Laura, August - Dezember 2018

Mein Studienprojekt II absolvierte ich in Kenia, genauer in Nairobi … mit strafauffälligen Jungen im Alter von 12-21 Jahren.

Aufmerksam auf dieses Projekt wurde ich durch die Organisation „mylabadi“ die eine Vermittlung zu

Sozialpraktika in Kenia anbietet. Sie hilft dabei Kontakt zu einem Sozialarbeiter in Kenia herzustellen,

der einem eine Unterkunft organisiert und in den gewünschten Projekten vorstellt.

 

Vorbereitung

Auf den Aufenthalt im Ausland wurde ich einerseits durch das Seminar zum Studienprojekt II und durch die Organisation „mylabadi“ vorbereitet. Das Seminar bezog sich zum größten Teil allgemein auf internationale Soziale Arbeit, welche Herausforderungen in fremden Kulturen auf einen warten können und wie ein Projekt im Ausland geplant und durchgeführt werden kann. Als Einzelarbeit musste jeder Studierende ein Bericht über sein Land und bereits vorhandenen Informationen über das Projekt schreiben. Von der Organisation „mylabadi“ bekam ich in einem Skypeseminar Informationen über das Land Kenia und meinen Praktikumsplatz im Speziellen. Außerdem konnte ich Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen aufnehmen und Information über meine Praktikumsstelle und verschiedenen Personen vor Ort aus persönlichen Erfahrungen erhalten. Alles in allem fühlte ich mich für den Auslandsaufenthalt gut vorbereitet.

 

Unterkunft

In Kenia lebte ich bei einer Gastmutter. Den ersten Monat verbrachte ich bei einer sehr netten 60-jährigen Kenianerin (Agnes), die in eher einfachen Verhältnissen lebte. Mit dieser musste ich mir ein Zimmer teilen. Es gab zwar kein fließendes Wasser, aber es stand trotzdem immer Wasser zur Verfügung. Agnes lebte in einem sehr einfachen Haus mit einem kleinen Wohn-/Esszimmer, in dem anfangs noch ihre Enkelin auf dem Sofa schlief und einer kleinen Küche, in der sie mir abends Essen kochte. Zum Frühstück gab es Toast mit Butter und, wenn ich sie besorgte, auch Marmelade. …Die letzten drei Monate wohnte ich bei einer anderen 60-jährigen Kenianerin (Susan). Sie hatte ein viel größeres Haus mit fließendem Wasser, wo ich mein eigenes Bad und Zimmer hatte. Bei ihr bekam ich morgens und abends etwas gekocht und bei Bedarf durfte ich auch selbst kochen. Es stand mir immer Obst zur Verfügung und auch am Wasser konnte ich mich bedienen. Vorteilhaft am neuen Wohnort war die Nähe zu dem Gefängnis, welches ich nun fußläufig innerhalb von 20 Minuten erreichen konnte. …Durch das Wohnen bei Kenianern konnte ich jedoch gut einen Einblick in die Kultur dort erhalten.

Auch in Hinblick auf verschiedene Lebensstile bedingt durch den Verdienst und durch Lebenserfahrungen.

 

Praktikum

Mein Praktikum habe ich zum größten Teil in einer Art Jugendgefängnis abgeleistet. Das Gefängnis war für Jugendliche im Alter von 17 - 21 Jahren, die ihre erste Straftat begangen hatten. Für 4 Monate sollten sie nach Verurteilung rehabilitiert werden. Neben den jungen Männern aus dem Gefängnis, arbeitete ich auch mit Jungen im Alter von 12 - 17 Jahren, die sich noch in der Untersuchungshaft befanden. Die Straftaten gingen von Drogenkonsum und -handel, über Diebstahl, Raub, fahren ohne Lizenz bis hin zur Belästigung und Vergewaltigung von Minderjährigen. Meine Aufgabe bestand darin, die Jungen in Life Skills zu unterrichten. Dies beinhaltete Themen wie unter anderem Angermanagement, Freundschaft, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Vertrauen oder offene Diskussionen über Themen, die sie gerade beschäftigten. Meine Klasse bestand aus 10-20 Klienten aus dem Gefängnis und der Untersuchungshaft. Sie waren

unterschiedlichen Alters, verfügten über verschiedene Bildungsstände und hatten divergierende Familienhintergründe. Ihre Muttersprache war Kisuaheli, aber die meisten konnten Englisch und bei Verständnisproblemen, übersetzten sie es sich gegenseitig. Eine Einheit ging von 09:30 - 12:00 Uhr, die ich jeden Mittwoch und Donnerstag ausübte. Für die erste Einheit musste ich eine Planung

vorlegen und bei allen weiteren wurde es mir überlassen, welche Themen ich wie behandelte. Es stand mir ein Klassenraum mit Tafel zur Verfügung, doch meistens entschied ich mich mit den Jungen draußen im Stuhlkreis zu sitzen und Gedanken auf Papier festzuhalten. Die Jungen waren sehr interessiert und engagiert, sodass das Arbeiten mit ihnen sehr viel Spaß machte. Da ich nur zweimal, zum Ende hin auch dreimal, die Woche ins Gefängnis konnte, besuchte ich montags und dienstags eine kleine und sehr einfach privat aufgebaute Schule in der Umgebung, wo ich bei der Korrektur von Schulaufgaben helfen konnte und in den Pausen ein Mädchen mit Behinderung betreute. So bekam ich einen kleinen Einblick in das Schulsystem Kenias. Freitags begleitete ich meine erste Gastmutter zu einer Rehabilitationseinrichtung für drogen- und alkoholabhängige Männer, wo sie eine Art Gruppentherapie leitete. Auch dies war eine sehr spannende Erfahrung.

Als im Oktober die Schulferien begannen, hatte ich die Möglichkeit mit meinem Supervisor, ein Psychologe, der ehrenamtlich im Gefängnis tätig ist, andere Gefängnisse im Umland von Nairobi zu besuchen, wo ein regelmäßiger Einsatz auch sehr interessant gewesen wäre. Ich konnte dort zwar nicht arbeiten, aber es war sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Gefängnisse aufgebaut und ausgestattet sind. Insbesondere die im Umland sind eher schlechter, da die Spenden sich häufig auf die Gefängnisse in Nairobi konzentrieren. Eine weitere spannende Erfahrung konnte ich zusammen mit dem Supervisor machen, als wir ein 13-jähriges Mädchen darauf vorbereiteten, ihre Mutter, die inhaftiert ist, nach 10 Jahren wiederzusehen und sie anschließend auch zu dem Treffen

begleiteten. Das besondere hieran war, dass das Mädchen 10 Jahre lang dachte, dass ihre Mutter im Ausland arbeitete. Alles in allem war es ein sehr abwechslungsreiches, interessantes und erfahrungsreiches Praktikum.

 

Alltag und Freizeit

Die Zeit außerhalb meines Praktikums verbrachte ich damit, Land und Leute kennenzulernen. Ich unternahm am Wochenende viele Ausflüge in das umgebende Land Nairobis, unter anderem machte ich eine Safari in die Masai Maara, besuchte das National Museum oder ging in den Ngong Hills wandern. Landschaftlich bietet Kenia eine Menge. Unter der Woche traf ich mich mit befreundeten deutschen Praktikanten, um mich über meine Erfahrungen im Praktikum auszutauschen. Einige Male besuchte ich nachmittags den Slum, der in der Nähe meines zweiten Wohnortes war, um dort in Gespräche mit ein paar Bewohnern zu kommen, insbesondere mit einem ca. 40- jährigen Mann, der seit einem Schlaganfall mit 25 Jahren im Rollstuhl sitzt und eher weniger Besuch bekommt. Eine Einschränkung der Freizeitaktivitäten gab es dadurch, dass es sehr früh dunkel wurde. Bereits um 18:30 Uhr ging die Sonne unter und es wurde von vielen Einheimischen empfohlen, dann nicht mehr die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Bis 19 Uhr habe ich diese dennoch genutzt. Somit war man meistens sehr früh zu Hause, wenn man kein Taxi, welches entsprechend teurer war, nehmen wollte.

Die Zeit am Abend konnte man jedoch für Vorbereitungen, Telefonate, Gespräche mit den Bewohnern des Hauses oder zum Entspannen nutzen.

 

Fazit

Im Großen und Ganzen hatte ich eine gute Zeit in Kenia. Meine schlechteste Erfahrung machte ich in Bezug auf Geld. Die meisten Kenianer verbinden die weiße Hautfarbe mit Reichtum und so wurde ich des Öfteren als Geldspender angesehen, was ziemlich zermürbend war. Dem Neffen von Agnes, mit dem ich mich relativ gut verstand, lieh ich Geld für Studiengebühren, welches ich bis heute nicht wiederbekommen habe. Ärgerlich, aber hoffentlich gut investiert. Meine besten Erfahrungen machte ich in Bezug auf meine Arbeit im Gefängnis und in Zusammenarbeit mit dem Psychologen. Ich habe das Gefühl, ein bisschen etwas bewirkt haben zu können und wenn es nur ein „über etwas nachdenken“ ist. Mein Projekt im Gefängnis war zum Thema Drogen- und Alkoholmissbrauch. Dazu hatte ich Agnes und George (35 Jahre alt), beides rehabilitierte Abhängige, eingeladen, um mit den Jungen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Insbesondere George hat dies sehr geholfen und beide haben sich dazu entschlossen das Projekt nun

weiterzuführen, was mich sehr gefreut hat.


Jonas, Februar - April 2018

Sechs Wochen Praktikum im Jugendgefängnis in Kenia! Als ich über den E-Mail-Verteiler der Uni von dieser Möglichkeit erfuhr, war ich sofort begeistert und da ich eh auf der Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland war, kam mir diese Möglichkeit sehr gelegen.

 

Natürlich war es ein sehr kurzer Zeitraum, doch aufgrund bereits vorher gemachter Erfahrungen in einem solchen Umfeld und mit derartigen Bedingungen fiel es mir nicht sehr schwer, schnell Anschluss zu finden. Zudem war mein Kollege und Supervisor, der kenianische Master-Psychologe Joseph Kamau, extrem hilfsbereit und hat dafür gesorgt, dass ich sehr schnell Projekte mitmachen und auch eigene Ideen implementieren konnte. Dadurch kann ich definitiv sagen, dass sich dieser kurze Zeitraum für alle Beteiligten gelohnt hat!

 

Zusammen haben wir ein Programm mit den straffällig gewordenen Jugendlichen aufgestellt und mehrmals wöchentlich durchgeführt; hierbei ging es insbesondere um Psychoedukation, Aufklärung und Problemlösung und -behandlung. Dafür haben wir in Zusammenarbeit mit einem der Wärter eine Gruppe von 20 Jungs ausgewählt, die Englisch gut verstehen und auch sprechen können, damit ich auch die Möglichkeit habe, alleine ins Gefängnis zu kommen und mit den Jungs zusammenzuarbeiten. Ich habe dabei versucht, viele interaktive Aufgaben mit einzubauen, damit die Jungs einerseits motiviert werden und auch Fakten und Ideen besser verknüpfen und damit erinnern zu können. Außerdem wurde somit die anfänglich bestehende Barriere, die durch die Sprache und auch die Herkunft bestand, sehr schnell aufgelöst. Dadurch war jede einzelne Sitzung ein Erfolg und die Jugendlichen wie auch ich hatten viel Spaß dabei.

Einige der Themen, die wir abgedeckt haben, waren Problemlösung, Drogenmissbrauch, Gruppenzwang, Beziehungen und Liebe, Verarbeitung der Vergangenheit, positives Denken und noch viele mehr. Eine Sitzung sah dann so aus, dass ich mir anfangs mit Joseph die theoretische Einführung geteilt habe, und wir anschließend eine Aufgabe durchgeführt haben, die wir dann schließlich nochmal analysiert haben und letztendlich alles zusammengefasst haben. So haben wir zum Thema Gruppenzwang einen Freiwilligen rausgeschickt, uns alle auf den Boden gesetzt und ihn reingerufen. Intuitiv setzen sich die meisten Personen auch auf den Boden, wenn es alle tun – ein gutes Beispiel für das behandelte Thema! Es ging uns auch immer sehr um alternative Denkweisen und einen Perspektivenwechsel bei den Jugendlichen, die doch oft einen sehr monotonen Alltag erfahren. Damit das Programm nach den sechs Wochen nicht einfach ausläuft, sorgt Joseph dafür, dass noch weitere Sitzungen folgen!

 

Wenn ich nicht im Jugendgefängnis war, habe ich oft in Kinderheimen im Slum ausgeholfen oder im Behindertenheim für Jugendliche mitgearbeitet. Mir ist immer eine große Dankbarkeit begegnet und die Arbeit hat viel Spaß gemacht, da die Leiter der Heime einen sehr geschätzt haben und auch sehr offen waren für eigene Ideen!

 

Abgesehen von der Arbeit durfte ich auch das extrem vielseitige und landschaftlich wunderschöne Kenia kennenlernen, mit all seinen verschiedenen Stämmen, Facetten, Bergen, dem schönsten Strand, den ich bis jetzt gesehen habe, unglaublich vielen Wildtieren und natürlich Bekanntschaften, die man nie vergessen wird und die diese Zeit so besonders gemacht haben! 


Tiffany, April 2018

Hallo Mylabadi,

Die ersten beiden Tage waren nicht sehr einfach, ich denke Schuld daran war der sogenannte Kulturschock von dem alle immer reden:p

Nach einer Weile gewöhnt man sich jedoch an die Unterschiede wenn man offen bleibt und die Dinge einfach so nimmt wie sie nunmal in Kenya sind. Dann erlebt man auch die schönsten Dinge. Ab dem Moment als dann klar war dass ich meinen Aufenthalt verkürze konnte ich auch alles zu 100% geniessen und die Zeit kam mir nicht mehr so lang vor!

Meine Familie war ab dem ersten Tag sehr offen und einladend, ich habe mich auch sofort wohl gefühlt und hatte immer wieder super Gespräche mit ihr.

Was das Haus angeht in dem ich wohnte, das wohl am gewöhnungsbedürftigsten gewesen ist, habe ich mich auch erst die letzen 2 Tage richtig wohl gefühlt. (kein fliessendes Wasser, andere Sauberkeitsstandards als in Europa, das Zimmerteilen mit der Gastmutter, kaputte Möbel, ungebotene Gäste wie Salamander...) Auch wenn verschiedenes mich anfangs störte, merkte ich schnell wie wohltuend dieser Wechsel für mich gewesen ist und empfand alles sehr schnell als befreiend, nicht alles muss immer total steril sein damit man gesund oder hygienisch ist/lebt.

Was die Tätigkeiten angeht so haben grösstenteils die Mutter und deren älteren Jungs mich überall eingeführt entsprechend meinen Interessen. Sie waren alle sehr darauf bedacht mir möglichst viele Eindrücke zu verschaffen egal ob in der Freizeit oder für die Tätigkeiten. Bereits am 2. Tag besuchten wir ein Auffangzentrum für ärmere Drogensüchtige wo auch die Mutter freiwillig als Beraterin arbeitet. Auch in den nächsten Tagen besuchten wir ärmere als auch reichere Gegenden, redeten mit Leuten aus den Slums, besuchten ein Gefängis und 2 Kinderheime, eins für behinderte Strassenkinder und eins für allgemeine Strassenkinder, besuchten traditionnelle Events und Geburtstage. Die Arbeit wird bei allen Stellen  als freiwillig angesehen und sofern man nicht extra nachfragt (bsp. für schulische zwecke...) werden die Arbeitszeitengestaltung usw einem selbst überlassen. 

Im allgemeinen bin ich sehr zufrieden und sogar positiv überrrascht von meinem Prakikumsverlauf und was ich alles geschafft habe in diesen 2 Wochen. Ich habe nun Freunde in kenya und eine Gastmutter die mich jederzeit willkommenheisst. Ich werde auf jedenfall zurückkehren und empfehle diese Stelle jedem der Vielseitigkeit liebt und das Alltagsleben der Mehrheit in Kenya erleben möchte :)

Tiffany, 19 J


Franziska, Oktober - Dezember 2017

Mein Kenia Abenteuer begann am 1. Oktober 2017 gemeinsam mit Caro, einer meiner Kommilitoninnen. Die Vorbereitungen liefen ohne Probleme ab, auch der Kontakt zu Mathew, welcher vor Ort für uns verantwortlich war, geschah reibungslos. Selbst als am Tag der Abreise kurzfristig bekannt wurde, dass wir mit 7 Stunden Verspätung und somit erst um 3 Uhr Nachts in Nairobi ankommen werden, erwies sich Mathew als sehr flexibel und erwartete uns bereits mit 2 weiteren Einheimischen (Ken und Bonifaze) am Flughafen.

In Kahawa West, einem Außenbezirk von Nairobi, lebten wir mit Susan, einer super freundlichen Gastmama, welche uns zur Begrüßung sofort in die Arme schloss. In den folgenden Tagen machte sie uns außerdem deutlich, dass ihr Haus auch unser zu Hause sei („This is Home!!“), was das eingewöhnen in einer solch fremden Kultur sehr viel leichter machte.

Am Tag der Ankunft wurden wir dann von Susans Sohn, Ken und Mathew durch Kahawa West geführt und uns wurden unsere unterschiedlichen Einsatzstellen gezeigt. Diese waren zum einen die kleine provisorische Schule im Slum Soweto in Kahawa West, ein Kinderheim namens Grace Children, sowie die Hauptaufgabe im Kamiti Maximum Security Prison und dessen Jugendgefängnis und Cafasso. Im Jugendgefängnis und im Cafasso (einer Rehabilitationseinrichtung für ehemalige straffällige Jugendliche), unterrichteten wir die Jungen in „life skills“ über Drogen, Selbstvertrauen, etc. Dies erwies sich trotz mancher Sprachbarriere als sehr gute Erfahrung, sowohl für uns als auch für die Jungen im Gefängnis.

Hier war insbesondere die Zusammenarbeit mit Joseph, dem Psychologen besonders lehrreich. Er nahm uns außerdem häufig auch außerhalb der Arbeitszeiten mit, z.B. in seine Heimatstadt, um einige ehemalige Cafasso – Jungen zu besuchen, sowie zur Hochzeit seiner Tante oder der Graduation einer Bekannten.

In der „Schule“ im Soweto – Slum erhalten Kinder die Möglichkeit zu lernen, deren Eltern sich die Schulgebühren nicht leisten können. An einem kleinen Tisch sitzen die größeren und machen verschiedene Schulaufgaben, während die ganz Kleinen im Innenraum beschäftigt und betreut werden. Hier halfen wir den Kindern bei ihren Aufgaben, verteilten das Essen am Mittag und spielten in den Pausen Spiele. Die Kinder freuten sich über jede Kleinigkeit (Luftballons, Kekse) und auch einfach nur darüber, dass jemand dort war, der ihnen ein wenig Aufmerksamkeit schenkt. Diese werde ich ganz besonders vermissen. Die meisten waren sehr aufgeweckt und für die ärmlichen Verhältnisse, aus welchen sie kamen, verhältnismäßig gesund und gut genährt.

Dieses Bild ergab sich jedoch leider nicht im Grace Children Kinderheim. Die über 100 Kinder, welche hier zu Hause sind, waren teilweise verwahrlost, trugen schmutzige und stinkende Kleidung oder hatten Hautkrankheiten. Das Bild, welches sich uns hier zeigte, war ein Schock. Manche der ganz Kleinen waren gut versorg, andere wurden komplett vernachlässigt. Bei Ansprache dieser Probleme bei der Heimleitung stießen wir zumeist auf taube Ohren. Es gelang uns jedoch über die 11 Wochen, welche ich anwesend war, ein paar Dinge zu verbessern. So führten zwei spanische Freiwillige, welche ausschließlich im Grace arbeiteten, das Thema Umwelt ein. Hier wurde das Lebensumfeld (welches zu Beginn noch furchtbar schmutzig und teilweise, durch herumliegenden Müll, gefährlich war) deutlich verbessert. Auch schafften wir es, den älteren Kindern deutlich zu machen, wie wichtig es sei, sich um die Hygiene und Gesundheit der kleinen Kinder zu kümmern, wenn es die erwachsenen verantwortlichen nicht schaffen. Wie das nach unserer Abreise weitergeführt wurde, können wir jedoch leider nicht sagen.

Außer den zu meist sehr abwechslungsreichen Praktikumsstellen, hat Kenia noch so einiges mehr zu bieten. An unseren freien Wochenenden haben wir, gemeinsam mit den beiden spanischen Praktikanten aus dem Grace Children, viele Reisen unternommen. Wir besuchten den Nairobi National Park, Nanyuki am Mount Kenia mit seinem Ol Pajeta National Park, den Lake Naivasha und Hells Gate National Park, sowie am Ende den Maasai Mara National Park!! Insbesondere Maasai Mara war ein tolles Erlebnis und ließ im Hinblick auf die Vielfalt der Tiere (Big five!! und viele mehr) und die landschaftliche Szenerie alle anderen weit hinter sich. Auch ist Nairobi selbst immer einen Besuch wert, auch wenn es meist sehr laut und hektisch zu geht. Daran kann man sich aber nach einiger Zeit ganz gut gewöhnen.

Lediglich unser Ausflug nach Nanyuki mit einem Bekannten Einheimischen (Ken) und seinem Cousin zu dessen Großeltern war keine so schöne Erfahrung. Hier lernten wir insbesondere, nicht jedem, der hilfsbereit und freundlich erscheint, zu vertrauen.

Alles in Allem haben wir jedoch nur bereichernde Erfahrungen gemacht. Meine Kenia Reise war ein Abenteuer, das ich nicht mehr vergessen werde. Jedoch bin ich trotzdem sehr froh wieder ins ruhigere und auch strukturierte Deutschland zurück zu kommen. Das hat mir neben meiner Familie ganz besonders gefehlt.

Am meisten vermissen werde ich jedoch die Kinder aus Soweto, welche trotz ihrer miserablen Lebensbedingungen immer glücklich waren und das Beste aus ihrem Leben machen, sowie Susan unsere Gastmama, welche uns bereits nach einer Woche bei Bekannten als ihre Töchter vorstellte und welche uns im turbulenten und lauten Kenia ein ruhiges und sicheres zu Hause gegeben hat. Hierfür bin ich sehr dankbar und hoffe, alle irgendwann einmal wieder zu sehen.


Viktoria, Juli 2017

Meine Zeit in Kenia war einmalig. Mit einem lachendem und einem weinendem Auge bin ich wieder zurück nach Österreich. Ich habe viel gelacht, gelernt, neue Freunde gefunden und einige Dinge machten mich auch nachdenklich. Im Vergleich zu meinem Heimatort wirkt Kahawa-West wie eine andere Welt, die viele spannende Dinge für einen bereithält. Vor Ort wurde ich von Mathew, einem Sozialarbeiter, an drei unterschiedliche Stellen vermittelt mit denen ich zusammenarbeiten durfte. Zum einen sammelte ich meine Eindrücke in einem Kinderheim, bei einer Foundation in einem Slum und im Gefängnis mit jugendlichen Straftätern. Aufgrund dieser Vielfalt konnte ich zahlreiche unterschiedliche Eindrücke in kurzer Zeit sammeln. Ich bin sehr dankbar, dass Mathew mir diese Chance gegeben hat. Die Menschen, die ich vor Ort kennen lernen durfte haben ein gutes Herz und kümmerten sich fürsorglich um mich. Kenia ist ein sehr facettenreiches Land. Ich werde lange von meinen Erfahrungen dort profitieren. An viele Dinge muss man sich erst gewöhnen, wie beispielsweise das „muzungu-dasein“, da man als weiße Frau dennoch als Rarität betrachtet wird, aber bei Stelle K29 war das Eingewöhnen bzw. das Kennenlernen des kenianischen Lebens aufgrund der herzlichen Unterstützung ein Klacks. Neben den ganzen positiven Dingen sollte man sich aber auch auf einige negative Seiten einstellen wie beispielsweise große Armut, Korruption, brennenden Müll überall, eigenartige Gerüche, Alkoholismus und selbstverständlich gibt es auch Kenianer, die nicht so begeistert sind von weißen Besuchern. … Ich habe mein Ziel erreicht. Meine Gastmutter sowie auch Mathew waren sehr bemüht mich bestmöglich zu behüten, daher machten sie mich mehrmals auf alle möglichen Gefahren aufmerksam. Von dieser „Vorsicht“ sollte man sich nicht erschrecken lassen. Man sollte den Rat der ortsansässigen Personen ernst nehmen, aber sich nicht ängstigen. In vielen Situationen sollte man einfach auf sein Bauchgefühl hören und dementsprechend handeln, so kann man gut abschätzen ob es nun gefährlich werden könnte. Ich denke, es ist immer wichtig, unvoreingenommen und interessiert zu sein und auch zu bleiben. Eigeninitiative ist ebenfalls gefragt. Es werden während der Zeit in Kenia immer wieder Situationen auftauchen, die einen in unterschiedlichster Weise berühren oder beschäftigen. Das ist auch gut so, weil damit ein Prozess in Gang gesetzt wird durch den man sich weiterentwickeln kann. Ich würde es jeden empfehlen! Leider ist meine Zeit in Kenia sehr schnell vergangen. Dieses Praktikum war eine einzigartige und wundervolle Erfahrung für mich und guten Gewissens kann ich diese Stelle weiterempfehlen. Der Aufenthalt war ein Geschenk. Ich danke allen die daran beteiligt sind.


Sarah, April - September 2016

Mein 6-monatiges Abenteuer in Nairobi, genauer Kahawa West, war wohl das Beste, aufregendste und interessanteste meines Lebens. Zusammen mit einer anderen deutschen Praktikantin lebte ich in einer Gastfamilie in Kamuthi. Kamuthi ist ein Teil von Kahawa West. Von dort aus lassen sich alle Stellen, Supermärkte, Beautystudios (Pediküre für 500Schilling ;)), Busse/Matatus in die Stadt, Bars/Clubs usw. fußläufig erreichen. Wir hatten beide ein eigenes Zimmer mit Toilette und „Dusche“. Wasser ist leider immer noch ein großes Problem in Kenia. Das Wasser wurde öfter mal nicht bezahlt und dann abgestellt. Meistens war dann zum Glück im Gartentank noch etwas Wasser. Fließendes Wasser gab es zu Beginn, dann ist allerdings eine Wasserleitung gebrochen, weshalb wir dann immer Wasser aus dem Tank geholt haben, woran man sich aber auch gewöhnt. Die Gastfamilie hat uns super aufgenommen, uns wie die eigenen Kinder behandelt, überall mit hingenommen und mit den Gastschwestern hatten wir den einen oder anderen spaßigen Abend in einem Club. Jeden Montagmorgen war ich in dem Jugendgefängnis Nairobis. Dort habe ich einen Sozialarbeiter begleitet. Er unterrichtete „Education for life“. Es geht darum Zukunftsperspektiven mit den Jugendlichen zu schaffen, also nach einer Ausbildungsstelle oder einem Schulplatz zu suchen. Außerdem werden Einzelgespräche mit den Eltern geführt, sowie mit den Jugendlichen. Außerdem gibt es Aufklärung zu Themen wie Drogen, falscher Freundeskreis usw. Auch wenn ich meistens nur dabei war, war es wirklich super interessant. Montagmittags besuchte ich David im Slum „Soweto“, einem kleinen, sehr friedlichen Slum direkt neben Kamuthi. David ist ein sehr intelligenter, körperbehinderter Mann, der gerade sein zweites Buch fertig geschrieben hat. Da er kaum raus kommt und alleine in einem Zimmer lebt, freut er sich unheimlich über jede Abwechslung. Ich half ihm beim Tippen, bei Computerproblemen, Emails checken und war auch einfach da um ein bisschen zu plaudern. Dienstags war ich dann in einem Kinderheim. Dort habe ich schnell enge Bindungen aufgebaut. Der Leiter des Kinderheims Pst. Samuel ist ein sehr engagierter Mann, der sich sehr um seine Volunteers kümmert und sie gerne mal auf einen Ausflug mitnimmt. Mittwochs besuchte ich ein riesiges Kinderheim mit 170 Kindern. Da schlichtweg Personal fehlt, hatte ich mit den Kleinsten immer alle Hände voll zu tun. Auch hier gibt es eine super Leitung, die ständig für mich gekocht haben, mich eingeladen haben usw. Donnerstags half ich im Behindertenheim  aus, dort habe ich gerne Spaziergänge mit den Bewohnern gemacht, Massagen gegeben oder dort geholfen wo es ging. Freitags war ich dann noch in einem anderen Kinderheim  wo ich meistens in der Küche geholfen habe. Insgesamt war es super ein so abwechslungsreiches Programm zu haben. Jedes Kinderheim war ganz anders und überall wurde man woanders gebraucht. Deshalb fiel der Abschied nach sechs Monaten auch ganz schön schwer und es ist gar nicht so leicht gleich wieder in Deutschland Fuß zu fassen. Ich hätte mir tatsächlich keine bessere Stelle vorstellen können- definitiv eine Empfehlung für alle, die mit vielen Geschichten und neuen Freunden wieder nach Hause kommen wollen. :)

Judith, Februar - August 2016

Also, bin jetzt seit ein paar Tagen wieder zurück aber richtig wohl fühlen tu ich mich nicht,.. das zurück kommen nach Deutschland war um einiges schlimmer als das ankommen in Kenya.. ich habe mich seit dem ersten Tag richtig wohl gefühlt und gleich eingelebt. Kenya ist wunderschön, obwohl es wirklich der totale Gegensatz zu Deutschland ist.. Die Gastfamilie ist super lieb obwohl sie am Anfang ziemlich streng war und einem Dinge einreden wie z.b. vertraue keinem, jeder will nur Geld, jeder will nur nach Deutschland und eigentlich ist auch jeder schlecht..  na klar gibts solche auch, aber die gibts überall.. Sie wollen nur das beste für einen aber ich habe solche Aussagen einfach überhört und meine eigenen Erfahrungen gesammelt..  die Menschen dort waren für mich alle richtig lieb, offen und freundlich da können die spießigen und verklemmten Deutschen nicht mithalten.. Man lernt sehr schnell neue Leute kennen weil man einfach überall auffällt und jeder gerne mit den Mzungus (Weißer Mensch) redet.
In der Familie leben die Mama und der Papa obwohl die Mama des öfteren für ein paar Tage nicht da ist um auf ihr Land zu gehen. In den Ferien sind dann meistens noch drei andere Gast Geschwister der Familie da, mit denen wird es auch wirklich nie langweilig und man hat immer Spaß. Die anderen 3 Kinder sind bereits verheiratet und eine schwester ist im Ausland. In der Familie ist so gut wie immer Besuch da. Am Anbau ist noch eine Mädelsschule die, die Mama leitet. Die Mädels freuen sich immer rießig wenn man vorbei schaut und mit ihnen erzählt Für mich war es perfekt in eine Gastfamilie gekommen zu sein und in kein Praktikanten-Haus weil man das ganze Leben und Miteinander kennenlernt und das war mir auch sehr wichtig.
Das Essen war richtig gut aber ziemlich deftig. Ich bin vegetarierin aber selbst das war kein Problem du wirst zwar von jedem belächelt weil es keiner verstehen kann aber es gibt reichlich Essen ohne Fleisch..
Das Wetter war in meinen paar Monaten wo ich dort war ziemlich Abwechslungsreich weil ich im März gekommen bin da war es dann richtig heiß das ging dann bis Anfang-Mitte April und dann ging die Regenzeit los, es regnet wirklich viel aber meistens Nachts es ist dann alles matschig und dreckig weil viele Straßen nicht betoniert sind aber das ist eigentlich auch kein Problem. Nach der Regenzeit wurde es dann Winter, keine Winter wie bei uns in Europa aber teilweise war es dann schon recht frisch vorallem nachts.. und es ist auch wenig Sonne da aber wenn die Äquator Sonne sich doch mal blicken lässt ist es auch gleich wieder angenehm.
Gewaschen wird mit der Hand und kaltem Wasser was für mich persönlich aber auch kein Problem war, die Gastmama hat zwar angeboten für mich zu waschen das kam für mich aber nicht in Frage.
Ich habe in verschiedenen Kinderheimen in einem Behindertenheim und im Jugendgefängnis gearbeitet. Das hat total viel Spaß gemacht und ich fands auch gut jeden Tag an einer anderen Stelle zu sein. So bekommt man richtig viel mit und hat auch abwechslung.. Trotzdem hat man dann seine Stellen wo man lieber hingeht.
Der Abschied von den Kindern ist mir total schwer gefallen weil man echt schnell einen gute Bindung aufbaut.. Viele Kinder haben keine Familien und das Personal ist nicht ausreichend um jedem Kind soviel Zuneigung und Liebe zu geben was es eigentlich benötigt.. Man merkt das die Kinder sehr dankbar und liebesbedürftig sind sie kuscheln gerne und genießen es richtig wenn man sie einfach nur streichelt oder umarmt..
Wasser gibt es teilweise in der Familie,.. also manchmal kommt fließen wasser aus der Leitung aber manchmal auch nicht, dann gibt es aber einen Tank im Hof wo man dann auch gut zurecht kommt. Meistens gibts Strom aber es kann schon auch passieren das es mal für ein paar Stunden oder nen Tag keinen Strom gibt..
Von Kahawa West aus kann man die Innenstadt von Nairobi mit Bussen oder Kleinbussen gut erreichen. Aber Nairobi war für mich viel zu groß, zu viele Leute, verwirrend und echt stressig da war ich jedes mal wieder froh zurück in Kahawa West zu sein..
Das Nachtleben in Kenya ist auch sehr cool und du findest überall gute clubs oder Bars. 
Ständig und überall angesprochen zu werden kann manchmal anstrengend sein aber viele Menschen dort hatten noch nicht all zu viel Kontakt mit weißen da ist das dann etwas besonderes. An der Küste ist das zwar anderst weil dort viel mehr weiße leben und auch mehr touristen sind aber ich bereue es keines Falls nach Nairobi gegangen zu sein. ich kann mir keine bessere Stelle vorstellen und würde auch auf jeden Fall wieder zurück gehen.

Ich vermisse jetzt schon das Afrikanische Leben, die Kinder, meine Gastfamilie und meine Freunde.. es war eine wundervolle Erfahrung die ich nur jedem raten kann.

Lena, 2009

Ich studiere Erziehungswissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. Schon lange hegte ich den Wunsch nach einem Freiwilligendienst in Afrika und da ich im Hauptstudium ein 6-monatiges Pflichtpraktikum absolvieren muss, habe ich beschlossen dies in Afrika zu tun. Ich entschied mich für und relativ schnell stand auch der genaue Einsatzort fest. Am interessantesten erschien mit hier Stelle K29 (Kahawa/Nairobi).

Am 28.2.09 ging es los nach Nairobi:

Mit der Abholung hat alles super geklappt, auch das Straßenjungenprojekt "..." gefiel mir super gut, mit der Unterbringung jedoch war ich nicht sehr glücklich, denn eigentlich hatte ich von vornherein gesagt, ich möchte in ein eigenes Appartement. Untergebracht wurde ich dann jedoch im Sozialzentrum des Projekts und teilte mir hier ein Zimmer mit einer Studentin und einem kleinen Baby. Mein Ansprechpartner vor Ort teilte mir mit, dass kein Apartment zur Verfügung stehe, er jedoch Kontakte nach Nyeri hätte, zu einem Kinderheim, das von Brothers geführt wird. Also entschied ich mich, für 6 Wochen dort hin zu wechseln. Hier übernahm ich den Sportunterricht und unterrichtete am Nachmittag die 6. und 7. Klasse in Deutsch (dies natürlich eher spielerisch). Zudem erstellte ich in Eigenarbeit eine Art Lebenslauf für jedes der 75 Kinder, denn bis dato hatte das Kinderheim keine Information zu den Lebensumständen der Kinder. Ich hatte eine super Zeit mit den Kindern und auch mit den Brothers, ab und zu half ich hier auch in dem VCT des Klosters. Nach 6 Wochen kehrte ich dann wieder zurück nach Kahawa in das Straßenkinderprojekt. Dort half ich meistens beim Kochen, unterrichtete Englisch und spielte mit den Jungen Fußball.

Ich hatte eine super tolle Zeit in Kenia, habe viele neue Freunde kennen gelernt und möchte nach meinem Studium auf jeden Fall noch mal zurück. Die Menschen haben mich immer freundlich aufgenommen, selbst wenn sie eigentlich selbst fast nichts hatten. Und neben dem Praktikum hatte ich auch noch Zeit ein bisschen das Land zu erkunden. Man sollte auf jeden Fall immer offen und ehrlich auf die Menschen zugehen und vor allem Eigeninitiative zeigen, denn organisiert ist hier fast nichts.

Die Landschaft ist atemberaubend. (...)


Josephine und Lena, November 2015

Lieber Klemens!

….

 Natürlich war der Aufenthalt insgesamt eine tolle und spannende Erfahrung. Wir sind dankbar für das was wir erlebt haben und werden die Zeit hier nie vergessen.

Danke für alles, wir melden uns wenn wir wieder Zuhause angekommen sind.

lg

 

Josephine und Lena

Viktoria, September - November 2015

Hallo Hannah,

Das Praktikum läuft eigentlich sehr gut, ich kann mich nicht beschweren. Sowohl meine Gastfamilie als auch die Stelle machen es mir leicht mich einzufügen.

Leider hat mich aber meine alte Magenproblematik heimgesucht und ich muss zurück nach Österreich fliegen um mich gründlich durchchecken zu lassen und mögliche Komplikationen ausschließen zu können.

Darüber bin ich sehr traurig und ärgere mich immens über das miserable Timing.

Für mich fühlt es sich unvollständig und falsch an, aber ich habe keine Wahl. Das ist eben das Problem mit chronischen Krankheiten, man weiß nie wann ein Schub kommt.

Lg

Viki

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