Nicola, Februar - März 2011 

Zu 4. waren wir von Mitte Februar bis Ende März 2012 im Kinderheim in Mombasa, Likoni. Wir sind in Nairobi gelandet und mit dem Bus nach Mombasa gefahren. Dort sind wir von Mama ... Sohn Aggrey abgeholt worden. Das "Kinderheim" erhält von staatlicher Seite keine Hilfen sondern ist ein "Familienbetrieb" und finanziert sich dementsprechend durch die Gehälter.

Des Weiteren wird es von einer Spendenorganisation aus Deutschland unterstützt. Von der Familie wurden wir sehr nett aufgenommen, Tochter Lucy hat täglich für uns

gekocht. Es gibt die Möglichkeit direkt bei der Familie im Haus zu leben oder (wie wir) in einem Appartment, etwa 20 Minuten Fußweg vom Waisenhaus entfernt zu

wohnen. Im "Kinderheim" gibt es zur Zeit etwa 30 Kinder, die dort leben und auch

Schulunterricht erhalten. Viele weitere Halbwaisen kommen regelmäßig zum Unterricht, leben aber bei Verwandten in der Nähe. Die Kinder sind in 4 Klassen eingeteilt. Unsere Aufgabe war es, sie zu unterrichten. Desweiteren gibt es 4 Lehrerinnen, die den Unterricht übernehmen, wenn keine Praktikanten da sind. Der Unterricht ist nicht vergleichbar mit europäischem Standard. Einen Unterrichtsplan gibt es nicht, vorbereiten kann man sich lediglich durch Eigeninitiative und Schulbücher, die sporadisch vorhanden sind. Der Unterricht findet auf niedrigstem Niveau statt, die Kinder sind allerdings sehr wissbegierig und mit viel Freude bei der Sache. Unsere weitere Aufgabe war die Pausenbetreuung zu gestalten. Dabei hat uns die extreme Hitze am meisten zu schaffen gemacht. Die Umstände in Likoni, einem der ärmsten Stadtteile Mombasas waren teils generell sehr hart für uns. Stickige, nach verbranntem Plastik stinkende Luft ist für uns Europäer eine Herausforderung. Nachts war es nur wenige Grad kühler als tagsüber (etwa 28 Grad). Schwierig war auch die Tatsache, dass wir als weiße Menschen häufig leider hauptsächlich als Geldgeber angesehen wurden (). Unter den Umständen, wie die Menschen dort leben müssen, ist das natürlich kein Wunder. Jedoch haben wir immer wieder sehr unangenehme Situationen in dieser Hinsicht erlebt, in denen es nicht immer einfach war, zu vermitteln, dass wir selbst nur Studenten mit wenig Geld sind. Außerdem war es teilweise sehr frustrierend oft das Gefühl zu haben "alleine nichts ausrichten zu können".

Zu Essen gab es hauptsächlich Reis und Mais. Wir sind alle während unseres Praktikums erkrankt, wahrscheinlich haben wir etwas Falsches gegessen. Die Familie hat Kontakt zu einem sehr guten Arzt, der uns mit guten Medikamenten versorgt hat. Die Arbeit mit den Kindern und die unvergesslichen Erfahrungen haben diese negativen Aspekte allerdings alle wieder ausgeglichen.

Wir haben außerdem sehr viel Freizeit während unseres Praktikums gehabt. Nach Einbruch der Dunkelheit (um 18.30) kann man aus Sicherheitsgründen allerdings nicht mehr aus dem Haus. Dessen muss man sich bewusst sein. Die Familie von Mama ... ist sehr offen und kontaktfreudig, Sohn Aggrey hat uns mehrmals zu den traumhaften Stränden begleitet. Wenn man noch ein paar Tage zur Verfügung hat, sollte man unbedingt eine Safari machen. Gerne kümmert sich Aggrey auch vor Ort um solche Anliegen.

Wir sind froh diese Erfahrungen gemacht zu haben und haben zwischendurch immer mal wieder frenweh!                                                                                       

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