zwei Monate in Kenia verbracht, um dort ein Praktikum an einer Schule zu absolvieren. Über Bekannte habe ich den afrikanischen Landwirt Ali und seine Familie kennengelernt und von da an viel Zeit dort verbracht. 

Bei Ali und seiner Familie wurde ich herzlich aufgenommen und habe mich gleich wie zu Hause gefühlt. Gastfreundschaft wird in Kenia großgeschrieben. Daher ist es für die Menschen dort selbstverständlich jemanden zum Essen einzuladen, wenn er zu Besuch vorbeikommt. Dieses Erlebnis hatte ich bei Ali und seiner Familie. Ich wurde zum Abendessen eingeladen und habe bis spät in die Nacht mit seiner Familie auf der Terrasse gesessen, nette Gespräche geführt und die Ruhe des afrikanischen Abends genossen. Am nächsten Morgen gab es einen sehr leckeren Chai und dazu gab es selbstgemachte Chapati – ein typsich afrikanisches Frühstück. Anschließend wurde mir das Dorf und seine Nachbarn vorgestellt. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Nachbarn in einer harmonischen Gemeinschaft zusammenleben, wo jeder dem anderen hilft. Wir sind bei jedem Nachbarn, den wir gesehen haben kurz stehen geblieben und es wurde ein kleiner Plausch gehalten. Ali erklärte mir, dass sich die Nachbarn untereinander aushelfen. So kommen einige Nachbarsfrauen zu ihm, um ihre Wäsche zu waschen, da Ali als einziger über einen Brunnen verfügt. Diese Herzlichkeit, die unter den Bewohnern von Kombani herrscht, erlebt man hautnah, wenn man dort ist. Ich durfte zum Beispiel einer Gruppe Frauen bei Cashewnüsse knacken zuschauen und ihnen Gesellschaft leisten.

Ali und seine Familie sind herzensgute Menschen. Obwohl sie wie viele Kenianer nur ein geringes Einkommen haben, haben sie mir stets das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Ob es ein Schlafplatz war, eine Essenseinladung oder ein paar Früchte aus dem eigenen Garten, diese Menschen haben alles mit mir geteilt. Ich kann daher jedem empfehlen diese Gastfamilie zu besuchen. Dadurch habe ich nicht nur Freunde fürs Leben gewonnen, sondern auch einen realen und unverstellten Einblick in das typische afrikanische Landleben bekommen. Asante sana for this experience!!! 


Manuela, Februar 2017

Ich hatte das Glück Halima und Ali im Februar 2017 über eine Freundin kennen zu lernen.  Seit dem ersten Besuch, war ich regelmäßig in Kombani zu Gast, und dann während April und Mai fortgehend für Freiwilligenarbeit. Die Zeit in Kombani war einer meiner schönsten Afrika Erlebnisse und ich möchte sie kleinsten falls vermissen, da ich dort mein zweites Zuhause in Kenia gefunden habe. Gastfreundschaft, Integrität, Ehrlichkeit und Spaß am Leben werden wir hier groß geschrieben. Auch wenn der Alltag in Kenia natürlich nicht immer einfach ist gibst es hier einen Zufluchtsort der Freude. Gewohnt habe ich in dem Vounteer House, was paradiesisch und idyllisch in Kombinats Herzen liegt. Was heizt das aufwachen zu Vogelgezwitscher und zirpen an der Tagesordnung liegt. Es bietet eine perfekte Abwechslung zu Kenias größeren Städten, während man trotzdem noch gut mit der Außenwelt verbunden ist. Strand und kleine Märkte sind ca. 15min zu Fuß weg. Gerade der Strand ist toll zur Erholung da er nicht von Touristen und Beach Boys belagert wird. Nach Mombasa dauert es ja nach Verkehrslage mindestens 30min oder zum Teil auch mal eine Stunde. Also perfekt wenn man am Wochenende mal feiern möchte. Diani’s Traumstrand ist auch nur eine kurze Fahrt Richtung Süden entfernt. Dort gibt es auch Supermärkte westlicher Art, Restaurants und Nachtbars. Es gibt also alles was das Herz begehrt im nahen Umkreis.

 

Während meiner Zeit dort habe ich vier schulen besucht, um Freiwilligen-projekte einzusetzen, zu unterrichten und die Schüler in ihrem täglichen Alltag zu betreuen und kennen zu lernen. Zwei der Schulen sind nur ein paar Minuten zu Fuß vom Haus entfernt und der Rest lässt sich gut mit Bodo Boda erreichen. Gerade die Bowa School und Kombani Primary School habe ich sehr ins Herz geschlossen. Allerdings sind auch Mkokoni und Yeye toll. Die Herzlichkeit vom Lehrerteam ist schön mitzuerleben und man fühlt sich direkt von Tag eins als Teil vom Team und willkommen.

 

 

Zudem gibst alles an afrikanischem Essen dass das Herz begehrt! Ein Brunnen mit frischem Quellwasser im Garten erleichtert einem das Leben auch sehr und generell war es einfach nur genial. Aber kommt und seht für euch selber J Asante Sana an Ali und Halima fuer die tolle Erfahrung


Lea, Dezember 2016

Mambo !

Ich hatte 2 tolle Wochen in Kombani bei Ali & seiner Familie. Und auch nach den 2 Wochen war ihr häuftig zu Besuch und wurde immer wilkommen geheißen. Ali & Halima sind sehr aufgeschlossene Menschen & man kann mit ihnen über alles reden. Sie haben mir sehr geholfen die Keniasche Kultur besser zu verstehen. Auch als ich in Nairobi (Hauptstadt Kenias & ca 8 Stunden entfernt) gelebt habe konnte ich sie immer um Rat bitten. Sie sind meine meine Ersatzeltern geworden & ich wusste ich kann immer nach "Hause" kommen.

Kombani liegt zwischen Mombasa (2. größte Stadt Kenias) & Ukunda (Reiseziel für viele Europäer) und ist ein kleines, wunderschönes Dorf. Man kann dort alles wichtige kaufen & Supermärkte (nach europäischem Standart) sind nur 30 min entfernt.

Als ich im Dezember 2016 dort war, gab es noch kein Volunteerhaus aber es hat sich viel geändert. Mittlerweile gibt es eine Freiluftdusche (nichts ist besser als unter dem Afrikanischem Sternenhimmel zu duschen ) & ihr habt eure eigene Unterkunft. Es gibt immer genügend Wasser, was nicht selbstverständlich ist, und ihr braucht auch nicht mit 10 Liter Wasserkanistern durch den Busch laufen, weil alles direkt neben an ist. Das Essen ist typisch aber suuper lecker ! Halima kann super kochen & geht auch immer auf Wünsche ein. Gerne wird auch mal westliches Essen probiert. Ich habe z.B. manchmal Burger gemacht. Auch Strom ist fast immer da, deswegen gibt es auch einen großen Kühlschrank & nie probleme das Handy zu laden. Ansonsten ist das ganze Haus aber eher einfach gehalten. Es wird über offenem Feuer gekocht (wenn ihr nach Hause kommt, ist es für euch aufjedenfall kein Problem mehr ein Lagerfeuer oder Grill anzubekommen). Und auch die Toilette ist im typisch Arabischem Stil (alles gewöhnungssache ).

Ich habe die Kinder (und die ganzen Nachbarskinder) sehr ins geschloßen und sie sind alle total offen und immer für eine Runde Fußball zu haben. Falls ihr noch Fragen habt könnt ihr euch immer ans uns wenden. Wir freuen uns von euch zu hören !

Karibu sana ( Herzlich Wilkommen)

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