Katrin, Januar – Februar 2019

Auf der ersten Seite der Mylabadi Homepage steht das Zitat "Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben" von Kurt Tucholsky, dieser Spruch spiegelt auch meine Einstellung wider.

 

Ich bin schon viel gereist, doch meistens waren es kurze Aufenthalte. Ich sehnte mich danach nicht nur die typische Touristin zu sein, sondern wirklich in ein anderes Land und in eine andere Kultur einzutauchen, was mir mit diesem Praktikum bestens gelungen ist.

 

Bevor ich mit meinem vierwöchigen Praktikum bei K26 begonnen habe, erkundete ich zwei Wochen lang mit meinem Freund die Gegend rund um Watamu. Dieser kleine Ort direkt am Meer hat einiges an Eindrücken zu bieten. Hier trifft in einem kleinen Rahmen Tourismus (vor allem italienischer) auf das Leben der Einheimischen. Ich fühlte mich dort auf Anhieb sehr wohl. Das Waisenhaus liegt nur wenige Kilometer entfernt im kleinen Ort Timboni.

 

Paul, einer der Heimleiter und ein sehr herzlicher Mensch, holte mich am Vorabend meines Praktikum-Starts ab und brachte mich in meine Unterkunft in Mama Sussy und Samuel Haus, den GründerInnen des Waisenhauses. Die beiden beeindruckten mich mit ebenso mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Engagement. Mein Zweibettzimmer mit eigenem Bad hatte alles, was ich brauchte. Die Aunties dort haben mich und die anderen Volunteers morgens und abends mit einfachen aber sehr schmackhaftem Essen verwöhnt. 

 

Ich startete mein Praktikum an einem Samstag, was bedeutete, dass ich das Heimleben gleich in vollen Zügen mitbekommen habe. Auch wenn die Anzahl von über 100 Kindern anfangs auch für mich abschreckend klang, war das in diesem Ausmaß gar nicht zu spüren. Die Kinder sind zwischen 1-20 Jahre alt. Ihr Leben dort wirkt wie das einer riesigen Familie, die großen Kinder kümmern sich bereits um die kleinen, was ich als total schön empfunden habe. 

Ich hatte vorab das Gefühl mich nicht genügend mit den Aufgaben, die mich dort erwarten werden, auseinander gesetzt zu haben. Dazu kann ich sagen, dass das für mich im Nachhinein betrachtet auch absolut nicht nötig gewesen wäre. Meiner Meinung nach sollte man die ersten Eindrücke vor Ort auf sich wirken lassen - man findet dann sehr schnell seinen Part, so war es zumindest bei mir.

 

Normalerweise sind die Kinder von in der Früh bis am späten Nachmittag in der Schule. Deswegen machte ich mich anfangs gegen Mittag auf den Weg ins Heim und blieb bis am Abend, um die Kinder ein wenig bei der Hausübung zu unterstützen und um noch die Gelegenheit zu haben mit ihnen zu spielen. Davor half ich so wie andere Volontärs, die zu diesem Zeitpunkt im Kinderheim waren, ein neues Gebäude zu streichen und kleine Arbeiten, die gerade so anfielen, zu verrichten. 

 

Nach ungefähr einer Woche sind akut 50 neue Kinder ins Heim gekommen. Sie blieben für ca. 2,5 Wochen und waren den ganzen Tag im Heim - diese Zeit war eine Herausforderung aber für mich auch die schönste, weil ich sehr viel Zeit mit den Kindern verbringen konnte. Als diese Kinder wieder gehen mussten wurde es sehr emotional für uns alle.

 

Ich habe es sehr genossen für die Kids einfach da zu sein. Zusätzlich waren zu der Zeit fünf Hundewelpen und eine Babykatze im Heim, welche ich sofort ins Herz geschlossen und täglich versorgt habe.

 

Die Hitze und der Schlafmangel machten mir etwas zu schaffen, weswegen ich manchmal müde und ausgelaugt war. Es gab für mich aber immer die Gelegenheit mich zurück zu ziehen und mich auszuruhen.

 

Während meiner aufregenden Zeit dort konnte ich viele neue Eindrücke gewinnen, auch gefühlsmäßig war von Freude, Spaß, Liebe, Traurigkeit alles dabei, wobei die positiven Gefühle deutlich überwiegten. 

Große Freude bereitete mir auch, dass ich dank meiner Freunde und Familie die Kinder in ihrem Alltag etwas finanziell unterstützen konnte. Es konnten somit neue Schuluniformen, Lebensmittel und sonstiges besorgt werden. Die Rahmenbedingungen dort sind auf einen sehr niedrigen Standard, trotzdem verkörpern die Menschen dort pure Lebensfreude und Dankbarkeit. Ich konnte einiges von den Kindern und vor allem auch von Paul und Mama Sussy lernen - ich hoffe mit meinem Aufenthalt auch Spuren hinterlassen zu haben. :)

 

Meine Reise nach Kenia war besser als ich sie mir vorgestellt hatte. Ich kann dieses Land, die Menschen dort, die Natur und diese Stelle wirklich sehr empfehlen.

 

An Mylabadi hat mir besonders gefallen, dass die Vorbereitungen sehr unkompliziert verlaufen sind. Mir wurde bei dieser Stelle sehr viel Freiraum gegeben und ich konnte selbstständig agieren, was für mich genau das Richtige war.

 

Diese Reise war ein unvergessliches Abenteuer, welches ich stets im Herzen behalten werde. 


Lena, September - Dezember 2017

Im September begann meine 5 monatige Reise nach Kenia zusammen mit einer Freundin zur Stelle K26. Dieses christliche Heim beherbergt mehr als 110 Kinder und liegt zwischen Gede und Timboni, genau angrenzend an den wunderschönen Touristenspot Watamu.

Mit jemand anderem ein Praktikum zu machen war meiner Meinung nach einfacher und schöner, grade um sich in dem neuen Leben einzufinden und um dann natürlich Kenia zu erkunden.

Mitten in der Nacht holte uns Paul, der Manager des Heims und ein wunderbarer Freund, vom Flughafen Mombasa pünktlich ab und es begann eine 2 stündige Fahrt nach Timboni, wo wir bei Mama Sussy und Ihrer Familie einzogen. Sie ist die Gründerin des Heims, eine beeindruckende Frau, wenn man sieht was sie alles erschaffen und erreicht hat und unglaublich warmherzig und lieb. Bei jeglichen Problemen konnten wir zu ihr gehen (wenn sie denn mal zu sprechen war, sie ist nämlich fast nie aufzufinden, sehr beschäftigt) und sie hat sich darum gekümmert. Die im Haus lebende Familie umfasst 8-15 Kinder, (durchsehen kann man da nicht wirklich), Oma, die Auntie und Nancy die Nanny war für uns auch immer da, die gekocht und geputzt hat. Allgemein ging es uns eher wie im Hotel da es wirklich ein "nobles" Leben für die Volunteers beziehungsweise Gäste in Mama Susans Haus ist. Wir lernten viele neue Leute kennen, wie einen Propheten, andere Volunteers aus aller Welt und Freunde der Familie aus Afrika.

Es gibt sehr vielfältiges Essen (darunter oft Fleisch, jeden Tag frisches Obst und Eier) und wöchentlich neue Bettwäsche.

Das Essen wird entweder von den Kids oder der Nanny früh und abends aufs Zimmer gebracht. Mittagessen gibt es im Heim (meistens Reis oder chapati, aber niemals Ugali was andere Volunteers schocken dürfte).

Timboni an sich, ist ein Traum. Dieses kleine Dorf hat es mir wirklich angetan. Es ist wunderschön und alle Leute sind freundlich, offen und herzlich. Es gibt viele kleine Shops, Restaurants/ Imbisse und Märkte und mit Siriri (dem Driver) durch das Dorf zu fahren um Besorgungen zu machen war immer toll denn er kannte wirklich jeden.

Die Grenze zwischen Timboni und Watamu ist kaum wahrzunehmen. Watamu und die umliegende Region ist aber das "zweite Italien" muss man sagen, jeder begrüßt die weißen Menschen mit "ciao" (das Wort "mzungu" haben wir fast nie gehört) und viele Einheimische können italienisch sprechen, grade in den Restaurants der Touristenstraße wird es fast vorausgesetzt. … Watamu bedeutet so viel wie "Frieden" und das merkt man. Ich habe mich immer sicher gefühlt, auch wenn es dunkel wurde, sogar unsere Sachen konnten wir am Strand stundenlang unbeaufsichtigt lassen und alles blieb an Ort und Stelle.

Zum Kinderheim: Stelle K26 ist ein großes Heim mit circa 15 Angestellten und viel Hilfe zum arbeiten wird nicht gebraucht. Wichtig ist zu sagen, dass man nicht ohne Geld/ Spenden hinkommen sollte. Wenn man selbst mit anpacken will, dann sollte man dies auch finanzieren. Wir haben in den drei Monaten wirklich jede einzelne Wand gestrichen und das Heim erstrahlt mittlerweile im neuen Glanz und sieht viel freundlicher aus. Des Weiteren konnten wir dabei mithelfen, einen neuen Mädchenschlafkomplex zu errichten, der im Februar komplett niedergebrannt war.

Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen in der Ferienzeit in ein Kinderheim zu gehen. Wir hatten das Glück mit den Kindern 2 volle Monate zu verbringen, so hatten wir jeden Tag viel Zeit zum spielen, malen, singen, tanzen, reden und basteln. Man schließt die Kinder einfach ins Herz und baut eine Bindung auf wenn man sie so oft sieht und ihr Leben kennenlernt. Sie sind es gewöhnt das weiße Menschen kommen und gehen aber man merkte, dass sie es liebten mit uns zusammen zu sein für so lange. Mir hatten es besonders die kleinen Mädchen (Alter von 7-10) angetan, aber auch die Babys (3-6 Jahre) die mich jeden Tag sehr glücklich machten….Hier Weihnachten zu verbringen und auch das 12 jährige Jubiläum, waren schöne Erlebnisse mit viel Spaß, Tanz, super viel Essen und Freude die mir tolle Erinnerungen bleiben werden.

Natürlich ist es auch oft anstrengend gewesen, wenn mehrere Kinder an dir dran hängen, herumgetragen werden wollen, dein Handy für

Musik und Fotos stundenlang in Besitz nehmen oder einfach nur ununterbrochen quasseln. Aber wer kann diesen braunen Kulleraugen schon böse sein?

Die Kinder habe ich so lieb gewonnen, es gab einen tränenreichen Abschied und es fiel mehr so schwer zu gehen. Ich vermisse meine Mädels schrecklich doll. Dennoch habe ich mich für einen Stellenwechsel für meine verbleibenden 2 Monate entschieden, da ich 1. noch eine andere Stelle kennenlernen wollte und 2. gingen die Kinder ab Januar wieder in die Schule, auch die kleinsten, und so hätte ich gar nichts mehr zu tun gehabt bis die Kinder um 5 von der Schule ins Heim zurückkehren.

Negativ zu erwähnen bleibt, dass man nie wirklich Teil einer großen Familie ist, sondern immer nur "der Besucher" bleibt.

Trotzdem: Viele tolle Ereignisse in den mehr als 3 Monaten wie ein Neugeborenes Baby retten, die Strandbesuche, zusammen einheimische Tänze lernen und mit dem Staff über ihr Leben reden und die Ausflüge am Wochenende zu tollen Orten werden mir immer im Herzen bleiben und ich bin dankbar für diese wunderschöne Zeit. Es war die beste Entscheidung hierher zu kommen und in das entspannte, nicht hektische, bunte und herzliche Leben der Kenianer einzutauchen und ein Teil davon zu werden. Diese Stelle hat mich sehr bereichert.


Cora, September - Dezember 2017

Im September 2017 bin ich zusammen mit einer Freundin, Lena, nach Kenia für 3 Monate geflogen, wobei Lena 2 Monate länger in Kenia geblieben ist. Dort angekommen, wurden wir von Paul, dem Manager des Heims abgeholt. Die Unterkunft war ziemlich „luxuriös“, vor allem weit über dem kenianischen Standard. Die Familie hat sich gut um uns gekümmert, besonders was das Essen angeht, denn davon bekamen wir immer mehr als genug. Nancy, die Haushälterin, hat nicht nur für uns gekocht, sondern auch jede Woche unser Zimmer geputzt und immer darauf geachtet, dass wir genügend Tee, Zucker etc. im Aufenthaltsraum haben. Man hat sich also eher wie in einem Hotel gefühlt.

Am Anfang waren manche Dinge etwas ungewohnt, z.B. dass man manchmal mehrere Tage oder auch mal 2 Wochen kein fließendes Wasser hat. Aber dafür lernte man mit der Zeit das Leben in Deutschland umso mehr zu schätzen. Auch mit Rieseninsekten lernt man umzugehen. Alles in allem hat jedes „negative“ Erlebnis dazu beigetragen, eine andere Sicht auf die Dinge zu haben. Das Leben in Kenia kann man auf jeden Fall nicht mit dem in Deutschland vergleichen, deshalb sollte man ziemlich offen an die Sache herangehen und lernen Sachen zu akzeptieren und nicht gleich zu kritisieren.

Die Kinder hatten erst ab Ende Oktober Ferien, das heißt bis dahin haben wir sie im Heim nicht gesehen. Meistens arbeiteten wir von 10-15 Uhr, aber die Zeit variierte oft. Wenn man später oder eher aufhören/anfangen möchte, hat keiner ein Problem damit. Da die Wände im Heim durch das Klima öfter Streicharbeiten bedarf, sammelten wir Spenden von Freunden und Familie und kauften einige Töpfe Farbe. So hatten wir auch immer etwas zu tun, als die Kinder noch keine Ferien hatten. 3 Kinder gingen noch nicht in die Schule, mit denen haben wir uns ansonsten beschäftigt. Als die Kinder dann Ferien hatten, haben wir ihnen gesungen, getanzt, gemalt, Stuhltanz gemacht etc., nebenbei haben wir trotzdem noch viel gestrichen. Da die Kinder sich aber auch öfter allein beschäftigten, hatten wir manchmal nicht so viel zu tun. ... Trotzdem haben wir das Heim, sowie die Kinder ins Herz geschlossen und es war schön dort.

Am Wochenende gingen wir meistens zum Strand, der ca. 30 min Fußweg entfernt war. Ansonsten machten wir auch manchmal Ausflüge zu Orten, die in der Nähe waren, z.B. Hell’s Kitchen, Gede Ruins oder Mombasa. Wir machten auch eine Safari in Tsavo East. Dadurch, dass wir am Wochenende immer etwas unternommen haben, vergingen die Wochen ziemlich schnell. Ich denke, dass es eine gute Entscheidung war für 3 Monate dort zu bleiben, weil man sonst nicht ganz so gut das Leben dort kennen lernt.

Es ist auf jeden Fall eine Erfahrung im Leben, die einem nicht mehr genommen werden kann und man sollte diese Chance nutzen solange man kann. 


Marco & Elena, Juli - August 2015

Hallo zu euch,
Uns geht es sehr gut und wir sind nach3 Monaten in Afrika gesund in Deutschland angekommen.
 
Zusammenfassend hat uns das Praktikum sehr gut gefallen! Wir hatten 3 aufregende und berührende Monate in Kenia, obwohl wir auch ehrlich sagen müssen, dass es auch manchmal nervenaufreibend und anstrengend war. Wichtig ist, dass man die "deutsche Brille" ablegt (wie Klemens so schön in seinem Onlineseminar sagt) und nicht zu hohe Erwartungen an sich selbst und an die Afrikaner vor Ort hat. Wenn man versuchen will alles den europäischen Standards anzupassen, wird man erstens scheitern und zweitens sollte man sich überlegen, ob denn alles wie wir es machen, zugleich besser ist. 

Die Betreuung eurerseits war super, jedoch teilweise für uns manchmal zu "elterlich fürsorglich" (da wir auch schon sehr viel im Ausland unterwegs waren), aber lieber zu viel als zu wenig, da ihr ja nur sichergehen wolltet, ob alles bei uns passt! :) Also "Daumen hoch" für eure vorbildliche Betreuung und Vorbereitung! Wir haben euch bereits bei Freunden und Unis weiterempfohlen.
 
Das Leben vor Ort ist logischerweise eine große Umstellung im Vergleich zum westlichen Standard, was manchmal nervenraubend und andererseits wieder lustig und abenteuerlich war - zum Beispiel Matatu fahren ohne längere Wartezeiten, was wir zurück in Deutschland sehr vermissen! 
Die Menschen und ihre Offenheit und Freundlichkeit haben uns begeistert und berührt, auch wenn manche Beachboys recht anstrengend werden können. Viele Dinge, die bei uns selbstverständlich sind, sind in Kenia nicht selbstverständlich und man lernt auch wieder das mitteleuropäische Leben zu schätzen. Die einfachsten Dinge, wie Schulschuhe für die Kids zu kaufen oder Duschvorhänge und Moskitonetze anzubringen, werden zur Herausforderung, da viele Produkte nur in Nairobi erhältlich sind oder die Qualität so miserabel ist, dass wir dafür kein Geld ausgeben wollten. 

Paul (unser Betreuer vor Ort und Mitarbeiter im Waisenhaus) und Sussy  (die Direktorin und Gründerin des Waisenhauses) taten wirklich alles in ihrer Macht stehende um es uns so schön und angenehm wie möglich zu machen. Sie suchten immer unser Feedback und Verbesserungsvorschläge, und Anmerkungen von unserer Seite wurden mit offenen Ohren aufgenommen und auch angenommen - "im Reden kommen eben die Menschen zusammen"! Also keine fremde Scheu, jedoch immer mit dem gebührenden Respekt. Die Afrikaner haben eine andere und faszinierende Lebensweise und diese sollte man akzeptieren, ansonsten steht man schnell vor verschlossenen Türen. Das Praktikum ist definitiv eine Bereicherung für jeden mit einer sozialen Ader und (wenn möglich) sollte man sich und auch den Kindern die nötige Zeit geben - wir empfehlen mindestens 3 Monate vor Ort zu bleiben, um eine Bindung aufzubauen und keinen "Besuchereindruck" zu bekommen.
 
 
Liebe Grüße und noch einmal ein DANKESCHÖN an das ganze mylabadi- TEAM
Elena und Marco


Jenny & Astrid, Juli- August 2015


Betreuung vor dem Praktikum:
Wir waren immer per Email in Kontakt mit mylabadi und durften immer Fragen stellen. Diese wurden immer sehr zeitnah bearbeitet und beantwortet. Vor dem Praktikum haben wir um eine Reservierungsbestätigung gebeten und erhalten, damit wir unseren Urlaub besser planen konnten.
Der Kontakt mit der Praktikumsstelle war nicht so ausgeprägt, da man nicht jede Woche was neues schreiben kann und keine Neuigkeiten ausgetauscht werden konnten.


Betreuung vor Ort an der Praktikumsstelle:
Vor Ort hatten wir das Glück, noch zwei weitere Praktikanten kennenzulernen, die uns in die Örtlichkeiten und teilweise in die Tätigkeiten einwiesen und uns den Weg zum Kinderheim zeigten.
Wir waren meist bei den Säuglingen tätig (Kinder baden, füttern, wickeln, mit ihnen spielen...) und halfen im Haushalt mit.
Eine richtige Einweisung haben wir nicht erhalten, kamen aber nach kurzer Zeit auch so zurecht. Wir suchten uns Arbeiten und bekamen auch andere Tätigkeiten aufgetragen, wie Wäsche waschen, kochen, backen, Gesundheitszustände der Kinder prüfen durch Fiebermessen und Pulskontrolle. Unser Betreuer Paul war sehr aufmerksam und erkundigte sich immer nach unserem Befinden. Es wurden durch ihn auch andere Unternehmungen wie z.B. eine Safari oder ein Einkauf organisiert.


Unterkunft und Verpflegung:
Wir lebten bei der Heimleiterin Sussy Zuhause. Dort waren alle sehr aufmerksam und haben sich liebevoll um uns gekümmert. Es gab immer was zu essen, auch wenn wir unangekündigt nach Hause kamen. Uns wurde immer die Reinigung des Zimmers angeboten. Wenn wir nach Trinkwasser gebeten haben, bekamen wir dieses. Alle in der Unterkunft sorgen sich um uns. Hier konnten wir genau erleben, wie diese Menschen leben.


Betreuung vor dem Praktikum: Note 1-2
Betreuung vor Ort an der Praktikumsstelle: Note 2-3
Unterkunft und Verpflegung: Note 1
Praktikum gesamt: Note 2

Kontakt

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