Katharina & Hannah, August - September 2017

Meine Kommilitonin und ich haben für einen Monat Praktikum an der ... School in Mtwapa, in der Nähe von Mombasa gemacht.

Zu Beginn waren wir beide etwas aufgeregt, weil man nicht genau wusste was einen in dem fernen Land erwarten könnte und wie die Schule sein mag. Wir haben bei einer Kenianerin mit einem kleinen Kind gewohnt. Es gab fließendes Wasser und die meiste Zeit auch Strom. Ebenso hatten wir ein eigenes, gemeinsames Zimmer dort. Der wuselige Ort Mtwapa ist laut, hektisch und voller Menschen. Anfangs ist alles neu und man ist komplett reizüberflutet, aber wir konnten uns relativ schnell einleben und haben die Einheimischen eigentlich immer als freundlich empfunden.

In Mtwapa und Umgebung kann man sich gut mit den Matatus (Kleinbusse als Taxi) fortbewegen. Es gibt viele schöne weiße Strände, zum Teil mit vielen Menschen die einen auch wirklich oft anquatschen, dass es manchmal etwas nervig und penetrant ist. Jedoch gibt es auch einige ruhige Strände, an denen man sich eine Auszeit von vielen neuen Erfahrungen und dem Trubel gönnen kann (zB. Jumba riuns). Ebenso sehr empfehlenswert ist der Obst und Gemüse Markt, der sich direkt an der Hauptstraße befindet. Abends sind wir immer recht zeitig nachhause gegangen, da kaum eine Straße beleuchtet ist und uns das einfach etwas zu unsicher war. Wenn wir aber doch irgendwo unterwegs waren, haben wir uns grundsätzlich nach Hause fahren lassen. Unser Praktikum an der Schule hat uns insgesamt sehr gut gefallen. Schade war nur, dass in der ersten Woche keine Schüler anwesend waren weil es die erste Woche nach den Ferien war und dies scheinbar normal ist. Wir sind jeden Morgen ca. 30 Minuten durch einige Dörfchen zur Schule gegangen. Uns persönlich hat der Weg sehr gut gefallen. An der Schule selbst haben uns wirklich alle willkommen geheißen und man hat sich sehr gut aufgehoben gefühlt. Es gab einige Dinge, die im ersten Moment sehr schockierend auf uns gewirkt haben, wie zB. die Pflegezustände mancher Kinder. Aber auch diese Erfahrungen gehören dazu. Alle SchülerInnen wirken sehr zufrieden und freuen sich sehr, wenn man sich einfach nur mit ihnen für ein paar Minuten beschäftigt. Es war schön zu sehen, dass diese Kinder wirklich wenig brauchen um glücklich zu sein, bzw. mit wie wenig wir ihnen eine riesen Freude bereiten konnte. Natürlich ist der Schulalltag ganz anders und nicht so strukturiert wie der in Deutschland, besonders an den Hilfsmitteln der Kinder mangelt es sehr (zB. Rollstühle, Stehständer etc.).

Wir konnten sehr viel an Erfahrungen und Erlebnissen aus dem Schulalltag mitnehmen! Für uns war auch die Zeit von vier Wochen für so ein Praktikum an dieser Schule ausreichend, um einen Einblick in alle Bereiche zu bekommen. Wir haben am Wochenende immer versucht etwas vom Land zu sehen und haben unter anderem eine Safari im Tsavo East National Park gemacht, was wir wirklich nur

empfehlen können. Es war sehr schön und wir haben unzählige Tiere sehen können.

Alles in allem haben wir den Monat in Kenia als sehr schön und erfahrungsreich empfunden! 


Annika, Juli - September 2016

Für einen knappen Monat konnte ich in Mtwapa, in der Nähe von Mombasa in Kenia meinen Praktikumsaufenthalt genießen.

Zu Beginn habe ich mir etwas Sorgen gemacht, da ich noch nie so weit alleine gereist bin. Erst recht nicht bis nach Afrika. Als ich jedoch den Flug überstanden hatte und in Mombasa am Flughafen abgeholt worden bin, stellte sich heraus, dass alles rückblickend viel einfacher war, als erwartet. 

Die Gastfamilie hat mich sofort willkommen geheißen. Sie haben für mich gekocht und ich hatte ein eigenes Zimmer. Ich habe mich schnell wohl gefühlt in der Wohnung, in der es immer fließend Wasser und fast immer Strom gab. Es war absolut nicht schwer mit ihnen Freundschaft zu schließen. Und so ist es auch außerhalb der Gastfamilie: Die Einheimischen sind freundlich, heißen einen vielfach willkommen und man findet schnell Anschluss. Wenn ich zum Beispiel aus dem Haus gegangen bin, kamen beinahe immer ca. 5 Kinder, die mich alle mit einem aufgeweckten "Jambo!" begrüßten.

 

Die meiste Zeit habe ich in Mtwapa verbracht. Hier gibt es viele bildschöne Strände mit fast weißem Sand. Die Strände sind in der Regel sauber, auf den Feldern und Wiesen liegt jedoch recht viel Müll herum.

Es hat dort viele exotische Tiere und Pflanzen (allerdings keine gefährlichen, die frei herumlaufen), aber auch Hühner, Ziegen und Kühe.

Ich war oft beim Baden im Meer, in Tierparks oder auch beim Einkaufen auf den Märkten.

Abends konnte ich in Clubs zum Tanzen gehen und einmal haben mich Freunde zu einem Live-Konzert mitgenommen.

 

Ich entschied mich auch zur Hauptstadt Nairobi zu gehen. Dort gibt es unter anderem den bunten Massaimarkt, das Nationalmuseum, ein Schlangenhaus und den Safariwalk. Eine tolle Stadtansicht von oben konnte man vom KICC, einem hohen Gebäude, aus bewundern.

Nairobi ist sehenswert und kann ich empfehlen. 

 

Meine Soziale Arbeit sollte ich in einer Schule leisten. Leider waren zu Beginn noch Ferien und ich hatte nicht viele Tage, in denen ich unterrichten konnte. Das Unterrichten selbst ist eine spannende Erfahrung. Die Kinder und Jugendlichen sind freundlich und machen gut mit, wenn man sie entsprechend fördert. Allerdings ist die Arbeitsmoral in der Schule anders als in Deutschland: Ich musste oft lange warten zwischen den Stunden und manchmal hatte ich einen Termin mit jemandem, der dann einfach nicht erschienen ist. Ansonsten heißen einen die Lehrer dort aber sehr willkommen und freuen sich über Freiwillige.

 

Es ist gut möglich auch alleine nach Afrika zu reisen und die vielen kleinen Hürden, die man vor der Reise erwartet, stellen sich als kleine, leichte Schritte heraus im Vergleich zum unglaublich schönen Afrikaerlebnis.

 

Abschließend kann ich diese Stelle und Mylabadi allgemein sehr gut weiterempfehlen, denn ich hatte dort ein paar der schönsten Wochen meines Lebens.

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