Julia & Johanna, August 2018

J&J go to Africa

3 erfahrungsreiche und spannende Wochen bei der Stelle K30 in Ongata Rongai liegen nun hinter uns.

Als wir ankamen, wurden wir sehr freundlich begrüßt und sofort in die Familie aufgenommen. Unsere Gastfamilie (Jedida&Amon) war sehr bemüht, dass wir uns wohlfühlen. Auch der Enkel David, 20, war eine hilfreiche Stütze für uns. Er zeigte uns viele Orte (Shops, Supermarkt,…), die für uns in der Zeit in Afrika von Bedeutung waren. Allgemein sind die KenianerInnen ein sehr freundliches Volk, das gerne teilt, die Leute helfen sich gegenseitig. Leider ist es in der Gegend dort nicht sehr sicher, sodass man sich nicht mehr alleine auf den Straßen aufhalten soll, wenn es dunkel wird. War es doch einmal nötig, das Haus z.B. schon vor Sonnenaufgang zu verlassen, wurden wir immer von einem Familienmitglied begleitet oder vom befreundeten Taxifahrer gegen Bezahlung abgeholt. Sie haben sehr gut aufgepasst, dass wir in Sicherheit sind.

Wir wussten nicht genau, welche Gegebenheiten uns in Afrika erwarten und waren dann recht froh, dass wir im Haus der Gastfamilie Betten, normale Toiletten und fließend Wasser hatten. Jedida hat jeden Abend sehr lecker gekocht. Es wurde auf uns als Vegetarierinnen Rücksicht genommen. Wir konnten uns auch sonst jederzeit alles zu essen nehmen, was im Kühlschrank war. Obst und Gemüse kann man sehr billig an den Straßen kaufen. Die Supermarkt-Preise sind allerdings nicht viel billiger, wie die eines österreichischen Supermarkts. Die Familie liebt Schokolade und freut sich, wenn sie welche aus Österreich bekommt. Wir haben auch Sachspenden von Banken und Möbelhäusern in der Heimat gesammelt und mitgenommen. Nachdem wir Geschenke hergegeben hatten, ist uns aufgefallen, dass immer wieder nach weiteren Präsenten oder Schokolade gefragt wurde. Bzw. geht man dort davon aus, dass viele Sachen, die wir von uns daheim in Afrika in Gebrauch hatten, auch dort gelassen werden.

Die österreichischen Goodies kamen bei den Kindern sehr gut an. Sie freuten sich sehr über Spiele wie Mikado, Domino, Diavolo. Auch Bälle, Karten, Stofftiere und Puzzles sind sehr beliebt. In Österreich noch sammelten wir Spenden, um den Kindern (12-16 Jahre) vor Ort ein besonderes Kidscamp zu ermöglichen. Mit den Spendengeldern wurde auch in die Zukunft der Organisation investiert. So organisierten wir ein Kindercamp für 3 Tage, haben Messer, einen Ball gekauft und haben in der Organisation (im Lernraum) einen Boden machen lassen. Fast alle Kinder, die in dieser Woche (Schulferien) Zeit hatten und mitfahren wollten, konnten mitkommen. Ein Mädchen durfte leider nicht mitfahren und für 2 weitere war ein Hausbesuch nötig, bei dem wir den jeweiligen Vater überzeugen mussten, dass wir die Mädchen wieder gut zurückbringen würden. Dies gelang uns glücklicherweise. Wir haben ein Spieleprogramm zusammengestellt und wollten auch, dass die Kinder mal besonderes Essen bekommen. So gab es gleich zur ersten Mahlzeit Chapatis, welche in manchen Familien nur zu Weihnachten serviert werden können. Die Kids waren auch sehr an Österreich interessiert, deshalb hielten wir auch eine Österreicheinheit, bei der einige Fragen beantwortet werden konnten. Zur Krönung haben wir den Versuch gewagt, Kaiserschmarrn mit Apfelkompott zu kochen. Die Schwierigkeit dabei war sicher die Menge und das Kochen über dem Lagerfeuer. Die Kinder halfen, wie immer , fleißig mit. Sie sind es, die auch sonst immer für das Kochen und Abwaschen für alle in der Organisation zuständig sind. Brot, Kakao, Erdnussbutter, Marmelade, Obst,… - viele leckere, und für die Kinder vor allem besondere Dinge konnten wir kaufen. Unglücklicherweise stahl uns ein Pavian am 2. Tag das Brot und hat es genüsslich alleine verdrückt. Diese Tiere laufen dort frei herum, man sollte sie eher meiden, da sie auch Menschen angreifen können.

Für die meisten Kinder war dieses Camp das erste, das sie je erleben durften. Das erste Mal in einem Zelt schlafen, das erste Mal mit dem großen Bus fahren, das erste Mal Schwimmen, das erste Mal Kaiserschmarrn, viele neue Gruppenspiele und vor allem das erste Mal nur Zeit für sich zu haben, ohne die täglichen Familien- und Haushaltspflichten, die die Mädchen zu Hause erfüllen müssen -  also wieder einmal nur KIND sein. Die Rolle der Frau ist leider noch eher die, wie sie vor ca. 50 Jahren auch bei uns in Europa war. Die Mädchen haben den Haushalt zu mögen und müssen kochen und putzen usw.

 

Nach dem Kidscamp halfen wir in der Organisation noch beim „feeding-program“ und gaben Lernunterstützung. Auch die Nachmittage wurden weiterhin spielerisch gestaltet. Maurice, der Leiter der Organisation, öffnet die Türen seines Privatbesitzes für bedürftige Kinder und ermöglicht ihnen, dort zu lernen. Er bietet ihnen in den Ferien 2 warme Mahlzeiten an. Er verwendet dafür großteils sein eigenes Geld oder bekommt von ehemaligen PraktikantInnen oder anderen FörderInnen Spenden. Ihm ist wichtig, dass alle eine gute Schulbildung erhalten, um in eine bessere Zukunft blicken zu können. Seine Initiative nennt sich TBF (Turn to a better future). Auch einheimische Studentinnen und Studenten unterrichten dort ehrenamtlich und helfen bei den Hausaufgaben.

 

Resümierend war es eine tolle Erfahrung. Man bekommt sehr viel von den Kindern retour. Würden wir noch einmal ein Kidscamp planen, würden wir uns allerdings alleine um die Organisation kümmern, da die Kooperation ein bisschen schwierig war. Auch an die kenianische (Nicht-)Pünktlichkeit muss man sich erst einmal gewöhnen. Weiters muss man damit rechnen, dass das Wasser knapp werden kann, so wie es bei uns der Fall war. In der letzten Woche gab es kein Warmwasser mehr. Am Ende unseres Aufenthalts ging der Organisation das Geld aus. Somit haben wir und die Kinder zusammengelegt, um für alle ein Essen zu kochen. Wir haben ihnen dann noch eine Gasflasche gesponsert, damit sie für das nächste Monat damit kochen können.

 

Wir haben auch sehr viel von der Gegend gesehen. Wir durften viele Ausflüge machen. Maurice zeigte uns die sehenswertesten Plätze in der Umgebung und hat uns viele Attraktionen empfohlen. Wir sind sehr dankbar, so viele wirklich nette Leute kennengelernt zu haben. Die Gastfamilie und Maurice waren sehr hilfsbereit und haben immer darauf geschaut, dass es uns gut geht. Es war eine lehrreiche und erfahrungsreiche Zeit für uns!


Amra, Januar - Februar 2017

Ich weiss gar nicht wo anfangen. Ich beginne mal von vorne..
Melisa und ich haben uns sehr gut in der Familie eingelebt. Sie sind wirklich sehr nett, obwohl sie auch sehr konservativ sind, haben wir uns super mit ihnen verstanden. Auch in der Organisation sind wir recht gut klar gekommen. Ich habe viele Schulmaterialien mitgenommen, um auch mit den Kinder zu malen oder die Zahlen zu üben. Leider sind uns nach einer Woche dieses Materialien schon ausgegangen und es war sehr schwierig, sich in den Unterricht einzubringen. Die Kinder hatten sehr oft mühe überhaupt zu zeichnen, da sie sonst nie einen Stift in die Hand nehmen. Wir haben auch gemerkt, dass der Unterricht in Kenia total anders durchgeführt wird, als wie in der Schweiz. Es ist wirklich ein drastischer Unterschied zu unserem Verständnis von Kindern und Bildung. Die Kinder sind von 3 bis 7 Jahre alt und oft können die Kleinen schon bis 20 zählen. Dies ist ja bei uns nicht so..
Manchmal hatte die Organisation kein Geld um den Kindern das Mittagessen zu bezahlen, dann haben wir geholfen. Wir sind aber sehr dankbar dafür, dass wir mit der Stelle zusammenarbeiten durften. Maurice und seine Freunde haben uns die schöne Natur Kenias gezeigt. Sie sind so super und auch sehr hilfsbereit und wirklich tolle Persönlichkeiten. Uns ging es dort super, auch weil wir so viel erleben durften.
Wir waren in Mombasa, an einer Hochzeit und in vielen Tierpärken und auch oft in Clubs und Bars. Es war eine tolle Zeit und ich würde die Stelle wirklich jedem empfehlen.

Vanessa, Februar -März 2015

Im Zeitraum zwischen Februar und März 2015 habe ich ein vierwöchiges Praktikum bei Stelle K30 gemacht. Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass diese Zeit für mich zu den schönsten und unbeschwertesten Wochen zählt, die ich bisher erleben konnte. Von Anfang an habe ich mich sowohl bei meiner Gastmutter Jedidah (der Gründerin der Einrichtung) als auch bei den Mitarbeitern, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sehr wohl gefühlt. Ein Praktikum in Afrika ist eine völlig andere Erfahrung als die Schüler- und Studentenpraktika, die man aus Deutschland oder generell aus Europa kennt. Ich wurde von Anfang an in die Gruppe integriert und habe mich in keiner Situation als Praktikantin gefühlt. Bei Diskussionen wurde auch nach meiner Meinung gefragt und das Verhältnis zu den Mitarbeitern war sehr freundschaftlich. Natürlich muss man sich darauf einstellen, dass vieles anders läuft, als man es vielleicht zu Beginn erwartet. In Kenia läuft alles langsamer und spontaner, es gibt auch keinen Praktikumsplan oder Praktikumsbetreuer, sondern man muss sich einfach selbst die verschiedenen Tätigkeiten der Organisation anschauen und Initiative zeigen, wo man mitarbeiten möchte. Die Stelle ist eine Organisation, die sich mit verschiedenen Projekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzt. Hierzu zählen beispielsweise Kinder aus armen Verhältnissen aus der Nachbarschaft, für die die Organisation eine Babyclass, Pre-unit Class und Nursery Class eingerichtet hat, um sie auf die Primary School vorzubereiten. Ferner werden den Kindern täglich zwei Mahlzeiten angeboten. Ein anderes Beispiel für die Zielgruppe, die die Stelle unterstützt, ist das Teen Mum Projekt, in dessen Rahmen junge Mütter sowohl materiell als auch psychisch mit ihren Babys unterstützt werden. Während meines Aufenthalts habe ich in erster Linie bei organisatorischen Sachen mitgearbeitet als auch die Lehrerinnen beim Kreativunterricht der Kinder unterstützt. Das war für mich eine sehr schöne und bereichernde Erfahrung. In meinen ersten beiden Wochen war ich gemeinsam mit einer anderen Praktikantin dort, aber ansonsten hatte ich ausschließlich mit Kenianern zu tun, was ich als sehr schön und interessant empfand, da ich dadurch Land und Menschen wirklich gut kennenlernen konnte. Ich habe viel von den Problemen der Menschen mitbekommen, die teilweise wirklich in schweren finanziellen Nöten sind, andererseits war ich aber immer wieder beeindruckt von ihrer Lebenseinstellung, die so ganz anders ist als unsere in Deutschland. In Kenia ist man größtenteils gelassener und fröhlicher und vor allem haben die Menschen ein unerschütterliches Vertrauen in Gott, was dazu führt, dass sie meistens unbesorgter und zuversichtlicher an ihre Probleme herangehen, als man es von hier kennt. Ich habe diese Einstellung immer wieder bewundert und mir vorgenommen, zumindest ein bisschen etwas davon zurück nach Deutschland mitzunehmen. Zudem habe ich immer eine sehr große Hilfsbereitschaft erfahren, sowohl von meiner Gastfamilie und der Gruppe als auch von fremden Menschen. Das alles mag klischeehaft klingen, aber es sind wirklich die Erfahrungen, die ich dort fast ausnahmslos erlebt habe. Ich habe mein Praktikum sehr genossen, wenn man sich ein bisschen auf die anderen Gegebenheiten einlässt, ist es für einen selbst eine sehr bereichernde Erfahrung und auch die Stelle freut sich immer über jegliche Unterstützung, sowohl in persönlicher als auch in finanzieller Form. Daher kann ich jedem Interessenten nur empfehlen, ein Praktikum bei dieser Stelle zu machen - für mich war es jeden Cent und jede Mühe wert. 

 

 

Celina, Juni - Juli 2014

Praktikum 

Vom 30. Mai bis 3. Juli 2014 habe ich mein Praktikum bei Stelle T1 in Moshi, Tansania gemacht. Eigentlich war das Ende meines Praktikums für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. Meine insgesamt vier Wochen Praktikumszeit sollten auf eine kurze Zeit vor und eine längere Zeit nach den Schulferien im Juni aufgeteilt werden, um in der Schule und insbesondere beim Englischunterricht mitarbeiten zu können. Leider musste ich aus dringenden persönlichen Gründen drei Wochen früher als geplant nach Deutschland zurückkehren, sodass ausgerechnet der Großteil der für die Schularbeit vorgesehenen Zeitspanne weggefallen ist. Meine Praktikumszeit hat sich dadurch also genau auf die Schulferien verschoben. Da fast alle Schüler über die Ferien zu ihren weiter entfernt lebenden Familien gefahren sind, konnte auch im Bereich der Freizeitgestaltung kaum etwas unternommen werden. Deshalb habe ich, auf meinen Wunsch hin, jeden Tag in der Küche von St. J. beim Kochen mitgeholfen. Das hat mir sehr großen Spaß gemacht, da die in der Küche arbeitenden Frauen und Mädchen sehr nett waren und mir extra ganz genau gezeigt haben, wie man verschiedene tansanische Gerichte zubereitet. Da sie grundsätzlich nur Suaheli mit mir gesprochen haben, konnte ich so auch Stück für Stück meine eigenen Suaheli-Kenntnisse ein bisschen ausbauen. Außerdem habe ich den Priestern bei ihrer Gemeindearbeit über die Schulter geschaut und war oft bei organisatorischen Treffen und verschiedenen Veranstaltungen dabei. Father B. hat außerdem sehr darauf geachtet, mir möglichst viel von der Umgebung und den dort lebenden Menschen zu zeigen. Deshalb hat er mich oft mitgenommen, wenn er außerhalb von St. J. arbeiten musste oder  irgendwo eingeladen war. So hatte ich die Möglichkeit, an verschiedenen Familienfeierlichkeiten, wie z.B. einer tansanischen Hochzeit und einem Wochenamt, an einem Gemeindefest für Kinder, sowie an der Eröffnungsfeier des Kilimanjaro Marathon teilzunehmen. Letztendlich hatte ich also leider nicht die Gelegenheit, meiner eigentlichen Praktikumstätigkeit nachzugehen, ich habe mich aber sicher nicht gelangweilt und viel gesehen und kennen gelernt. 

 

An- und Einreise nach Tansania 

Am einfachsten und günstigsten ist es, zum Kilimanjaro Airport zu fliegen. Dort wurde ich von Father B. abgeholt. Ethiopian Airlines bietet z.B. recht kostengünstige Flüge an, die meistens einen Zwischenstopp in Addis Abeba einlegen (nicht zu sehr über Verspätungen ärgern, die sind anscheinend an der Tagesordnung J ). Es gibt aber auch KLM-Flüge über Amsterdam und verschiedene Flüge über Kenia. Für Tansania brauchen deutsche Staatsbürger ein Touristenvisum. Das kann entweder vorher beantragt oder einfach bei der Ankunft am Flughafen besorgt werden. Es kostet 50 US$ oder 50 EUR, die auf jedem Fall im Handgepäck dabei sein sollten! Vor der Abreise sollte man sich aber bei der tansanischen Botschaft in Berlin oder beim Auswärtigen Amt nochmal darüber informieren, ob die Einreisebestimmungen sich geändert haben. Außerdem wird direkt bei Verlassen des Flugzeuges der Impfausweis kontrolliert. Der muss also auch unbedingt im Handgepäck dabei sein! Soweit ich weiß, geht es dabei um Gelbfieberimpfungen. Falls man nicht sowieso schon eine hat, sollte man sich vorher vielleicht nochmal darüber informieren, wie strikt die Vorgaben sind.

 

Unterbringung 

Gewohnt habe ich bei den beiden Gemeindepriestern von Mandaka - Father Ms. und Father M.. Dort hatte ich mein eigenes Zimmer mit zwei Betten (+Moskitonetzen) und eigenem Bad mit Warmwasserdusche. Zudem gibt es im Haus ein weiteres Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Küche und eine Vorratskammer. Die beiden Priester haben ihre Zimmer im angebauten Gebäude. Ansonsten gibt es in der unmittelbaren Nähe noch das Haus der vier Schwestern, das der Hausmädchen und die Kirche. Beide Priester sind wirklich nett und haben mich sehr herzlich aufgenommen, sodass ich mich sehr wohl dort gefühlt habe. Wir haben fast immer zusammen gegessen und haben uns abends öfters lange unterhalten oder gemeinsam Fußball geschaut. Über Essen und Trinkwasser muss man sich in Mandaka keine Sorgen machen, ich hatte während der gesamten Zeit keine Probleme und habe alles gut vertragen. 

 

Sprache 

Gesprochen wird im Alltag Suaheli. Die Priester sprechen alle sehr gut Englisch und auch die meisten Schwestern können sich gut auf Englisch unterhalten. Insgesamt sind gute Englischkenntnisse jedoch nicht sehr weit verbreitet, gerade in wenig touristischen Gebieten und bei kleinen Kindern stößt man damit sehr schnell an seine Grenzen. Grundkenntnisse in Suaheli sind also sehr praktisch und auch nicht allzu schwer zu erlernen. Auf dem deutschen Markt gibt es leider nur wenige Suaheli-Lehrbücher - aber es gibt sie! Allein über ein paar einfache Begrüßungsfloskeln auf Suaheli freuen sich die meisten Tansanier sehr - notfalls kann man immer noch zu Englisch wechseln.  

 

Soziale Kontakte 

Wie bereits erwähnt, haben Father M, und Father M, mich sehr herzlich aufgenommen. Auch die Priester aus St. J, waren außerordentlich nett, hilfsbereit und engagiert - sie alle engagieren sich in verschiedenen Gemeinden, Schulen und Projekten und kennen so ziemlich Jeden in Moshi und Umgebung. Oft wurde ich nach St. J. zum Essen eingeladen oder wir haben abends zusammengesessen, ein Glas Bier getrunken, die WM-Spiele geschaut und viel gelacht. Besonders viel Zeit habe ich mit Father B. verbracht, der mich auch oft mitgenommen hat, wenn er außerhalb von St. James arbeiten musste, irgendwo eingeladen war, oder etwas in Moshi zu erledigen hatte, und der mir wirklich sehr mit ein paar persönlichen Schwierigkeiten geholfen hat. Auch seine Familie und verschiedene Freunde von ihm habe ich kennengelernt. An den wenigen Tagen, an denen wir uns nicht persönlich gesehen haben, hat er sich telefonisch oder per SMS bei mir gemeldet, um sich nach meinem Befinden und meinen Tagesplänen zu erkunden. Er hat sich unglaublich darum gekümmert, meinen Aufenthalt so schön und interessant wie möglich zu machen, was ihm auch gelungen ist! Auch die Schwestern in Mandaka und St. J. sind außerordentlich nett und herzlich. Sie freuen sich immer über einen kleinen Plausch - v.a. auf lustigem, gebrochenem Suaheli - und überhäufen einen nur so mit Leckereien und Freundlichkeiten. In Mandaka und St. J. gibt es außerdem einige Mädchen, die bei der Hausarbeit helfen und die sich immer freuen, neben der Arbeit ihr Englisch zu üben oder einem Wörter auf Suaheli beizubringen. Insgesamt hatte ich persönlich den Eindruck, dass die Menschen in Tansania sehr freundlich und hilfsbereit sind. Man sollte sich auch möglichst nicht daran stören, auf der Straße ständig "Mzungu" ("Weißer") genannt und angesprochen zu werden. Nett und höflich bleiben, ein paar Brocken Suaheli auspacken und ein paar Sätze wechseln, damit habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht und wurde immer sehr freundlich behandelt. 

 

Mobilität 

Das Haus der Gemeindepriester in Mandaka ist ein wenig abgelegen, man kann jedoch zu Fuß ein paar Häuser erreichen, in denen Handyguthaben, Süßigkeiten und Getränke verkauft werden. Auch St. J. liegt nur ca. 20 Gehminuten entfernt.  Mandaka und St. J. liegen mit dem Auto ca. 1 - 1,5 Stunden von Moshi entfernt. Mit Mitfahrgelegenheit, Moto-Taxi oder Bus dauert es hingegen deutlich länger. Aus der nächstgelegenen Stadt Himo fahren etwas öfter Busse nach Moshi. Dorthin gelangt man entweder per Mitfahrgelegenheit oder per Moto-Taxi. Möglichst sollte das Ganze aber vorher mit Father B. oder einem der Gemeindepriester besprochen und deren Ratschläge ernst genommen werden, allein schon um ihnen Sorgen zu ersparen. Da die Priester sich sehr für die Sicherheit der Praktikanten verantwortlich fühlen, ist es sicher nur fair, sie ausreichend über Unternehmungen zu informieren, die einen ein Stück weiter weg führen. Generell sollte man immer einfach kurz Bescheid sagen, wohin man geht. 

 

Kommunikation (Handy, Internet) 

Am besten kauft man sich eine tansanische SIM-Karte, sonst wird die Rechnung ganz schnell ziemlich hoch (außerhalb der EU!). Airtel und Vodacom sind am Verbreitesten. Ich habe mir von beiden Anbietern eine SIM-Karte gekauft und gewechselt, je nachdem welche gerade Empfang hatte, habe aber fast nur Vodacom benutzt. Anrufe nach Deutschland sind ziemlich teuer, Anrufe aus Deutschland für einen selbst aber recht günstig (dafür muss der Anrufer aus Deutschland ordentlich blechen!). Wenn man ein Smartphone hat, kann man über mobile Daten auch in Mandaka ins Internet. Die Verbindung ist zwar recht instabil und langsam, mit etwas Geduld lassen sich aber zumindest Emails schreiben. Ansonsten liegt das nächste Internet-Café in Moshi.   

 

Gesundheit 

Mit den entsprechenden Vorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen, dürfte es nicht allzu viele gesundheitliche Probleme geben, da die hygienischen Bedingungen in Mandaka sehr gut sind. Eine normale Reiseapotheke war für mich persönlich völlig ausreichend. Unbedingt aber rechtzeitig vorher einen Termin beim Tropeninstitut o.ä. ausmachen und sich beraten lassen!!! Neben den gängigen Impfungen (Hepatitis A+B, Tetanus etc.) fallen nämlich eventuell noch weitere notwendige Impfungen an! 

Der Impfausweis muss auch nach Tansania mitgenommen werden! Am Flughafen Kilimanjaro werden die Impfausweise nämlich noch vor der Einreise kontrolliert. Außerdem sollte man mit seinem Arzt besprechen, ob man ein Malariamittel als Prophylaxe oder Stand-by mitnimmt (trotzdem Moskitospray und -netz nicht vergessen!). In der Nähe von Mandaka gibt es aber auch Krankenhäuser, sodass dort eine ausreichende medizinische Versorgung besteht. Also, keine Panik, aber Achtsamkeit und rechtzeitiges Handeln sind schon geboten. 

Letztendlich sind das hier alles bloß meine persönlichen Erfahrungen und Eindrücke, die bei Jedem anders aussehen können und sollten. Ich hoffe aber, dass sich hierdurch ein paar offene Fragen geklärt und Unsicherheiten gelegt haben. Sehr hilfreich und wirklich empfehlenswert für einen Überblick über verschiedene Themen (z.B. medizinische Hinweise, Einreisebestimmungen, Sicherheitshinweise, generelle Reiseinformationen etc.) sind übrigens die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes. 

 

Viel Spaß dabei, Eure eigenen Erfahrungen zu machen!


Luisa, Juni - August 2013 

Die drei Monate in Ongata Rongai waren eine sehr intensive, interessante, anstrengende aber auch schöne Zeit. Die Unterkunft in der Gastfamilie (Gastmutter Jedidah=Leiterin der Organisation) war sehr schön, man wurde herzlich als Familienmitglied auf Zeit von allen anderen Familienmitgliedern aufgenommen und das Zusammenleben funktionierte auch ohne Probleme. Schön fand ich, dass sich alle auch wirklich für einen als Menschen interessierten und so ein netter Austausch zu Stande kommen konnte. 

Auch meine Arbeit hat mir gut gefallen - auch wenn ich vorher von einer ganz anderen Art von Arbeit ausgegangen bin. Hier wurde die Stellenbeschreibung aber angepasst und spiegelt nun die tatsächliche Situation vor Ort gut wider: Die alltägliche Arbeit der Organisation beinhaltet eine Vorschule, wo derzeit 43 Kinder in baby class, nursery und pre-unit unterrichtet werden. Das Alter der Kinder, die teilweise (Halb-)Waisen oder anders benachteiligt sind, liegt etwa zwischen 3 und 8 Jahren. Zweimal am Tag bekommen die Kinder hier eine Mahlzeit, die oft auch das einzige ist, was sie tagsüber zu sich nehmen. Sowohl bei Unterricht als auch beim Kochen hat man als Praktikant die Möglichkeit sich einzubringen und die Lehrerinnen bzw. Köchin zu unterstützen. Außerdem bleibt auch in den Pausen genug Zeit sich mit den Kindern beschäftigen zu können. Von diesen laufenden Dingen abgesehen, bieten sich genug Möglichkeiten, um sich zu engagieren. Hier kann es am Anfang schwierig sein, sich einen Überblick zu verschaffen und Möglichkeiten für sich selber zu finden, aber nach anfänglichem Beobachten kommen einem sicherlihc einige Ideen. So konnte ich z.B. die Öffentlichkeitsarbeit, mit der die Praktikantin vor mir angefangen hat, forstsetzen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit der Köchin und teilweise einem weiteren (kenianischen) Freiwilligen Hausbesuche bei allen Kindern zu machen und so einen guten Einblick in die Hintergründe zu erhalten. Auch wenn es etwas länger dauerte, bis wir damit loslegen konnten, hat es letztendlich funktioniert und war für mich das interessanteste in meiner Zeit in Rongai. Man braucht glaube ich einfach nur eine Portion Geduld und Ideen, dann steht einem nichts im Weg. Die Leiterin der Organisation war über jegliche Ideen und Anstöße dankbar, so dass man viel Freiraum in seiner Arbeit hatte, aber auch immer vollste Unterstützung. So konnten wir gemeinsam einige schöne Projekte angehen und auch das Büro ein bisschen besser organisieren. 

Die Lehrerinnen und die Köchin, die alle Anfang-Mitte 20 sind, waren sehr herzlich und offen, so dass ich mich schnell mit ihnen angefreundet habe. Das hat mir meine Zeit dort definitiv auch noch verschönert. Bis auf meine ersten drei Wochen, in denen noch eine andere Praktikantin da war, hatte ich ausschließlich Kontakt zu Kenianern, was ich als positiv empfand - so musste man sich ganz auf alles einlassen. Allerdings war ich in den ersten drei Wochen echt dankbar, dass mir alles so nett erklärt wurde und ich eine deutsche Ansprechpartnerin vor Ort hatte. :) 

Alles im allem habe ich also meine Praktikumszeit und auch das Reisen im August sehr genossen, auch wenn es zwischendurch aufgrund der kulturellen Unterschiede ein bisschen schwierig und anstrengend war, und bin mir sicher, dass ich spätestens nächstes Jahr noch einmal zurückfahren werde! Ich kann jedem die Stelle nur empfehlen und würd mich total freuen, wenn noch einige weitere Praktikanten sich für die Stelle entscheiden, da dort wirklich auch jede Unterstützung benötigt wird! Bei Fragen könnt ihr mir natürlich gerne eine Email schreiben. 


Linda, April - Juni 2013

Die Praktikumsstelle in der ist sehr empfehlenswert. Man hat genügend Raum sich frei zu entfalten und Projekte nach Wahl In Angriff zu nehmen.

 Der Grundgedanke der Organisation ist ein Spektrum an psychosozialen- sowie Bildungsangeboten für sozial schwache Kinder und deren Familien. Das "Daily Care Center" ist eine Vorschule für Kinder von 2- 8 Jahren. Die Kids werden in 2 Klassen, der baby-/nursery-class und der pre-unit-class in Mathe, Kiswahili, Englisch, Schreiben und Kreativität und "Science" unterrichtet. Dabei kann man die beiden Lehrerinnen unterstützen oder auch selbst unterrichten oder kleine Projekte z.B. zum Thema Gesundheit mit den Kids durchführen. Zudem gibt es ein "Feeding Program", d.h. den Kindern werden 2 Mahlzeiten pro Tag zur Verfügung gestellt. Auch dabei kann man der Köchin gut behilflich sein oder selbst eine Mahlzeit für die Kinder zubereiten. Des Weiteren sind Pausengestaltung, Betreuung und psychosoziale Unterstützung tägliche Aufgaben. Alles Weitere erfordert Eigeninitiative. Dabei ist ein breites Spektrum an Tätigkeiten denkbar. Beispielsweise Hausbesuche bei den Familien der Kinder, Bildungsangebote für Eltern, Büroarbeit, Netzwerkarbeit, Promotion und Öffentlichkeitsarbeit. Seit kurzem gibt es auch einen Volontär mit psychologischer Ausbildung, der auch einige Projekte in der Organisation verwirklichen möchte und mit dem Kooperation gut möglich ist! Einige Angebote sind natürlich an die finanziellen Möglichkeiten der Stelle gebunden. Aber wenn man etwas wirklich machen möchte, findet sich ein Weg! Und es ist auch wirklich sehr erfüllend wenn man etwas (erfolgreich) umsetzen kann. Das Klima ist durch sehr viel Gemeinschaftlichkeit und Zuneigung geprägt. Die beiden Lehrerinnen sind herzlich, offen und interessiert. Die Kommunikation funktioniert einwandfrei und man fühlt sich sehr wohl. Die Kinder können natürlich noch nicht so gut Englisch sprechen, daher ist ein kleiner Kiswahili-Wortschatz von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig! Man lernt auch vor Ort und in Aktion viel.  

Die Leiterin der Stelle, Jedidah - auch gleichzeitig die Gastmutter - ist ebenfalls sehr herzlich und gibt viel Freiraum. Sie ist auch sehr offen neue Ideen und Denkanstöße. Schön ist auch die Nähe zur Familie. Man wird herzlich aufgenommen, eingebunden und fühlt sich auch wirklich als Teil der Familie. Zwei Söhne + Familien von Jedidah wohnen auch auf dem großen Grundstück der Organisation. Natürlich kann man sich ein Praktikum da nicht wie in Deutschland vorstellen mit einem geregelten Praktikumsplan,  professioneller Anleitung etc. Allerdings kann man auf Nachfrage oder eben entsprechender Initiative sehr viel rausholen und bekommt auch volle Rückendeckung. Die Stelle freut sich immer sehr über neue Unterstützung durch Praktikanten und kann deren Hilfe gut gebrauchen. Ich würde jederzeit zurückkehren.

Bernadette, Februar - April 2013

Es war eine fantastische Zeit, nie wieder will ich die Zeit in Kenia missen. Mal vorweg, es ist kein Problem eine Handtasche mit dir mit zu tragen und auch kein vorgetäuschter Ehering ist notwendig. Vorsicht ist natürlich immer geboten besonders an Orten wo viele Menschen sind, z.B. wenn ihr in Mombasa die Fähre nehmts, aber das ist überall so. Allgemein gibt es nicht mehr Bettler wie in Österreich oder Deutschland und Diebstähle habe ich persönlich keine erlebt. Zur Stelle: es handelt sich um eine NGO die Kindern aus bedürftigen Familien, größtenteils aus Slums, Ausbildung und Nahrung anbietet. Es gibt zwei verschiedene Klassen, in einer Klasse befinden sich die kleinen Kids bis zu 4 Jahre (Baby und Nursery Klasse) und die 2. Klasse ist die Preunitklasse, hier werden Kinder bis zu 7 Jahren unterrichtet. Die Baby- und Nurseryklasse zu unterrichten ist nicht so einfach, da die Kinder kaum Englisch sprechen. Die Kinder in der Preunitklasse sprechen aber sehr gut Englisch, die meiste Zeit war ich auch in dieser Klasse. Eigene Ideen sind willkommen, selbständiges und flexibles Arbeiten gegeben und allgemein hast du viel Freiraum. Das wunderbarste am unterrichten sind die Kinder, sie sind so glückliche Kinder, beschweren sich nie und freuen sich so über kleine Dinge z.B. Seifenblasen oder Mandala malen - es ist so schön deren fröhlichen Gesichter zu sehen. Zusätzlich gibt es auch noch die Möglichkeit an Hausbesuchen zu den Familien. Ich war leider nur bei einer Familie. Es ist ein Wahnsinn wie die Menschen dort leben können, 2 Kleine Räume, die Wände aus Metallbleche, die Zwischenwände aus Decken und in diesem Haus leben eine Familie mit 5 Kindern. Die Hausbesuche dienen dazu etwas Essen mitzunehmen und für Aufklärung zu schaffen, z.B. hat Jedidah (die Leiterin der NGO und auch deine Mum dort) dieser Mutter erklärt das 5 Kinder nun genug sind und sie sich kein weiteres Kind mehr leisten kann. Das Haus wo du als PraktikantIn untergebracht bist übertrifft alle Erwartungen, typisches Haus wie auch in Österreich oder Deutschland. Hatte ein eigenes Zimmer, großes Wohnzimmer, Küche, Badezimmer und eine ganz normale Toilette. Der einzige Unterschied, heißes Leitungswasser ist nicht gegeben. Die Familie ist sehr nett, du lebst dort mit Jedidah, ihren Mann und ihren Sonn. Jedidah will, dass du dich wie zu Hause fühlst und das habe ich mich auch - die Familie ist meine neue Familie geworden. Jedidah erzählt dir sehr viel über die Gesundheitssituation in Afrika und auch ihre Arbeit - das habe ich sehr interessant gefunden. Ihr Mann ist immer gut gelaunt und immer für Witze zu haben. Ein Leitsatz von ihm: Slowly but Sure!!!!  Ausflüge gibt es genug, in Nairobi/Ongata Rongai: Ngong Hills, Mamba Village, Nairobi National Park, Nairobi Town, David Sheldrick Wild Trust oder BOMAS Show. Auch ein Ausflug nach Tanzania ist empfehlenswert (Visum muss man sich halt noch mal leisten). Für Unterkunft ist das Hostel "Rafiki" zu empfehlen. Wir (ich und die 2. Praktikantin Nadine, mit dir ich ganz tolle 4 Wochen verbrachte) machten die Ein-Tages Tour auf den Kilimandscharo und eine interessante Radtour um Moshi (ist die Stadt wo wir untergebracht waren). Sonst ist auch noch ein Trip nach Naivasha interessant, besonders Hell`s Gate National Park, Lake Naivasha und den Panorama View Point mit wunderbaren Ausblick auf den See sollte man dort gesehen haben. Mombasa ist natürlich nicht zu vergessen, ein paar Tage Strand und Ozean (Public oder Diani Beach) müssen auch drinnen sein. Bezüglich Unterkunft kann man manchmal auch bei Verwandten der Familie schlaffen, das war bei mir in Naivasha und Mombasa der Fall. Die letzten 4 Woche hatte ich sehr nette Gesellschaft durch eine weitere Praktikantin, Linda.  Ich habe die Zeit dort wirklich genossen, fühlte mich dort glücklich, frei und sicher - auch die Gegend der Familie ist eine schöne und sichere Gegend. Meine Empfehlung: bewerben und einfach die Zeit dort genießen - sie ist einzigartig. 


Nadine, Februar - März 2013

Ich habe mich ca. 2 Monate vor meiner Abreise mit Reiseimpfungen vorbereitet, da die Tollwut-Impfung und Hepatitis-Impfung 3 Impfungen benötigt. Ich habe mir für die 4 Wochen Aufenthalt die Malaria-Prophylaxe Malarone verschreiben lassen. Ich habe sie dort jedoch nicht benötigt, da Ongata Rongai auf ca. 1800m liegt, bei der Höhe die Gefahr von Malaria nicht sehr hoch ist.

Ich habe mich in meiner Unterkunft in Ongata Rongai bei Jedidah, der Leiterin der NGO sehr wohl gefühlt. Ich habe mit ihr, ihrem Mann und einer weiteren Praktikanten Bernadette zusammen gelebt. Ich hatte mein eigenes Zimmer und genügend Privatsphäre. Auch wurde ich gut mit Essen versorgt. Wir haben meist abends zusammen gekocht. 

In der NGO werden Kinder zwischen 2 und 8 Jahren aus sozial schwachen Familien betreut und in der baby und preunit-class unterrichtet. Deren Eltern können das Geld für die Schule und Essen nicht aufbringen. Ich konnte mir meine Zeit frei einteilen und die Dinge selbst in die Hand nehmen. So habe ich mit Bernadette zusammen ein Dach für den Essensbereich gesponsert, um den Kindern eine angenehmere Atmosphäre beim Essen im Schatten zu ermöglichen. 

Es hat Spaß gemacht mit den Kindern zu arbeiten, sie in den Fächern maths, language, environmental und creative zu unterrichten. Die Kommunikation war manchmal ein wenig schwierig, da die meisten Kinder kaum Englisch konnten. Die beiden Lehrerinnen vor Ort, mit denen wir uns gut verständigen konnten, gaben uns aber gute Tipps. Neben Schulunterricht haben wir mit den Kindern in den Pausen gespielt und das Essen serviert.

Auch habe ich genügend Freizeit gehabt, um Ausflüge nach Nairobi, in den National Park, zu den Ngong Hills zu machen und für ein paar Tage nach Tansania zu fahren.

Das Verhältnis zu der Leiterin Jedidah war sehr gut. Wir konnten gut miteinander kommunizieren und sie war offen für vieles. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und unsere Kulturen einander nahegebracht.

Auch wenn man als Weißer manchmal nur als Geldquelle gesehen wurde, hat mir der Austausch mit den Menschen vor Ort, für die kurze Zeit, einen großen Einblick in eine vorher fremde und nun vertrautere Welt gebracht.

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